Annie Stone … Interview-Reihe Autorensofa

Der Steckbrief

Name: Annie Stone
Sternzeichen: Löwe
Homepage: annie-stone.de

Mein Lieblingsbuch …. The Bronze Horseman, The Help, Black Lies
Mein Lieblingsfilm  …. Der Club der toten Dichter
Mein Lieblingsessen …. Sushi
Mein Lieblingstier …. Eigentlich alles Kuschelige
Meine Lieblingsstadt … San Francisco
Mein Lieblingsland …. Die Welt
Mein Lieblingsgetränk … Milchkaffee

Ergänze bitte den folgenden Satz:
Kaffee ist für mich
… lebensnotwendig.
An einem heißen Sommertag … esse ich Eis, am liebsten Kokoseis.
Zu einem romantischen Abend gehört …. ein echt toller Mann.

Was fällt dir spontan und ohne groß nachzudenken, zu folgenden Begriffen ein?
Urlaubszeit
… Reisen! Am liebsten immer und überall hin.
Social Media … Zeitfresser, aber auch eine Möglichkeit, neue Menschen kennenzulernen.
Fotografie … eine Chance, sich auszudrücken, ohne etwas sagen zu müssen.

Zehn Fragen an … Annie Stone

Katja: Erzähl uns erst einmal etwas über Dich. Wer steckt hinter dem Menschen Annie Stone? Was bewegt Dich? Was macht Dich glücklich und was macht Dich traurig?

Annie: Ich bin 33 Jahre, lebe in NRW, habe bisher in der Politik gearbeitet und bin seit einem Jahr als Autorin selbständig. Glücklich machen mich kleine Dinge. Ein Regenbogen oder die Umarmung eines Freundes. Ein gutes Buch oder eine Geste der Menschlichkeit. Schicksale bewegen mich, was in der Welt geschieht. Traurig macht mich, wenn ich sehe, dass Menschlichkeit, Mitgefühl und Leidenschaft verloren geht. Es macht mich traurig zu sehen, dass viele nur noch auf sich selbst achten und nicht auf die, denen es schlechter geht. Rassismus, Sexismus und Homophobie macht mich traurig. Menschen zu be- und verurteilen macht mich traurig. Was mit unserer Welt geschieht macht mich traurig und das so viele Menschen alleine sind, sich niemand um sie kümmert, ihr Leben und ihre Leistungen nicht anerkennt. Dass viele keine Chancen haben. Aber was mich unglaublich glücklich macht, ist zu sehen, dass es immer noch Menschen gibt, die sich für eine bessere Welt einsetzen.

Katja: Du bist ja für mich quasi eine „Neuentdeckung“ als Autorin und ich kenne weder Dich noch Deine Bücher. Kannst Du mich neugierig machen? Warum sollte man unbedingt ein Buch von Dir lesen und mit welchem Deiner Bücher sollte ich unbedingt anfangen?

Annie: Meine Bücher sind nicht für jeden. Das weiß ich und das ist okay. Ich fluche, ich schreibe explizite Sexszenen und ich lasse das „e“ in der ersten Person Singular Indikativ weg, weil ich finde, dass der Text dadurch schneller wird. Aber wenn man sich auf meine Bücher einlässt, hinter die Fassade von Gossensprache und Co. schaut, entdeckt man Liebesgeschichten, in denen Fürsorge, Toleranz und Empathie die wichtigsten Bausteine sind. Außerdem habe ich jede Menge heiße Männer … Anfangen würde ich mit Writing her own story, meinem ersten Buch, weil es einen schonenden Einstieg in mein Schreiben garantiert. Wer ins kalte Wasser springen will, sollte mit She flies with her own wings anfangen, aber sagt später nicht, ich hätte euch nicht gewarnt.

Katja: Gibt es einen Autor, der Dich inspirieren kann? Wo Du vielleicht sagst, das wäre ein Vorbild von Dir? Hat man überhaupt ein Vorbild, dem man vielleicht nacheifern möchte?

