Eine Hexe zum Verlieben von Kristina Günak

Der Roman, dessen Hauptfigur die Hexe Elionore ist, führt uns nicht wie sonst in der Szene üblich in die USA sondern spielt, und das ist schon das erste das mir sehr gut gefallen hat, in Deutschland.
Vampire, Gestaltwandler und Hexen die sich hier in Deutschland niederlassen und deren „geistige“ Mama eine deutsche Autorin ist? Das waren die Hauptgründe, weshalb ich mich damals zu der Leserunde angemeldet habe und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Geschichte rund um Eli, die eine Hexe ist und nebenbei einen hexentypischen Beruf – den der Immobilienmaklerin – ausübt, hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen. Das lag nicht allein an dem erfrischend anderem Schreibstil der Autorin Kristina Günak. Es liegt auch mit und hauptsächlich an den wunderbar beschriebenen Figuren, mit denen man sich sofort identifzieren kann. Eli hat so viele liebenswerte Züge und Eigenarten, in denen sich mit Sicherheit der ein oder andere auch wiedererkennen kann. Zumindest habe ich mich in der ein oder anderen Beschreibung wiedererkannt. Sei es im Job oder im privaten – es weist Paralellen auf, so dass man immer das Gefühl hatte, das eine Freundin ihre Geschichte erzählt.

Es tauchen Personen auf, die das Gesamtbild vervollständigen – die Mutter von Eli die man einfach gern haben muss; der Vampir der nicht der typische Vampir ist und ein Gestaltwandler. Aber eigentlich nicht nur einer. Bisher waren die Gestaltwandler die ich kenne Jaguare, Wölfe … hier kommt ein Husky und ein Fuchs zum Beispiel mit vor. Kleine Nebenfiguren die das Gesamtbild abrunden. Kommen dann noch Elfen hinzu wird es ein Buch voller Magie.

Für mich war es ein purer Lesespaß und Lesegenuss – ein richtiges Wohlfühlbuch für die kalte Jahreszeit, eines in das man eintauchen kann und bei dem man das Gefühl hat Freunde zu verlassen, wenn man es zuschlägt.

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