Elbenthal-Saga 1: Die Hüterin Midgards von Ivo Pala

Nordische Mythen und Teile der Nibelungen-Saga finden sich in einem Buch wieder, dessen Geschichte unterhalb Dresdens und dem Erzgebirge spielt. Es wimmelt nur so von phantastischen Figuren und fantasiereichen Beschreibungen, an denen der Autor Ivo Pala nicht spart.

Die Geschichte ist spannend und teilweise sehr rasant geschrieben, allerdings gibt es auch hin und wieder Längen, in denen scheinbar überhaupt nichts passiert. Verschiedene Fantasy-Elemente werden vermischt und modernisiert. Der Schreibstil des Autoren ist sehr flüssig und – überraschender Weise auch sehr detailreich. Das hätte ich an einigen Stellen nicht gedacht. Gerade bei so „romantischen“ Szenen hätte ich das nicht erwartet.

So sehr ich mich auf die Geschichte gefreut habe, irgendwie wurde ich weder mit der Geschichte noch den Protagonisten warm. Ich kann es nicht in Worte fassen, es ist eher ein Gefühl. Mir hat etwas gefehlt. Sowohl bei Svenja – die für mich seltsam blass blieb und keine Emotionen hervorrufen konnte als auch bei einigen anderen Personen. Keine von ihnen ist für mich wirklich greifbar geworden.

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