Emma Wagner … Interview-Reihe Autorensofa

Der Steckbrief

Name: Emma Wagner
Sternzeichen: Wassermann
Homepage: www.emma-wagner.de

Mein Lieblingsbuch …. „Palast der Winde“ (Mary M. Kaye)
Mein Lieblingsfilm  …. „Sterben für Anfänger“ (schwarzer britischer Humor vom Feinsten, zum Totlachen komisch ;-))
Mein Lieblingsessen ….Palak Panier (indisches Gericht mit Spinat, Frischkäse und Mango)
Mein Lieblingstier …. Elefant
Meine Lieblingsstadt … Heidelberg (was sonst? ;-))
Mein Lieblingsland …. Singapur
Mein Lieblingsgetränk … frisch gepresster Mangosaft

Ergänze bitte den folgenden Satz:

Ich lese am liebsten … in der Badewanne

Bücher sind … das Tor zu unendlich vielen Welten

Zum Lesen brauche ich … echten Kaffee oder Karo-Kaffee

Was fällt dir spontan und ohne groß nachzudenken, zu folgenden Begriffen ein?

Sonnenschein –  – dafür sollte es eine Mindestquote geben!

Regenbogen – „Haben den Regen gebogen. Uns Vertrauen gelieh‘n.“ (Grönemeyer)

Traum – mindestens einen sollte jeder haben

10 Fragen an Emma Wagner

Katja: Erzähl uns erst einmal etwas über Dich. Wer steckt hinter dem Menschen Emma Wagner ? Was bewegt Dich? Was macht Dich glücklich und was macht Dich traurig?

Emma: Wer hinter Emma Wagner steckt? Also kurz gesagt:

Emma Wagner ist Mutter dreier Kleinkinder und lebt in der romantischsten Stadt Deutschlands – in Heidelberg.

Eigentlich hatte sie nie geplant, ein Buch zu schreiben. Jetzt kann sie nicht mehr damit aufhören und  frönt dieser Leidenschaft immer dann hemmungslos, wenn ausnahmsweise einmal alle Kinder schlafen.

Da der Spagat zwischen Autorendasein und Mutterschaft nur mit einer gehörigen Portion Humor zu meistern ist, sind ihre Spezialität Liebesromane mit Herz, Humor und Heidelberg.

Generell bin ich ein sehr fröhlicher, anpackender aber auch empfindsamer Mensch. Letzteres hat den Nachteil, dass ich mir Vieles sehr zu Herzen nehme und regelmäßig weinen muss, wenn ich Nachrichten sehe oder lese. Vor allem, wenn es darin um Kinder geht, die in irgendeiner Form von Leid betroffen sind, kann ich nicht mehr an mich halten und die Tränen fließen.

Wo es geht, versuche ich, Organisationen zu unterstützen, die Kindern helfen.

Aus diesem Grund habe ich z.B. die „SOS-Kinderdörfer“ in meinen Roman „Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel“ einfließen lasse und hoffe, damit dazu beitragen zu können, die Arbeit dieser Organisation präsenter zu machen.

Mein größter Wunsch wäre, dass alle Kinder dieser Welt in Frieden und Liebe aufwachsen können. Ein utopischer Wunsch, ich weiß, doch wir alle können etwas dazu beitragen, dass dieser Wunsch vielleicht in einer fernen Zukunft endlich einmal Wirklichkeit wird.

Was mich jedoch in der Gegenwart glücklich macht, ist das Schreiben, vor allem aber natürlich meine Familie.

Demensprechend lauten meine Hobbys natürlich wie folgt:

An erster Stelle – natürlich – meine Kinder!
An zweiter – sorry Schatz 😉 – mein Mann!
An dritter kommt: Lesen – auch wenn ich zurzeit notgedrungen mit Benjamin Blümchen, der Kuh Lieselotte und Zauberin Zilly Vorlieb nehmen muss 😉

An vierter Stelle: Schreiben – leider wegen all der anderen Punkte nur nachts. Irgendwann zwischen Schnuller suchen, Trinken holen und Kiddies aufs Klo tragen 😉

An fünfter Stelle: Heidelberg, Salsa tanzen, Inline skaten, Tae Bo und meinen Mann damit wahnsinnig machen, dass ich im Urlaub immer ABSOLUT ALLES ansehen will, während er am liebsten nur am Strand schlafen würde 😉

Ach ja, und wenn ich dann noch irgendwie, irgendwo ein bisschen Zeit auftreiben kann, spiele ich wahnsinnig gerne Geige und Klavier oder male.

