Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen nicht von Alan Bradley

Der 6. Band der Reihe um Flavia de Luce lässt mich zwiegespalten zurück.

Auf der einen Seite gefällt mir der Witz und ihre Sicht der Dinge auf die Menschen und die Art, wie sich Chemie erklärt.  Auf der anderen Seite wirken Schreibweise und Sprachstil trocken, zu routiniert und teilweise auch zu gewollt.

Vielleicht liegt es daran, dass ich gerade mal zwei Bände gelesen habe, aber ich wurde mit den Figuren nicht warm und fühlte mich nicht angekommen. Die Geschichte konnte mich nicht in ihren Bann ziehen und ich kann nicht einmal sagen, warum nicht.

In diesem Band fehlten mir so also drei wichtige Dinge. Zum einen natürlich Figuren, die begeistern und mich in ihren Bann ziehen. Aber mir fehlte auch die Spannung und hauptsächlich der rote Faden, der sich meiner Meinung nach durch jeden Buch ziehen sollte.

Vielleicht fehlt der rote Faden, weil vieles aus den vorherigen Bänden erklärt wurde? Vieles, das keinen direkten Bezug zu dem Buch, zum 6. Band hat? Jedenfalls konnte ich als „Neueinsteiger“ nicht wirklich in die Geschichte reinkommen.

Ich wurde während des Lesens das Gefühl nicht los, dass dieser Band geschrieben werde musste. Es wirkt konstruiert, so als ob man eine Lücke ausfüllen muss, ehe schließlich die Reihe mit dem 7. Band, der wohl nächstes Jahr auf Englisch erscheint, fortgesetzt wird.

 

Reihenfolge:
Mord im Gurkenbeet
Mord ist kein Kinderspiel
Halunken, Tod und Teufel
Vorhang auf für eine Leiche
Schlussakkord für einen Mord
Tote Vögel singen nicht

Daten:
Autor: Alan Bradley
Titel: Flavia de Luce 6 – Tote Vögel singen sind
Hardcover
Seiten: 320
Verlag: Penhaligon Verlag (Oktober 2014)
ISBN: 978-3764531003
Originaltitel: The Dead in Their Vaulted Arches

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