Blogtour: Adel verzichtet … Auf den Spuren von Kökkenmöddinger

Ich bin eine waschechte Sächsin; geboren im Erzgebirge, aufgewachsen und Radebeul und Dresden und hier lebe ich auch noch. Daher ist es mit Sicherheit nicht verwunderlich, das ich gern auch mal ein Buch lese, dass in Dresden spielt.

So gehörte auch „Adel verzichtet“ von Christine Sylvester zu meiner Lektüre und die Blogtour zu diesem Buch habe ich zum Anlass genommen, ein paar der im Buch genannten Orte und Sehenswürdigkeiten einmal zu besuchen. Gemeinsam mit meinem Partner und mit meiner kleinen Tochter habe ich mich also „auf die Spuren von Kökkenmöddinger und der Gräfin begeben“

Unsere Route sah, zusammengefasst,  so aus:

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Unser erster Weg führte und nach Freiberg, zum Dom St. Marien. Die evangelisch-lutherische Kirche am Untermarkt war unser Ziel.

Die Kirche entstand 1180 als romanische Basilika „Unserer lieben Frauen“, erhielt um 1225 die Triumphkreuzgruppe und um 1230 die berühmte Goldene Pforte – zwei sehr bedeutende und heute noch erhaltene Kunstwerke.

Während des großen Stadtbrandes 1484 wurde die Kirche fast völlig zerstört, nur die Triumphkreuzgruppe, die goldene Pforte und Teile des Chores blieben verschont. An gleicher Stelle erfolge schließlich der Neuaufbau des Domes St. Marie als dreischiffige spätgotische Hallenkirche.

Freiberger Dom

Weiter geht es, über Landstraßen, nach Meissen. Dort locken die Burg und der Dom.

Die Albrechtsburg Meißen ist eines der bekanntesten Architekturdenkmäler und gilt als der erste Schlossbau in Deutschland. Hoch über Meißen thronend ist es ein spätgotischer Bau und heute ein geschütztes Kulturgut.

Der Dom zu Meißen trägt den Namen St. Johannis und St. Donatus – den beiden Heiligen ist der Dom geweiht. Donatus von Arezzo war Patron des alten Bistums Meißen. Die Kirche ist eine der stilreinsten Dome Deutschlands und verfügt über eine der reichsten und auch wertvollsten Ausstattungen sächsischer Kirchen.

Zusammen mit der Albrechtsburg ist der Dom Teil des sich über die Meißner Altstadt erhebenden Burgberg-Ensembles.

 Meissen

 Weiter ging es nach Radebeul, wo es Zeit für eine Kaffeepause wurde. Ziel hierfür war das Radebeuler Spitzhaus. Das denkmalgeschützte Wahrzeichen der Stadt Radebeul liegt hoch oben an einem Weinhang und ist heute ein gut besuchtes Ausflugslokal. Auf der Terasse hat man einen wunderbaren weiten Ausblick über das Elbtal und bis nach Dresden. Kein Kunststück, wenn man weiß, dass das Spitzhaus auf einer Höhe von 241,3 m liegt.

Spitzhaus Radebeul

Wir haben schon viel gesehen, aber am Ende waren wir noch lange nicht. Von Radebeul aus ging es weiter nach Moritzburg. Das Fasanenschlösschen und der in unmittelbarer Nähe befindliche Leuchtturm waren unser nächstes Ziel.

Das Fasanenschlösschen befindet sich in der 1728 angelegten Fasanerie des Schlossparks von Moritzburg. Durch eine Sichtachse ist es visuell mit dem 2,5 Kilometer entfernten Schloss Moritzburg verbunden.

Der Hofarchitekt Johann Daniel Schade erbaute das quadratisch angelegte Gebäude, das über zwei Stockwerke verfügt, im Stil des Rokoko zwischen 1769 und 1782.

Das Schlösschen war die Sommerresidenz von König Friedrich August I. von Sachsen.

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Da wir einmal dort waren, mussten wir natürlich noch den Leuchtturm bewundern.

Der Leuchtturm in Moritzburg ist ein Binnenleuchtturm. Der Bau entstand im späten 18. Jahrhundert als Teil einer Kulisse für nachgestellte Seeschlachten. Er ist der einzige für diesen Zweck gebaute Leuchtturm in Deutschland und gleichzeitig einer der ältesten Binnenleuchttürme der Bundesrepublik. Am Leuchtturm, der selbst nahe der Spitze einer halbrunden, etwa 50 Meter langen Mole steht, befindet sich eine Hafenanlage.

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Wir gönnten uns keine Ruhe und fuhren weiter …. nach Pillnitz.

Hier lockte das aus dem 18. Jahrhundert stammende Schloss Pillnitz, das in dem ehemaligen Dorf Pillnitz liegt. Heute ist Pillnitz ein Stadtteil von Dresden. Das Schloss besteht aus 3 Gebäudeteilen – dem Wasserpalais, dem Bergpalais und dem neuen Palais. Dazu gibt es einen barocke Lustgarten und einen wunderschönen Schlosspark, in dem man herrlich spazieren gehen kann und der tolle Fotomotive bietet.

