Amanda Frost … Interview-Reihe Autorensofa

DER STECKBRIEF

Name: Amanda Frost
Sternzeichen: Skorpion
Homepage: http://www.amandafrost.de/

Mein Lieblingsbuch …. Friedhof der Kuscheltiere von Stephen King
Mein Lieblingsfilm …. Auf jeden Fall ein Actionfilm in der Art von James Bond, Stirb langsam oder Indiana Jones
Mein Lieblingsessen …. Pasta oder Pizza
Mein Lieblingstier …. Mondbär
Meine Lieblingsstadt … München
Mein Lieblingsland …. Kanada
Mein Lieblingsgetränk … Tee

Ergänze bitte den folgenden Satz:
Ich schreibe Bücher,
weil ich es liebe, in fremde Welten abzutauchen und meiner Fantasie ihren freien Lauf zu lassen.
Am liebsten beginne ich meinen Tag mit einer guten Tasse Tee.
Motivation ist für mich ein Abend mit Freunden, eine Reise oder einfach nur ein Spaziergang durch München.

Was fällt dir spontan und ohne groß nachzudenken, zu folgenden Begriffen ein
Vergangenheit:
Ich denke gerne an mein Leben in der Schweiz zurück
Gegenwart: Ich genieße jeden Tag
Traum: Ewige Gesundheit

Bibliographie

  • Gib mir meinen Stern zurück
  • Sei mein Stern
  • So fern wie ein Stern
  • Vom Tod geküsst
  • Vom Tod geliebt

10 neugierige Fragen an Amanda Frost

Katja: Erzähl uns erst einmal etwas über Dich. Wer steckt hinter dem Menschen xxx ? Was bewegt Dich? Was macht Dich glücklich und was macht Dich traurig?

Amanda: Da mein Vater Motorradrennfahrer war, wurde ich schon als Kind zu einem weltoffenen Menschen erzogen, der am liebsten die ganze Welt erkunden möchte. Daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Auch meine Liebe für schnelle Autos und Motorräder ist ungebrochen. Glücklich macht mich ein netter Abend mit Freunden oder mit meinem Mann. Auch ein gutes Essen zaubert mir immer ein Lächeln aufs Gesicht. Was mich bewegt, sind die katastrophalen Zustände, die in manchen Ländern der Welt herrschen. Dass heutzutage noch Tausende von Menschen tagtäglich verhungern, ist einfach furchtbar und macht mich unendlich traurig.

Katja: Du bist ja für mich quasi eine „Neuentdeckung“ als Autorin und ich kenne weder Dich noch Deine Bücher. Kannst Du mich neugierig machen? Warum sollte man unbedingt ein Buch von Dir lesen und mit welchem Deiner Bücher sollte ich unbedingt anfangen?

Amanda: Meine Bücher punkten vor allem durch den ungewöhnlichen Plot. Lange habe ich mit Freunden zusammen Ideen entwickelt, um außergewöhnliche Geschichten zu kreieren. Dadurch kam ich in den Bereich Fantasy. Da ich aber selbst gerne Liebesromane und Erotikbücher lese, habe ich das kombiniert.

Meine erste Serie handelt von einem vom Aussterben bedrohten Planeten, dessen Männer zur Erde geschickt werden, um sich dort passende Frauen zu suchen. Und auch wenn diese Außerirdischen noch so sexy sind, müssen sie bald feststellen, dass die Frauen der Erde gar nicht so leicht, um den Finger zu wickeln sind. Die Bücher haben nur einen geringen Science-Fiction-Anteil. Ich habe zwar eine neue Welt erschaffen, aber mich dabei vorwiegend auf Flora und Fauna konzentriert. So tummeln sich auf diesem Planeten Unmengen von süßen Tieren. Vor allem meine kleinen Mondbären erfreuen sich bei den Lesern großer Beliebtheit.

In meiner neuen Serie entführe ich die Leser ebenfalls in eine fremde Welt, dieses Mal allerdings in die Unterwelt. Und dass der Tod doch zum Sterben schön sein kann, erfährt meine Prota Lilly spätestens, als ein Mann in ihrer Wohnung steht, der von sich selbst behauptet der Tod persönlich zu sein. Doch schon bald muss der smarte Tod herausfinden, dass seine Mission alles andere als einfach ist.

Welches Buch du als erstes Lesen solltest? Auf jeden Fall, den ersten Teil einer der beiden Serien. Also entweder: „Gib mir meinen Stern  zurück“, oder „Vom Tod geküsst“.  Es kommt ganz darauf an, welche Geschichte dich mehr anspricht.

Katja: Was war Dein erstes Buch und wie lange hast Du dafür gebraucht?

Amanda: Mein erstes Buch war „Gib mir meinen Stern zurück“, der Anfang meiner ersten Trilogie. Ich habe etwa 6 Monate dafür gebraucht (einschließlich Lektorat).

Katja: Was war bei Dir der Auslöser, in die Tasten zu hauen und Dein erstes Buch zu schreiben?

Amanda Frost_2Amanda: Ich habe schon als Kind jedes Buch verschlungen, und dann auch im Berufsleben hin und wieder Berichte für Zeitungen verfasst. Und als ich nach einem Motorradunfall Langeweile hatte und mir so langsam der Lesestoff ausging, entschied ich, einfach selbst ein Buch zu schreiben.

Katja: Was geht da in einem vor, wenn man weiß dass sein erstes Buch entsteht, gedruckt und veröffentlicht wird?

