Löffelchenliebe und Sex an the Dorf … ein Interview mit Julia Kaufhold

Bevor im April der offizielle „LoveLetter-Convention-Monat“ auf meinem Blog eingeleitet wird, wo sich alles (oder fast alles) um die LLC dreht, gibt es hier noch ein weiteres Interview mit einer LLC-Autorin.

Diesmal stand mir Julia Kaufhold Rede und Antwort. Eine Autorin, von der ich bisher noch nichts gelesen habe, die mich aber neugierig auf sich und ihre Bücher machen konnte.

Katja: Hallo liebe Julia, vielen Dank, dass Du mir die Gelegenheit gibst, Dich im Vorfeld der LoveLetter-Convention zu interviewen.

Julia: Ich danke Dir, Katja!

Katja: Bevor wir anfangen kommen wir zu einer ganz allgemeinen Frage, quasi um Dich besser kennenzulernen. Erzähl uns erst einmal etwas über Dich. Was bringt Dich zur Weißglut und was macht Dir besonders viel Freude?

Julia: Oh, das ist eine schwierige Frage, denn so richtig, richtig wütend bin ich selten. Lass mich nachdenken … Also, ich werde wütend, wenn ich schlafen will und jemand laut ist; wenn ich auf dem Bürgersteig Rad fahre und jemand sagt: „Das ist ein Gehweg, kein Radweg.“; überhaupt, wenn sich jemand aufspielt wie ein Streifenpolizist; wenn jemand sagt: „Ich hab ja nichts gegen Ausländer/Schwule, aber …“; wenn Kinder (emotional) missbraucht oder vernachlässigt werden; wenn Maxim Biller (im aktuellen Literarischen Quartett) den Mund aufmacht (entschuldigt, aber der Mann ist so arrogant, dass mir die Spucke wegbleibt).

Besonders viel Freude macht es mir, mit meinem kleinen Sohn Quatsch zu machen und das Blitzen in seinen Augen zu sehen; aus dem Alltag auszubrechen und einfach mal etwas ganz anderes zu machen, z.B. am helllichten Tag ins Kino oder alleine ins Café zu gehen; Wein zu trinken und gute Dinge zu essen; mich in rauer, wilder Natur zu bewegen, etwa beim Skifahren oder beim Wandern; mit Menschen zu sprechen, die sich zeigen und die mich dadurch „zwingen“, ebenfalls aus der Deckung zu gehen.

Katja: Du kannst auf ein bewegtes Berufsleben blicken: Verlagskauffrau, Studium im Bereich Germanistik, Kulturwissenschaften und Kommunikationswissenschaft, Verlegerin im eigenen Verlag, Lektorin und Projektmanagerin für Verlage und nun Autorin. Alle Deine Berufe haben etwas mit Büchern zu tun. Woher kommt die Liebe zum Buch? Wurde sie Dir in die Wiege gelegt?

Julia: Ich weiß es gar nicht so genau. Meine Mutter war und ist zwar eine hervorragende Geschichtenerfinderin, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass das als alleinige Begründung für meine überbordende Liebe zum Buch zu kurz greift. Vielleicht hat diese Liebe eher etwas damit zu tun, dass ich gern mit meinen Gedanken allein bin, was ich im Lesen und im Schreiben wie nirgendwo sonst ausleben kann. Neulich habe bei einer Freundin aus Grundschulzeiten in ihrem alten „Meine Freunde“-Buch gelesen, dass ich damals unter Berufswunsch „Schriftstellerin und Bäuerin“ eingetragen hatte. Ich glaube, am Bäuerinnen-Dasein reizte mich seinerzeit etwas ganz Ähnliches wie beim Schreiben: das Alleine-auf-dem-Feld-Stehen … Heute erkenne ich deutlich, dass alles, was ich beruflich gemacht habe, einzig dazu diente, mich dem Schreiben (und mir selbst) näherzubringen.