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Ein Highlight ist für viele Besucher die „olle Kamelie“. Über 230 Jahre alt und knapp 9 m hoch gilt diese Kamelie als botanische Sehenswürdigkeit. Seit 1801 steht sie an ihrem heutigen Standort und ist damit eine der ältesten japanischen Kamelien in Europa.

Natürlich musste ich mir dieses Prachstück anschauen, hat sie doch im Zeitraum von Februar bis April 35.000 Blüten. (Wer das wohl gezählt hat?). Im Winter wird die wertvolle Pflanze durch ein Winterhaus geschützt, das nach Angaben des botanischen Garten dort klimatisiert ist, 54 Tonnen wiegt und 13,2 m hoch hoch.

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Unser letztes Ziel auf dieser wunderbaren Tour ist die Burg Stolpen. Die Burg liegt knapp 30 km von Dresden entfernt im Landkreis Sächsische Schweiz. Von einer Höhenburg zum Schloss umgebaut wurde sie später als Festung genutzt. Die Prominenteste Bewohnerin war die Gräfin Cosel; zwei Bischöfe von Meißen, die die Burg zeitweise zu ihrem Herrschaftssitz machten, starben hier.

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Nun waren wir aber sehr hungrig und brauchten dringend eine leckere Stärkung. Die fanden wir im Dresdner Stadtzentrum, im Restaurant „Alte Schankwirtschaft Zum Schießhaus“. Sie hatten tatsächlich Fasan auf der Speisekarte, aber danach war uns beiden nicht. Wir wählten aus dem lecker klingenden und zahlreichen Speisenangebot Rippchen und Kassler, ließen es uns schmecken und den Tag ausklingen.

 ##_Artikel in Planung

Vielleicht hat Euch unsere kleine Rundfahrt Spaß gemacht. Wenn ihr Anregungen für einen Ausflug im schönen Sachsen gefunden habt, sollte es uns freuen.

GEWINNSPIEL

Gwinnspiel

Nun komme ich zu meiner Gewinnfrage, denn auch bei mir könnt ihr mit einem Kommentar im Lostopf landen.

Verrate mir doch mal, was sollte man sich in Eurer Umgebung auf jeden Fall anschauen und warum?

 Teilnahmebedingungen:

Teilnahme ab 18 Jahren oder mit Einverständniserklärung der Eltern.
Die Teilnehmer erklären sich im Gewinnfall bereit  das ihre Adresse der Blogtour-Verantwortlichen (Katja Ezold)
zwecks Gewinnerversand übermittelt wird.
Teilnahmeschluss ist der 26.04.2016
Für den Versand per Post wird keine Haftung übernommen.

Versand nur innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz.

  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Keine Barauszahlung der Gewinne möglich

Quellen:
Text: Wikipedia (auszugsweise)Fotos: Markus Schulze / Katja Ezold

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5 Responses to Blogtour: Adel verzichtet … Auf den Spuren von Kökkenmöddinger

  1. Katja sagt:

    Hallo und vielen Dank für diesen tollen Blogtour-Tag! In meiner Umgebung kann ich sehr viel empfehlen:

    – Die Ostseeküste generell
    – Rügen im Besonderen

    Die Gegend ist wirklich sehr schön – gerade landschaftlich! Und der Erholungswert ist am Meer auch sehr groß 😉

    Viele liebe Grüße
    Katja

  2. Bettina Hertz sagt:

    Halli-Hallo,
    bei uns in der Lausitz gibt es den sogenannten liegenden Eifelturm, die F60 und zwar ist das eine alte Förderbrücke aus Zeiten der Kohleförderung. Man bekommt dort eine Führung kann bis hoch hinaus raufgehen und hat einen weiten Ausblick in die Umgebung.
    Liebe Grüße Bettina Hertz

  3. tierliebe sagt:

    Bei uns muss man sich auf jeden Fall das Schwetzinger Schloss samt Schlossgarten anschauen.

    Wer es nicht so geometrisch mag, dem empfehle ich den Luisenpark in Mannheim.

  4. Ursula sagt:

    Hallo Katja,

    wieder ein sehr schöner Bericht mit schönen Bildern.
    Deine Frage:
    Wenn ich nach Dresden komm, immer wieder die Innenstadt
    und schon lange auf der Wunschliste ,bei gutem Wetter mal eine eine Bootsfahrt auf der Elbe.
    Und… das Buch hab ich mir gerade bestellt.Nun bin ich doch neugierig und das Umfeld kenn ich ja recht gut.
    Viele Grüße
    Ursel

  5. karin, sagt:

    Huhu,

    nun bei uns gibt es Deutschlands einziges Hirtenmuseum.

    Viele interessante Sachen und Gegenstände um und mit ihrem früher sehr bekannten und wichtigen Beruf.

    LG..Karin…

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