Amanda: Das war schon eine aufregende Zeit. Vor allem stellt man sich ständig die Frage, werden die Leser es lieben, hassen oder noch schlimmer – wird es erst gar keiner lesen.

Katja: Du schreibst Bücher, die im Genre des Liebesromanes, der Fantasy und der Erotik angesiedelt sind. Könntest Du Dir vorstellen, auch etwas ganz anderes zu schreiben? Und welches Genre würdest Du dann wählen?

Amanda: Ja, ich bin ein riesengroßer Stephen King Fan. Daher liebäugle ich auch damit, irgendwann einen Psychothriller zu Papier zu bringen.

Katja: Wenn Du Dir aus Deinen männlichen Hauptfiguren einen Traummann „basteln“ könntest, wie würde dieser ausschauen und welche Eigenschaften hätte er?

Amanda: Ich stehe auf dunkelhaarige Männer, vorzugsweise mit grünen Augen. Daher ist mein Mann vermutlich auch dunkelblond, na ja immerhin hat das mit den grünen Augen hingehauen. Und zu den Eigenschaften: Auf jeden Fall muss ein Mann humorvoll sein, er darf ruhig ein Draufgänger sein. Obendrein liebe ich intelligente, redegewandte Männer. Und ganz wichtig: Er sollte treu sein.

Katja: Wie wichtig sind Rezensionen für Dich als Autor und auch als Leser?

Amanda: Als Leser informiere ich mich häufig anhand der Rezensionen, um was es in einem Buch wirklich geht. Und als Autor freue ich mich natürlich über gute Rezis, aber auch konstruktive Kritik ist immer sehr wichtig. Denn sie kann dazu beitragen, etwaige Schwachstellen aufzudecken und sie zu verbessern.

Katja: Gibt es schon ein neues Projekt und wenn ja, magst du uns noch etwas darüber erzählen?

Amanda: Ich beende nun den dritten und letzen Teil meiner Trilogie über die Unterwelt. Danach werde ich die Fantasyschiene vorerst einmal verlassen und mich einem richtigen Herz-Schmerz-Liebesroman widmen. Er wird vorwiegend in den Staaten und in Kanada spielen, da ich diese Länder durch längere berufsbedingte Aufenthalte und Urlaube sehr lieb gewonnen habe.

Katja: Und zu guter Letzt: Mein Blog befasst sich neben Büchern auch mit meiner zweiten großen Leidenschaft, dem Kochen. Hast Du vielleicht ein Lieblingsrezept, das Du mir und damit auch den Lesern des Blogs verraten würdest?

Amanda: Ui! Jetzt hast du mich aber kalt erwischt. Bei uns Zuhause kocht nämlich mein Mann. Aber ich gebe dir gerne ein Rezept von ihm. Ich liebe nämlich seine Paella.

1 große  Paprikaschote(n), rot, in Streifen Amanda Frost_3
400 g  Hühnerbrust, in kleinen Stücken
400 g  Schweinefleisch (Lende oder Filet)
3  Mettwürste (oder gleiche Menge Chorizo)
250 g  Erbsen, frische oder tiefgekühlte
1 EL  Petersilie, gehackt
1 Zwiebel, in kleine Würfel gehackt
200 g  Tomate, abgezogen, fein gehackt
600 g  Risotto-Reis
1/2 TL Safran, reiner (alternativ pro Liter Brühe 1 Päckchen Safranfäden)
3,0 Liter  Hühnerbrühe, leicht gesalzen
1  Zitrone(n), in Viertel geschnitten
Nach Bedarf   Salz, Pfeffer und Paprika, Olivenöl
(2 Zehen Knoblauch, grob gehackt wenn gewünscht, wir machen sie immer ohne)

Arbeitszeit: ca. 2 Std.

Das Olivenöl in einer Paellapfanne (oder einer großen Bratpfanne mit ca. 32 cm Durchmesser) erhitzen, Fleisch in die Pfanne geben und auf allen Seiten anbraten. Danach die Mettwürste in kleine Würfel schneiden und ebenfalls anbraten. Fleisch und Mettwurst im Ofen bei 80 Grad warm halten. Brühe ansetzen und Safran beifügen. Dann den Knoblauch, die Petersilie und die Tomaten mit den Zwiebeln anbraten. Nun den Reis dazugeben, alles gut vermischen und ca eine Minute andünsten. Es muss nun so viel Flüssigkeit in die Pfanne gegeben werden, dass alles gut bedeckt ist. Nun darf nicht mehr umgerührt werden!!! Je nach Beschaffenheit des Reises nun noch 10 bis 20 Min. köcheln lassen. Wenn die Flüssigkeit nicht ausreicht, Brühe zugeben. Kurz bevor der Reis gar ist, die Paprika und die Erbsen unterrühren. Kurz darauf Fleisch und Mettwurst beimengen. Fertig!

Wer Lust hat, kann noch Paprikaschoten in Streifen sternförmig oben auflegen Optional mit den Zitronenvierteln ausgarnieren (wird dann über die Paella geträufelt). Wer gerne Langusten, Hummerkrabben oder Muscheln mag, kann diese am Anfang mit dem Knoblauch anbraten und danach zusammen mit dem Fleisch warm halten.

Im Grunde kann man auch anderes Fleisch nach eigenem Geschmack nehmen. Das Gemüse kann man auch variieren. Nimmt man z.B. Artischocken dazu, wird die Paella dunkel. Auch kann mehr Reis genommen werden, wenn gute Esser dabei sind. Die Spanier rechnen pro Person 100 g Reis.

Guten Appetit!

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