Hörbuch: Ein Ort für die Ewigkeit von Val McDermid

Ein vermeindlicher Mord, ein Dorf das schweigt und ein Inspektor, der nichts weiter will als diese Fall aufklären und der es auch, trotz dass die Leiche unauffindbar bleibt, tut. Der Täter wird seiner gerechten Strafe überführt und dann … 35 Jahre später geschieht das unfassbare.
Dieser Krimi, als Hörbuch gelesen von Simon Jäger, war das erste was wir während der Fahrt in den Urlaub anhörten. Keiner von uns beiden kannte die Geschichte und so lauschten wir gespannt. Simon Jäger ist einer der bekanntesten deutschen Synchronsprecher und das er Erfahrungen auf seinem Gebiet hat, das merkte man jede Sekunde lang. Wie er las wurde die Geschichte lebendig. Man atmete den Rauch der Zigaretten, ohne die im Buch gar nichts ging; stampfte durch die Kälte und versuchte, den Dorfbewohner ihre Beobachtungen zu entlocken. Die gleiche emotionsvolle Stimme nahm uns dann im zweiten Band mit. Hier erlebten wir dann, wie alles aus den Fugen geriet, emotionsgeladen und fassungslos.

Fassungslosigkeit machte sich bei uns beiden öfters breit. Immer dann, wenn wieder ein schreckliches Detail zum Vorschein kam. Wir überlegten immer wieder gemeinsam, was passiert sein könnte – wir lagen teilweise richtig was das wie angeht, aber was das warum angeht, meilenweit daneben.

Es ist kein sehr blutiger Thriller, aus dessen Seiten das Blut nur so tropft. Sondern eher einer, der wegen seiner psychologischen Spielchen unter die Haut geht.

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