Bericht LBM 2016 – Samstag: Aus Worten werden Welten

Der Samstagmorgen begann mit einem leckeren Frühstück bei unserem Dresdner Lieblingsbäcker, ehe wir wieder unser Auto mit Mitfahrern vollluden und nach Leipzig starteten. Die Fahrt verging wieder schnell, wir kamen gut durch … bis etwa 500 Meter vor der Abfahrt Messe Leipzig.

Dort staute es sich plötzlich und  unerwartet. Wir dachten erst an einen Rückstau vom Parkplatz, aber da war nicht der Grund. Der Grund war ein Unfall auf der Abfahrt – auf der rechten Spur. Das Auto sah echt übel aus. Auf der zweiten Spur gab es einen Gaffer-Unfall, so dass alle anderen Autos sich daran vorbeischlängeln mussten, was sehr langsam vor sich ging.

Nach dem wir das das geschafft hatten war der Presse-Parkplatz und damit das Messegelände nicht so weit.

Unser heutiger Tag war nicht so vollgepackt wie der vorherige Messetag, aber dennoch würde ich am Abend vollkommen am Ende sein. Aber das wusste ich kurz vor 10, als wir auf die Messe kamen, noch nicht. Zum Glück.

Unser erster Anlaufpunkt war heute die Halle 3, durch die wir durchschlenderten und den einen oder anderen Messestand unter die Lupe nahmen. Es gab interessantes zu sehen, aber so wirklich reizen, dass wir zuschlagen mussten, tat uns in dem Fall nix.

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Der Andrang heute war unglaublich und einmal mehr ärgerten wir uns darüber, dass wir doch wieder an einem Samstag hier waren. Denn Samstage auf der LBM sind grundsätzlich der reinste Horror – Massen ohne Ende, noch weniger Rücksichtnahme aufeinander und teilweise echt skurrile Begebenheiten.

Aus der Halle 3 flüchteten wir einmal quer über die Messe in Halle 4. Hier wollten wir ebenfalls stöbern und dann auch noch den ein oder anderen lieben Menschen treffen. Wir stöberten etwas, besuchten den Stand von Alwis – dem kleinen Dresdner Verlag. Dort kam ich, wie immer, mit dem Verlagsinhaber in ein sehr intensives Gespräch und er legte mir eine der neuen Buchreihen ans Herz, die der kleine Verlag herausbringt. Die heißt „Dresden zum Gruseln“ und bisher ist der 1. Band erschienen, der zweite steht in den Startlöchern. Zwei weitere Bände sind noch zu dem Thema geplant. Markus und mich interessierte das Buch – eigentlich ein Kinderbuch – sehr und da auch noch sowohl der Autor als auch der Illustrator anwesende waren, nutzten wir die Chance. So gehörte wenig später uns ein signiertes Exemplar und unser „Messebücherstapel“ wuchs auf insgesamt 3 an, die wir mir nach Hause nehmen würden. Erst einmal.

Weiter ging es dann zum Verlagsstand von dtv – hier kauften wir ein Buch von Dora Heldt, das Markus dann etwas später noch signieren lassen wollte.

Es wurde langsam aber sicher Zeit für einen Kaffee – der war dringend nötig. Also gönnten wir uns einen teuren Messekaffee und setzten uns gleich gegenüber des Literaturcafe’s. Hier wollte ich in einer Stunde, nach ihrer Lesung, die Autorin Kiera Brennan treffen. Aber erst einmal traf ich endlich meine Susanna, die auch heute wieder aus Berlin angereist kam. Diesmal mit ihrer Freundin Kathi – eine sehr sympathische junge Frau und wir hatten sofort einen guten Draht zueinander.

Wir schwatzten ohne Ende, bis die Lesung von Kiera vorbei war und die beiden Mädels erst einmal ihre eigenen Wege gingen. In der Zwischenzeit war Markus bei der Signierstunde von Dora Heldt und hatte sich da für uns angestellt und er hatte ein wenig der Lesung von Kiera gelauscht und schöne Fotos gemacht. Nach ihrer Signierstunde kam Kiera kam zu uns an den Tisch, wir unterhielten uns und machten ein gemeinsames Foto. Dann musste sie schon weiter zum nächsten Termin, aber nicht ohne das wir uns versprachen, auf der LLC ein wenig mehr Zeit miteinander zu haben. Und auch Markus und mich zog es weiter. Ziel war Halle 5.

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Aber ehe wir dorthin kamen, zog es uns zum Stand des Dresdner Buchverlages. Dort trafen wir zum einen auf Katharina Salomo, die Verlagschefin und zum anderen Ivo Pala und Franziska Fröhlich. Die Begrüßung war wie immer sehr herzlich und familiär – gerade von Ivo Pala. Und so schwatzten wir auch hier noch ein bisschen. Und ich traute mich endlich, Franziska Fröhlich zu fragen, ob sie mir in naher Zukunft ein Interview geben würde. Ich kann nun sagen: Ja, sie wird und ich freue mich sehr darüber.

Halle 5 zu erreichen war auch wieder nicht so einfach – schließlich mussten wir wieder die Glashalle überqueren. Aber es lohnte sich 🙂

Zuerst musste der erste und einzige Verlagstermin hier sein: ich war am Stand vom Verlag Bild und Heimat mit dem Pressemitarbeiter verabredet. Es ging unter anderem um die geplante Blogtour zum neuen Buch von Christine Sylvester und um Blogarbeit und die Wichtigkeit der Blogger im Allgemeinen. Es war ein sehr interessantes Gespräch.

