Katzenfische von Mila Roth

Es ist mittlerweile der 5. Band der Reihe um die Hausfrau Janna und den Geheimagenten Markus. Und ich muss sagen, dass ich mich auf diesen Band  gefreut habe. Die ersten vier Bände der Serie sind, im Rückblick gesehen, gelungen was das Geplänkel der beiden angeht. Dieses Drumherum schleichen umeinander. Die Gefühle, die sich aufbauen. Im 5. Band fehlte mir dies fast völlig. Die Spitzigkeit und Witzigkeit in den Wortgefechten der beiden ist fast vollständig weg. Es wirkte festgefahren, wie als ob die beiden schon in einem gewissen Trott festhängen. Alles läuft auf das „sie kriegen sich doch“ hinaus. Das ist zwar auf der einen Seite toll. Aber auf der anderen Seite verliert die Geschichte dadurch.

Was ich auch sehr schade fand ist die Tatsache, dass sehr schnell schon feststand, wer der Hauptverdächtige und damit der Täter ist. Es gab keine wirklichen Überraschungen in dem Fall und ich fand auch den ganzen Einsatz irgendwie viel zu kurz. Und trotzdem ganz es teilweise Längen bei der Erzählung, die nicht hätten sein müssen.

Im 5. Band kam meiner Meinung alles zu kurz: das Geplänkel zwischen den beiden, die Spannung, das Privatleben der beiden. Es fehlte die gelungene und gekonnte Mischung, die ich in den Büchern der Autorin doch eigentlich so mag.

Mein Highlight: der Kollege von Markus, der während der Überwachung häkelt. Da kam ich aus dem Schmunzeln nicht mehr raus.

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