Katja: Du bist ja für mich quasi eine „Neuentdeckung“ als Autorin und ich kenne weder Dich noch Deine Bücher. Kannst Du mich neugierig machen? Warum sollte man unbedingt ein Buch von Dir lesen und mit welchem Deiner Bücher sollte ich unbedingt anfangen?

Emma: Nun, in jedem meiner Romane steckt viel von mir selbst und meinen Erlebnissen. Wer mich kennenlernen möchte, sollte also meine Romane lesen 😉

Meine Romane beruhen nämlich alle auf einer Mischung aus Realität und Fiktion und witziger Weise sind es gerade die skurrilsten Ereignisse darin, die nicht ausgedacht sind.

Mit welchem Roman man dabei anfangen sollte, hängt vom eigenen Geschmack ab.

Mein Debütroman „Liebe und andere Fettnäpfchen“ ist der, in dem die meisten meiner eigenen Erlebnisse und der meiner Freundinnen stecken, schließlich spielt das Geschehen im Studentenmilieu Heidelbergs.

In „Das Handy in der Hummersuppe“ hingegen wird mit Sicherheit jeder mindestens einen der mehr oder weniger liebenswerten Nebenfiguren in seinem eigenen (Arbeits-)umwelt wiederfinden und daher herzhaft mit und über sie lachen können.

Der Roman „Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel“ hingegen ist der dramatischste meiner bisherigen Roman und wer auf Herzschmerz und Dramatik steht, sollte zuschlagen. Doch keine Sorge – wie bei allen meinen Romanen, kommen auch hier Humor und Romantik nicht zu kurz.

Wer jedoch up to date sein will 😉 sollte natürlich mit meinem neuester Roman anfangen: „Himmelreich mit kleinen Fehlern“. Es ist der erste Band der Amor’s Five-Reihe, an der ich mit meinen lieben Autorenkolleginnen Jo Berger, Viola Plötz, Lana N. May und Mia Leoni schreibe. So eine Story gemeinsam anzupacken, ist eine wahnsinnig spannende Angelegenheit, die sehr viel Spaß macht, aber natürlich auch sehr viel mehr Zeit und Energie erfordert, als es der Fall, wenn man alleine an einer Reihe schreibt. Und ich denke, dass das Ergebnis absolut für sich spricht: Es gibt jede Menge Romantik, Humor, Drama und Geheimnisse.

Für einen kleinen Vorgeschmack, findet ihr hier den genialen Buchtrailer: https://www.youtube.com/watch?v=yXmdj0edftw

Katja: Die Liebe und die Stadt Heidelberg spielen in Deinen Büchern eine große Rolle. Was gefällt Dir so sehr an der Stadt, in der Du studiert hast?

Emma: Vom ersten Tag an hat mich die Weltoffenheit hier begeistert. So viele Studenten aus aller Herren Länder! So viele verschiedene Nationalitäten, so viele verschiedene Kulturen, so viele frische, neue Ideen! Diese Mischung aus Altehrwürdigkeit und Jugendlichkeit! Eine tolle Stadt mit einer herrlichen Dynamik. Hier ist eigentlich zur jeder Uhrzeit etwas los und es wird für jeden Geschmack und jedes Alter tagtäglich etwas geboten.

Und davon abgesehen ist die Stadt auch als solche einfach nur wun-der-schön!

Katja: Welche Plätze sollte man in Heidelberg unbedingt besuchen? Ich welchem Restaurant warst / bist Du gern zu Gast?

Emma: Uff. Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll 😉 Also natürlich MUSS man die üblichen Touristenattraktionen gesehen haben, also das eindrucksvolle Heidelberger Schloss oder die wunderschöne Altstadt, die Neckarwiese, die Karlstorbrücke, die alte Universität, die Kirchen, den Philosophenweg, den Königsstuhl mit dem fantastischen Blick über die ganze Rheinebene und vieles mehr.

Aber abseits davon gibt es zahllose und nicht minder schöne Geheimtipps, wie z.B. die Marstallmensa, die Jugendstilbauten im Stadtteil Neuenheim, den großartigen Zoo, das Arboretum mit den uralten Bäumen und und und (ich muss jetzt einfach mal Schluss machen, sonst fülle ich noch die nächsten zehn Seiten mit all den tollen Plätzen und Sehenswürdigkeiten Heidelbergs ;-))

Da ich am liebsten indisch esse, gehe ich gern ins „Moghul“ mit dem herrlichen Blick über den Neckar aufs Schloss oder – wenn es schnell gehen soll – ins Tandoori oder ins Taj Mahal.

Typische Studentenkneipen darf man sich aber in Heidelberg auch nicht entgehen lassen und sollte daher der „Unteren Straße“, der Heidelberger Studentenpartymeile, einen Besuch abstatten.

Katja: Wie lange dauert es bei Dir durchschnittlich von der Idee bis zum Buch?

