Category Archives: Sylvia

Stille Havel von Tim Pieper

Als ich erfahren habe, dass es eine Fortsetzung mit Toni Sanftleben mit „Stille Havel“ gibt, konnte ich gar nicht den Erscheinungstermin erwarten. Bei einer Fortsetzung sind meine Erwartungen sehr hoch, vor allem wenn die Vorgängerbände so genial sind. Aber die Erwartungen wurden übertroffen. Denn es ist Tim Pieper gelungen, die bisherigen Protagonisten so weiter zu entwickeln, dass es so scheint, als würde man sie kennen. Beim Lesen habe ich mich immer Toni nahe gefühlt und war teilweise mit im Kommissariat (interessant dort :-)). Wie oben schon geschrieben, finde ich, dass es Tim Pieper sehr gelungen ist, die Protagonisten wie Staatsanwältin Caren Winter und die beiden Ermittler Gesa und Phong so darzustellen, wie es im realen Leben ist. Da gibt es hier und da Reibereien.

Die Eulenflüsterin von Tanja Brandt

Schon lange schlägt mein Herz höher, wenn ich  Greifvögel sehe oder Berichte von ihnen sehe. Umso mehr habe ich mich auf dieses Buch und die schönen Fotos gefreut. Die Autorin war mir bis dato nicht bekannt, ich habe mich jedoch durch ihre Schreibweise jedoch schnell vertraut mit ihr gefühlt. Sicherlich auch bedingt durch ihre schlechte vereinsamte Kindheit konnte ich gut nachvollziehen, wie sehr sie sich bei den Tieren geborgen gefühlt hat.

Die Farbe des Goldes von Deana Zinßmeister

Das zum damaligen Zeitpunkt die Alchemie ein vorherrschendes Thema gewesen ist, war mir bereits bekannt. Aber das ein Wettstreit unter den Königshäusern ausgebrochen war, noch nicht. Interessant wieviel Geld in diese Unternehmung gesteckt wurde. Das alte Schloss von Stuttgart konnte ich mir anhand der Beschreibungen sehr gut vorstellen und bin auch etwas entlang geschlendert.

Bis ihr sie findet von Gytha Lodge

Mit „Bis ihr sie findet“ legt Gytha Lodge ein spannendes und gut umgesetztes Debüt vor.

Aurora wird nach 30 Jahren gefunden, wenige Meter neben dem Zeltlager, wo sie mit Freunden ihrer Schwester einen Abend verbracht hatte. Damals war sie 14 Jahre alt, sehr ruhig und wurde somit kaum von anderen beachtet, ja, irgendwie schon ausgegrenzt.

Eine neue Zeit von Ellin Casta

Auch mit dem 2. Teil der Hansen-Saga schafft es Ellin Carsta mich mit auf die Reise nach Hamburg und Wien zu nehmen und mich mit dem Geschäft des Kaffee-Kontors vertraut zu machen. Die Geschichte entwickelt sich weiter, sie spielt in Hamburg und Wien, leider nicht auf den farbenprächtigen Plantagen Kameruns. Nichtsdestotrotz erfährt man einiges über dien Fortgang in der Kolonie und wie sich die Kolonialherren über die Bevölkerung erhoben haben, leider.

Die im Dunkeln sieht man nicht von Andreas Götz

Andreas Götz kann sehr gut mit Worten umgehen und so Situationen beschreiben. Das hat für mich das Lesen sehr angenehm gemacht und immer mal ein schmunzeln auf meine Lippen gezeichnet.

Hier sind die beiden Beispiele, die mehr sehr gefallen haben.

Teufelskrone von Rebecca Gable

Waringham-was für ein klangvoller Name und für mich immer mit meinem Lieblingsbuch „Das Lächeln der Fortuna“ verbunden. Seit dem ich wusste, dass dieses Jahr die Fortsetzung erscheint, war ich Feuer und Flamme und konnte es kaum erwarten. Dann war das Buch vor dem Erscheinungstermin auf meinem eReader und mir ging es wie immer, ich wollte wissen, was passiert, aber auch nicht, weil ja irgendwann das Buch zu Ende ist.

Das Mädchen im Eis von J.D. Barker

Mit „Das Mädchen im Eis“ legt J. D. Barker eine Fortsetzung zu „The Fourth monkey Geboren, um zu töten“ vor. Das Verwirrspiel geht weiter, das gelingt J. D. Barker perfekt. Mit den wechselnden Szenen bleibt die Spannung immer auf dem Höhepunkt. Man ist als Leser mittendrin, entweder bei den entführten Mädchen, dem Entführer, dem Ermittlerteam oder bei Rückblenden. Die Verbrechen werden immer brutaler und der Rachefeldzug geht weiter, was ist diesmal der Grund?

Sommer unter Sternen von Miriam Covi

Gleich zu Anfang mit „Sommer unter Sternen“ legt Miriam Covi ein Buch mit rundum Wohlfühlgarantie vor, was ich ganz schwer aus der Hand legen konnte. Einfach weil die Autorin gekonnt mit Worten umgehen kann. So dass man sich die Alltagssituationen mehr als bildlich vorstellen konnte. Ella, eine junge Mutter von Zwillingsmädchen, die von jetzt auf gleich von ihrem Ehemann Thomas verlassen wird. Selbstzweifel, ob sie alles meistern kann, dann das Urlaubsangebot und dann doch nicht die perfekte Erholung. Warum? Weil die alte Jugendliebe Nathan ungeplant im gleichen Strandhaus wohnt. Streitigkeiten und Pannen sind vorprogrammiert und ich habe oft mit einem Lächeln gelesen. Einfach herrlich ehrlich erzählt. Und aus Sicht von Ella erzählt, für mich für diesen Roman sehr passend.

Das Mädchen mit dem Edelweiß von Jillian Cantor

Ein Buch über eine unendliche Liebe und Widerstand im 2. Weltkrieg. Kate lässt die umfangreiche Briefmarkensammlung ihres Vaters Ted bei Benjamin schätzen. Dieser findet einen Brief mit verkehrtherum geklebter Briefmarke mit Stephansdom und einer Edelweißblüte. Gemeinsam kommen sie einer traurigen und geheimnisvollen Geschichte auf die Spur. Die Geschehnisse spielen in der Vergangenheit in Österreich 1938/1939 und in der Gegenwart von 1989/90 in Los Angeles. Die Kapitel wechseln sich ab und man kommt Stück für Stück der Wahrheit/Auflösung näher.