Beim Bummel durch die Halle trafen wir erst auf Brina, Kathleen und Sylvia … die drei lieben Blogger, die mir immer wieder über den Weg gelaufen sind und die ich irgendwie lieb gewonnen habe 🙂 Die kurzen Treffen und der jeweilige Schwatz waren immer wieder eine Bereicherung des Messetages und ich freue mich heute schon auf die LLC 2016, wo wir uns wiedersehen.

Dann trafen wir auf Miranda J. Fox und Yasemin, mit denen wir kurz plauderten und ein Foto machten, ehe wir weiterzogen. Ein kurzes Shake Hands mit Iny Lorentz musste genügen – sie war gerade im Gespräch und wir mussten weiter. Aber wir haben uns wenigstens kurz gesehen 🙂

In der Autorenlounge gönnten wir uns wieder einen Kaffee bzw. Markus bekam einen Kaffee. Ich war zu platt, um noch Kaffee zu wollen. Ich wollte nur sitzen und zur Ruhe kommen. Aber damit war nichts, denn in der Autorenlounge versammelten sich auf einmal die Autoren vom Autorensofa. Auf meinem Terminplan stand dieser Termin eigentlich erst für eine Stunde später drin – scheinbar hatte ich mal wieder etwas geschlafen. Aber so traf ich hier noch Frieda Lamberti und konnte mit ihr kurz schwatzen. Ich hoffe, dass wir auf der LLC mehr Zeit füreinander haben, wo wir etwas länger in Ruhe miteinander reden können.

Claudia Winter war auch da – und so konnte ich bei ihr meinen Preis abholen, den ich auf ihrem Facebook-Account gewonnen hatte: eine limitierte Tasse. Sie war so lieb und signierte mir noch das Buch, das ich mit hatte und gab mir noch ein Goodie mit auf den Weg. Und natürlich gab es das obligatorische Foto, über das ich mich riesig freue.

Jetzt war es aber endlich soweit und wir trafen am Stand von Skoutz unsere Kristina Günak. Die Treffen mit ihr – egal ob hier auf der LBM oder auf der LLC – sind immer etwas ganz besonderes für uns. Wie immer nahm sie sich sehr viel Zeit für uns und wir redeten wieder einmal über Gott und die Welt, aßen Kekse und es entstanden natürlich wieder Fotos. Ich glaube, wir waren über eine Stunde an ihrem Stand und die Zeit verging wie im Flug.

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16 Uhr waren wir vor der Halle 1 mit Susanne und Kathi noch mal verabredet. Wir trafen uns vorher schon in Halle 3 per Zufall und starteten zusammen das Abenteuer Manga-Halle. Aber bei uns allen 4en war der Akku sprichwörtlich leer und mir ging es auch nicht wirklich gut in dem Moment. Kathi und Susanne gönnten sich einen Kaffee, den wir draußen im Innenhof an der frischen Luft genießen konnten. Die frische Luft und ein Apfel halfen mir wieder auf die Beine, mir ging es besser und wir konnten die Halle 1 wieder betreten. Aber wir waren so überfrachtet, das wir nur noch einmal quer drüber schlichen und dann den Ausgang der Halle suchten.

Eigentlich wollte ich mir nach 6 Jahren Messe endlich mal so ein knuffiges Plüschtier können, doch ich hatte einfach nicht mehr die Ruhe und Geduld und so ging ich einmal mehr ohne Plüschi nach Hause.

Am Ausgang der Halle 1 trennten wir uns nach einem letzten gemeinsamen Foto und dicken Umarmungen und gingen in verschiedene Richtungen davon. Ein wenig Wehmut schwang bei mir mit – ich vermisste Susanna in dem Moment schon, als wie uns trennten. Ich war aber auch so müde und fertig, das ich mich auf zu Hause freute.

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Um 17.30 Uhr ging unser zweiter Messetag zu Ende und wir waren etwa 1 ½ Stunden später endlich zu Hause.

Es war ein schönes Erlebnis, zwei Tage auf der Leipziger Buchmesse. Zwei Tage liebe Menschen treffen, wiedersehen und kennenlernen. Viele Eindrücke habe ich gesammelt, auch wenn ich diesmal wesentlich weniger Bücher mitgebracht habe als sonst. Aber irgendwie fehlte der Reiz, dort Bücher einfach zu kaufen. Wenn ich sie signieren lassen kann – dann sehr gerne. Aber nur kaufen, das kann ich auch im stationären Buchhandel in Dresden.

Für mich waren die Begegnungen das allerwichtigste und die habe ich bis zur letzten Minute genossen.

Und nun löse ich noch mein Versprechen ein:

Auf meinen 2 Messetagen habe ich Goodies wie Lesezeichen, Leseproben etc. gesammelt und mit nach Hause gebracht. Zusammen mit einigen Goodies, die ich von vergangenen Verlosungen noch übrig habe, wurden von mir 2 kleine Päckchen zusammengestellt. Päckchen, die ich jetzt gern hier verlosen möchte.

Schreibt mir als Kommentar, warum gerade ihr eines der zwei Goodie-Pakete verdient habt, warum ich gerade Euch eines schicken soll.

Unter allen Kommentatoren werde ich am 28.03.2016 die glücklichen Gewinner ziehen.

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3 Responses to Bericht LBM 2016 – Samstag: Aus Worten werden Welten

  1. Simone sagt:

    Weil ich wieder nicht bei der Buchmesse war. Aber irgendwann schaffe ich das. Ich brauche ein Trösterlie

  2. Anne sagt:

    Liebe Katja,
    als stille Leserin deines Blogs dachte ich mir nun, ich versuch mal mein Glück. Leider war es mir nicht möglich auf die Leipziger Buchmesse zu gehen

  3. Susanna sagt:

    Es war toll mit euch!

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