Annie: Ich habe nicht wirklich ein Vorbild, aber es gibt Autor*innen, die ich bewundere für die Art und Weise, wie sie sich der Welt präsentieren. In der deutschen Selfpublisherszene sind das vor allem Poppy J. Andersen und Hanni Münzer. Beide sind trotz (oder vielleicht wegen?) ihrer Erfolge wunderbare Menschen, denen man abnimmt, dass sie absolut authentisch sind. Sie helfen gerne, antworten auch auf die dümmsten Fragen und sind einfach herzensgute Menschen. Ansonsten ist es Colleen Hoover, die sich auf ihren Social Media-Seiten lesernah, freundlich und ein bisschen verrückt gibt. Die perfekte Kombination in meinen Augen.

Katja: Mit welchem Buch wurde Deine Leseleidenschaft geweckt?

Annie: Das weiß ich nicht. Sobald ich lesen konnte, habe ich gelesen. Ich bin jede Woche in die Bücherei gegangen, um mir neue Bücher auszuleihen. Aber eine Reihe, die mir als junges Mädchen viel bedeutet hat, ist die Anne auf Green Gables-Reihe. Ich glaube, es gibt kaum eine Geschichte für Mädchen, die dir auf eine so schöne Art vermittelt, dass es okay ist, du selbst zu sein.

Katja: Wie sieht ein „Arbeitstag“ bei Dir aus? Setzt Du Dich an den Schreibtisch, neben Dir literweise Kaffee und schottest Dich ab? Oder brauchst Du eher Trubel um Dich rum, setzt Dich in ein Cafe und schreibst dort?

Annie: Ich schreibe am liebsten bei Starbucks. Ich mag das Gewusel um mich herum, aber trotzdem bin ich isoliert und alleine, kann aber zwischendurch mit den Mitarbeiter*innen quatschen, die mich mittlerweile schon mit „Das übliche?“ begrüßen. Das Übliche ist übrigens ein Java Chip Frappuccino mit Sojamilch.

Katja: Ist es schwer, einen passenden Titel für die Geschichte zu finden, an der man gerade schreibt? Wie findest Du Deine Titelideen?

Annie: Bisher sind mir die Titel zugeflogen und ich hatte nicht wirklich Probleme. In den ersten vier Büchern sind es Tattoos, die die Prota hat. Das war relativ einfach. Ansonsten mache ich mir nicht so viele Sorgen, weil sich der passende Titel irgendwann offenbart.

Katja: Notiert man sich scheinbar passende und tolle Titel, wenn einem etwas einfällt, um dann später auswählen zu können?

Annie: Das habe ich bisher nicht gemacht, aber ich würde es machen, wenn mir ein toller Titel einfallen würde.

Katja: Was machst Du, wenn die Geschichte, an der Du arbeitest, gerade stockt oder Du den roten Faden verlierst?

Annie: Bisher ist mir das noch nicht passiert, aber ich würde versuchen, ein wenig Abstand zu gewinnen, Dinge zu tun, die mich inspirieren und dann hoffen, dass ich mit „frischen Augen“ wieder einen Einstieg in die Geschichte finde.

Katja: Gibt es schon ein neues Projekt und wenn ja, magst du uns noch etwas darüber erzählen?

Annie: Der zweite Teile meiner Wild Boys-Reihe kommt im August. Ich möchte dazu nichts sagen, weil diese Geschichte vom Überraschungseffekt lebt. Darüber hinaus arbeite ich an drei Geheimprojekten, zu denen ich hoffentlich bald mehr sagen kann.

Katja: Und zu guter Letzt: Mein Blog befasst sich neben Büchern auch mit meiner zweiten großen Leidenschaft, dem Kochen. Hast Du vielleicht ein Lieblingsrezept, das Du mir und damit auch den Lesern des Blogs verraten würdest?

Annie: Das hier ist der beste Schokoladenkuchen der Welt, aber ich halbiere immer den Zucker und die Butter.

http://thepioneerwoman.com/cooking/2007/06/the_best_chocol/

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