Emma: Das ist sehr unterschiedlich. Meinen ersten Roman „Liebe und andere Fettnäpfchen“ habe ich in 3 Wochen runtergeschrieben, weil all die Ereignisse darin auf wahren Erlebnissen beruhen und daher fast ohne mein Zutun in meine Tastatur flossen.

An anderen Romanen, wie „Die Liebe ist (k)ein Basketball“ arbeite ich durchaus schon mal ein halbes Jahr. Ich schreibe nämlich oft parallel an Werken und kann  das Schreiben überdies nicht Vollzeit betreiben, schließlich habe ich eine fantastische Familie, die für mich das Wichtigste auf der Welt ist.

Katja:  Wie wichtig sind Rezensionen für Dich als Autor und auch als Leser?

Emma: Früher waren sie mir als Leser fast wichtiger als mein Bauchgefühl bei der Auswahl eines Romans.

Seit ich selbst schreibe und daher am eigenen Leibe erfahre, wie viele dieser Rezis Böswilligkeitsrezis sind (z.B. wenn jemand in seinen Rezensionen meiner Romane, die durch eine dreifaches Lektorat und ein anschließendes Korrektorat gewandert sind, behauptet, dass sie vor Fehlern strotzen würde), bin ich kritischer geworden, was den Wahrheitsgehalt negativer Rezensionen angeht.

Konstruktive Kritik hingegen nehme ich mir sehr zu Herzen und versuche sie umzusetzen, schließlich will ich mich stetig verbessern.

Über positive Rezensionen zu meinen eigenen Romanen freue ich mich natürlich wie ein kleines Kind an Weihnachten. Sie geben mir die Kraft weiterzuschreiben, auch wenn ich das oftmals nur mit wenig Schlaf und noch weniger Freizeit schaffe.

Katja: Wenn Du Dir aus Deinen männlichen Hauptfiguren einen Traummann „basteln“ könntest, wie würde dieser ausschauen und welche Eigenschaften hätte er?

Emma: Nun, mein optimaler Traummann hätte natürlich den Körper und den Humor von Milan Kapetanovic, dem Basketballer und Helden aus „Die Liebe ist (k)ein Basketballspiel“.

Außerdem wäre er ein so genialer Tänzer wie Adrian, der Polizist und Held von „Liebe und andere Fettnäpfchen“ und besäße auch dessen Coolness.

Von Noah, dem etwas anderen Helden aus „Das Handy in der Hummersuppe“, hätte mein Traummann die Sanftheit und das Geheimnisvolle.

Und abschließend würde ich ihm noch die Lebenstüchtigkeit von Jan, der männlichen Hauptfigur aus „Amor’s Five: Himmelreich mit kleinen Fehlern“ mit auf den Weg geben sowie dessen Eigenschaft, im entscheidenden Moment Gefühl zu zeigen.

Katja: Zeigst Du uns Deinen Arbeitsplatz? Wo arbeitest Du am liebsten?

Emma: Notgedrungen arbeite ich am Esstisch, der sich im Laufe des Tages jedoch mit Spielzeug jeder Art bevölkert 😉 (Foto 1) Aber Ausblick aus dem Fenster macht den Platzmangel wieder wett 😉 (Foto 2)

Emma Wagner_Collage

Katja: Was muss beim Schreiben unbedingt sein, damit Du Dich konzentrieren kannst? Bist Du schnell abgelenkt? Und was kann Dich ablenken?

Emma: Ich brauche tatsächlich absolute Ruhe und optimalerweise eine Wand vor mir, sonst lenkt mich auch jede Bewegung, die ich aus dem Augenwinkel wahrnehme, ab.

Katja: Und zu guter Letzt: Mein Blog befasst sich neben Büchern auch mit meiner zweiten großen Leidenschaft, dem Kochen. Hast Du vielleicht ein Lieblingsrezept, das Du mir und damit auch den Lesern des Blogs verraten würdest?

Emma: Eines meiner Lieblingsrezepte ist:

Lachs mit Tomaten-Karottenhaube:

2 Päckchen Lachs auftauen + mit Zitronensaft besprenkeln + würzen
5 Karotten schälen + reiben + salzen + pfeffern
Nach Geschmack 5-20 Coctailtomaten würfeln + zu den Karotten geben
1 Dose magere Sahne + geraspelten Käse + ¾ Tüte Mandelstückchen mischen
In Auflaufform Lachs reinlegen + die Karotten –Tomaten- Mischung drübergeben + zuletzt die Sahn-Käse-Mandel-Mischung drübergeben

Im Ofen  20-30 min auf der mittleren Schiene bei ca 220-230 °C backen.

 

 

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