Buchpremiere: Ivo Pala’s Elbenthal-Chroniken Band 1 im Bärenzwinger Dresden

Eine Buchlesung ist für mich immer etwas ganz besonderes. War ich früher relativ oft im Haus des Buches und habe Lesungen gelauscht, hat das in den vergangenen 1 ½ Jahren sehr stark abgenommen. Nicht, weil ich kein Interesse mehr habe. Ganz im Gegenteil, ich würde gern öfters gehen. Aber seit ich Mama einer kleiner Tochter bin, ist das Ausgehen abends gar nicht mehr so einfach.

Umso mehr habe ich mich gefreut, dass es am 4. März geklappt hat. Dank ganz lieber Babysitter – hier ein dicker Gruß und ein Kuss an meine Eltern – konnten Markus und ich mal wieder eine Lesung besuchen – und das sogar gemeinsam 🙂

Und so führte uns unser Weg am Freitag in den „Bärenzwinger“ Dresden; der traditionsreiche Studentenclub in dem an diesem Abend eine Lesung stattfinden sollte.

Aber nicht irgendeine Lesung, sondern die Buchpremiere von Ivo Palas Elbenthal-Chroniken. Und dazu hat sich der Dresdner Buchverlag unter der Leitung von Katharina Salomo sehr viel einfallen lassen.

Auch wenn die Lesung erst um 19.30 Uhr offiziell beginnen sollte, lohnte es sich schon eine Stunde früher, zum Einlassbeginn, da zu sein.

Für alle Gäste gab es vor dem Bärenzwinger wahlweise Sekt oder Saft, man stand ungezwungen zusammen und konnte sich unterhalten. Ich habe mich ganz besonders darüber gefreut, mal wieder liebe Bekannte zu treffen, die man eigentlich viel zu selten sieht: Anne, die ich schon vier oder fünf Jahre kenne und Karin vom Blog „Buchgefieder“, die ich ebenso lange wie Anne kenne. Obwohl wir alle in unmittelbarer Nähe – also in Dresden und Umgebung – wohnen, sieht man sich viel zu selten und irgendwie nur zu solchen Anlässen wie Lesungen oder der Dresdner Schriftgut Messe oder aber auf der Leipziger Buchmesse.

Dann kam auch schon der Autor Ivo Pala, die Begrüßung war wie gewohnt herzlich und freundschaftlich.

Kurz nach 19 Uhr begann der Lesungsabend mit einem Feuerspektakel. „YaYa-Feuerzauber“ präsentierte eine Feuershow, die, wenn auch nicht zu 100% perfekt, die Zuschauer begeistern konnte. So manches Mal habe ich die Luft angehalten, weil das Wirbeln mit den brennenden Stangen, einem Hula-Hoop-Reifen und zwei Seilen gefährlich aussah.

04_Buchpremiere Ivo Pala

Nach dieser Einstimmung wechselten die inzwischen rund 50 Gäste in den Bärenzwinger.

Genauer gesagt in den großen Vorhof, der – weil nicht geheizt – recht kühl war. An der Bar im Innenbereich konnten sich alle mit Getränken versorgen, bevorzugt natürlich warm, und am Büchertisch schon ein wenig in den Werken von Ivo Pala schmökern.

Nach einer Weile sammelten sich wieder alle im Vorhof und nahmen Platz. Katharina Salomo betrat die Bühne und begrüßte die größer gewordene Anzahl von Gästen. Sie erzählte über die Elbenthal-Saga, den unerwartet großen Erfolg und das Glück, Ivo Pala im Dresdner Buchverlag zu haben. Sie begrüßte den Autor und die Co-Autorin Franziska Fröhlich, die daraufhin ebenso einleitende Worte sprachen.

Gegen 19:30 begann Ivo Pala aus der Geschichte von Lau’ley – Göttin des Chaos zu lesen und das Publikum hing gespannt an seinen Lippen. Mit seinem einzigartigen Vorlesestil und der Geschichte zog er die Zuhörer in seinen Bann.

04_Buchpremiere Ivo Pala

Danach las Franziska Fröhlich, eine der Co-Autorinnen des 1. Bandes der Elbenthal-Chroniken, aus ihrer Geschichte. In ihr schickte sie Raik, den Zauberer von Midgard auf eine spannende und zugleich abenteuerliche Reise zwischen den Welten und konnte mit dieser Geschichte die Zuhörer ebenfalls in ihren Bann zu ziehen.

Nach den beiden kurzen Ausschnitten gab es eine kleine Pause und damit die Gelegenheit, sich einmal mehr mit warmen Tee und/oder Kaffee an der Bar einzudecken und wieder aufzuwärmen. Ich nutzte die Chance, um mir den Büchertisch von Ivo Pala noch mal genauer anzuschauen.

Da Fantasy zum einen – zugegebenermaßen – nicht ganz mein Fall ist und ich zudem das heute vorgestellte Buch bereits als Vorabexemplar als Taschenbuchversion im November auf der Schriftgut bekommen hatte, fiel meine Wahl auf ein anderes Buch. Und so ließ ich mir dann später, ganz zum Schluss, das Buch „Gift – Der Tod kommt lautlos“ signieren.

Die Pause wurde untermalt von einem Musikstück, das auf einem Hang, einer Art Mehrton-Trommel, vorgetragen wurde. Der harmonische Klang passte gut zu dem Abend und gefiel nicht nur uns.

Bevor es mit dem zweiten Teil der Lesung, die dann jedoch nur von Ivo Pala bestritten wurde, weiterging, gab es einen weiteren interessanten Show-Act. Diesmal ein Schwertkampf von und mit der Gruppe „SaXenStreich“.

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Bei mir war jedoch – im wahrsten Sinne des Wortes – der Akku leer und da es mir im Vorraum viel zu kalt war, blieb ich drinnen im Barbereich, wo es angenehm warm war und nutzte nochmal die Zeit für einen Schwatz, während draußen Ivo Pala aus seiner zweiten Geschichte im Buch „Laurin – Weltenkrieger“ einen Teil vorlas.

Leider, das erfuhren wir aber erst später, ergriffen einige Gäste die Flucht vor der Kälte und machten sich noch vor dem Ende der Lesung auf den Heimweg. Etwas, das ich persönlich sehr schade finde, aber andererseits auch sehr gut nachvollziehen kann.

Wir blieben jedoch noch eine ganze Weile und warteten nach dem Ende der Lesung ganz geduldig auf den Moment, wo das obligatorische gemeinsame Foto von Ivo Pala mit seinen Mädels entstehen würde, auch wenn diesmal die Runde sehr klein war. Und ich ließ mir natürlich noch mein erstandenes Buch signieren.

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Erst dann traten wir – so gegen 21.45 Uhr – dem Heimweg an und blickten gemeinsam zurück auf einen wunderbaren Abend in sehr netter Gesellschaft.

 

 

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