Die Liebe ist ein Trampeltier von Ina Straubing

Dieses Buch zu rezensieren fällt mir extrem schwer. Ich habe an der Blogtour zum Buch teilgenommen und so auch ein wenig die Autorin kennenlernen dürfen. Das schützt allerdings nicht davor, dass ich meine Meinung so sage, wie sie ist.

Laut Klappentext soll Elin, die Hauptfigur des Buches, charmant, spritzig und wunderbar chaotisch sein. Mir fallen, nach dem Lesen des Buches, ganz andere Adjektive zu ihr: Unreif, naiv und nerv tötend.

Ich mag es, wenn ich beim Lesen eines Buches eine Beziehung zu der Hauptfigur aufbauen kann, wenn ich sie als Freunde sehen kann, die mir ihre Geschichte erzählen. Elin hat es nicht geschafft. Ich konnte weder bei der Trennung noch bei deren Verarbeitung mit ihr mitleiden. Ihre Aktion fand ich eher befremdlich, zum fremdschämen. Ihre Sprunghaftigkeit und das fast neurotische Verhalten haben ihr Übriges dazu getan, das ich einfach nur genervt war.

Ich habe mich oft gefragt, wie man in dem Alter von Elin noch so weltfremd sein kann. Etwas Naivität ist ja gut und schön, aber man kann es auch übertreiben und im Fall von Elin war es eindeutig viel zu viel des Guten.

Das sehr offen gehaltene Ende hätte ich bei diesem Buch auch nicht erwartet – ich weiß nicht es nun dazu passte. Vielleicht hätte ich mir für den Liebesroman ein anderes, erfreulicheres Ende gewünscht.

Einzig mit der Erzählweise und dem flüssigen Schreibstil konnte die Autorin bei mir punkten und darum habe ich mich auch durch das Buch teilweise durchgequält. Ich wollte wissen, ob es vielleicht noch besser gibt; es Wendungen gibt die mich überraschen können.

Leider gab es das nicht und so kann ich dem Buch nur 2 von 5 möglichen Sternen geben.

Daten:
Autor: Ina Straubing
Titel: Die Liebe ist ein Trampeltier
Taschenbuch: 282 Seiten
Verlag: Amazon Publishing (19. Mai 2015)
ISBN: 978-1503946118

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