Eine Zugfahrt die ist lustig ….

Ich war in meiner „Laufbahn“ als Leseratte über all die Jahre schon bei sehr vielen Lesungen. Aber diese Lesung am Sonntag, den 12. Februar 2017 war für mich gleich in doppelter Hinsicht Neuland.

Zum einen war es meine erste Kinderbuchlesung und zum anderen fand diese im Zug statt. Ja, ihr habt richtig gelesen. Im Zug. Genauer gesagt in der Lößnitzgrundbahn – auf der Strecke Radebeul Ost – Radeburg (und zurück).

Ich habe es eigentlich nur durch Zufall auf Facebook entdeckt und musste auch gar nicht lange überlegen. Die Autorin Anja Schenk kannte ich zu dem Zeitpunkt auch noch nicht. Also drei gute Gründe, ein Ticket für den Zug zu lösen. Mit an Bord waren mein kleiner Keks – meine Tochter Florentine – und meine Freundin Mone. Dazu noch etwa 10 andere Kinder und dazugehörigen Elternteile.

Als die Lößnitzgrundbahn in Radebeul Ost dampfend losfuhr, startete auch die Lesung durch die sehr sympathische und liebenswerte Autorin Anja Schenk.

Sie begann ihre Lesung mit der kleinen, in Reimform geschriebenen Geschichte „Max und die Eisenbahn“. Eine wunderschöne und gut erzählte Geschichte über einen kleinen Jungen, der unbedingt mit der Eisenbahn fahren wollte. Eine Geschichte mit liebevollen Zeichnungen.

Als zweites las Anja aus ihrem zweiten Kinderbuch „Hexinella Besenstiel“ – eine süße Geschichte um eine kleine Hexe, die nicht hexen kann. Ihr süßes Maskottchen – die kleine Hexe – saß die ganze Zeit am Fenster 🙂

Die kleine Hexe hat sich direkt in mein Herz gehext – diese Geschichte hat mir so sehr gefallen, das ich das Buch, zusätzlich zum Max-Buch, unbedingt haben musste.

Die Zugfahrt ging wie im Fluge vorbei, was auch an der Erzählweise und der herzlichen Art der Autorin lag. Zu Kindern hat sie definitiv einen guten Draht und man merkt, dass sie selber Kinder hat. Sie hat die jungen Zuhörer einbezogen, die Bilder in den Büchern gezeigt und störte sich auch nicht daran, dass die Zuhörer ganz nah ranrückten und zwischendurch auch mal schwatzten.

Als letztes las sie drei Geschichten aus dem Kurzgeschichten-Band „A wie Angsthasenzahn bis Z wie Zahnpiraten“. Alle 8 Geschichten in dem Band drehen sich um das Thema Zähne und sollen die Leser ab 5 zum täglichen Zähneputzen animieren.

Als die dritte Geschichte endete, fuhren wir im Bahnhof Radeburg ein und – zumindest unsere Fahrt – endete hier. Simone und ich nutzten den Moment noch für einen kleinen Schwatz mit der Autorin. Und natürlich kauften wir auch zwei ihrer Bücher. Jeweils natürlich und lustiger weise entschieden wir uns beide sogar für dieselben Bücher.

Anja Schenk nahm sich die Zeit, um die Bücher noch mit den Wunschsignaturen zu versehen und stieg auch mit aus dem Zug aus.

Für Anja ging die Zugfahrt wieder zurück. Leider habe ich nicht mitbekommen, ob auch auf der Rückfahrt noch Kinder an Bord waren. Für die Autorin würde ich es mir wünschen, denn die Geschichten waren wirklich wunderschön anzuhören.

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