Buchvorstellung: Nemesis – Verkaufte Unschuld von Stefanie Ross

In zwei Tagen ist es soweit und die Fans von Stefanie Ross halten das neue Buch aus ihrer Feder in der Hand.

Es ist kein leichtes Buch – in doppelter Hinsicht. Es ist zum einen 530 Seiten dick. Aber das „nicht leicht“ bezieht sich in meinem Fall eher auf das Thema des Buches.

Wer sich das richtig gut gelungene und damit sehr aussagekräftige Cover anschaut, weiß worauf er sich beim Lesen einlässt. Dazu der Klappentext und der Leser ist gewarnt.

Dennoch und gerade deswegen freue ich mich sehr auf das Erscheinen des Buches.

Hierum geht es:

Sandra Meinke, Kriminalkommissarin bei der Hamburger Polizei, hat das Gefühl, auf einem Abstellgleis gelandet zu sein. Ihre aktuelle Aufgabe ist unbefriedigend, ihr Vorgesetzter eine Katastrophe. Dazu kommt, dass niemand ihre Theorie über einen professionellen Kinderhändlerring ernst nimmt. So ermittelt sie in ihrer Freizeit weiter, bis ihr ein folgenschwerer Fehler unterläuft, der sie direkt ins Visier der Verbrecher katapultiert.

Daniel Eddings, Mitglied der amerikanischen Spezialeinheit Navy SEALs, hat in der Vergangenheit bereits mit dem Hamburger Landeskriminalamt zusammengearbeitet. Nachdem er Sandra in letzter Sekunde davor bewahrt, selbst entführt zu werden, erzählt sie ihm von ihrem Verdacht, dass Kinder auf Bestellung gekidnappt werden. Er ist der Erste, der ihr glaubt.

Gemeinsam stoßen sie auf Hinweise, die Sandras Theorie untermauern, aber auch auf Widerstand in den eigenen Reihen. Die Reaktion der Verbrecher auf den Einsatz lässt nicht lange auf sich warten. Mit einem toten Kind haben sie ebenso wenig ein Problem wie mit toten Polizisten, um ihr lukratives Geschäft zu sichern …

Wer gute, spannende Unterhaltung mag und nicht vor Dingen die Augen verschließt, die leider viel zu oft vorkommen, sollte meiner Meinung nach unbedingt zu diesem Buch greifen.

 

 

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