Katja: Zwei deiner Leidenschaften sind das Reisen und Großbritannien – das ging so weit, dass Du sogar einen Verlag für Großbritannien-Reiseführer gegründet hast. Wie kommt man im Laufe des Studiums auf so eine Idee? Gab es Dir zu wenig Reiseführer für Dein Lieblingsland im Handel?

Julia: Das frage ich mich manchmal auch, was mich dazu verleitet hat. Ich glaube, da kam einiges zusammen: Zum einen konnte ich mir nie so recht vorstellen, in einer Angestelltenposition zu arbeiten. Das habe ich wohl von meinem Vater übernommen, der auch immer frei sein und seine eigenen Ideen verwirklichen wollte. Zum anderen habe ich eine große Begeisterung für Großbritannien und fand das Angebot an Reiseführern tatsächlich etwas dünn. Also habe ich mir – blauäugig, wie ich war – gedacht: Dann mache ich es halt selbst. Und vorbei war es mit der Freiheit …

Katja: Dein aktuelles Buch trägt den Titel „Sex an the Dorf“ und erinnert damit irgendwie sehr an die beliebte TV-Serie „Sex an the City“. Wie bist Du auf die Idee zu diesem Buch und vor allem zu der Idee auf diesen Titel gekommen?

Julia: „Sex and the City“ ist damals, Anfang der 2000er, tatsächlich an mir vorbeigegangen. Als dann aber 2013 mein erster Roman „Löffelchenliebe“ erschien und ich quasi über Nacht zur Chick-Lit-Autorin wurde, dachte ich, vielleicht wäre es doch gut, die Serie gesehen zu haben – schließlich ist Carrie Bradshaw ja, neben Bridget Jones, so etwas wie die Mutter aller Chicks. Ich habe mir dann alle sechs Staffeln angeschaut, habe mich gut unterhalten gefühlt, während in mir – völlig unabhängig davon – der Wunsch immer stärker wurde, aufs Land zu ziehen (da ist sie wieder, die Bäuerin!). Und irgendwie haben sich diese beiden Dinge, die Serie und der Wunsch rauszuziehen, auf mysteriöse Weise miteinander vermischt …

Katja: War „Löffelchenliebe“ der erste Roman, den Du je geschrieben hast und der auch prompt veröffentlicht wurde? Oder schlummern noch andere Manuskripte in den Tiefen Deiner Schubladen?

Julia: Vor „Löffelchenliebe“ hatte ich einen Roman angefangen, aber nicht zu Ende gebracht. Ich hatte wirklich riesengroßes Glück, dass es – obwohl ich noch gar nicht viel geschrieben hatte – mit der ersten Veröffentlichung so schnell geklappt hat.

Katja: Wie lange dauerte es von der Idee über das Manuskript bis hin zum fertigen Buch?

Julia: Das kann ich nur ganz schwer beantworten, weil sich meine Lebensumstände in den letzten Jahren ständig verändert haben. Während ich „Löffelchenliebe“ schrieb, hatte ich noch kein Kind – da konnte ich mir wochenlange Auszeiten nehmen, in denen ich Tag und Nacht nur geschrieben habe. Das Gros des Romans ist damals in einem Monat entstanden, was mir heute – als Mutter – unfassbar vorkommt. Während ich an „Sex and the Dorf“ arbeitete, war ich in Elternzeit und bin keine einzige Minute zum Schreiben gekommen. Da hat es sehr lange gedauert, von der ersten Idee bis zur Fertigstellung des Manuskripts zweieinhalb Jahre. Überhaupt brauche ich ziemlich lange, bis ich meine Figuren endlich klar habe. Bis sie leben. Manchmal verzweifle ich darüber, dass sie so lange blutleer bleiben. Wenn ich sie dann endlich habe, geht das Schreiben – mehr oder weniger – wie von selbst.

Jetzt ist mein Sohn in der Kita – da, glaube ich, sind anderthalb Jahre für mich ein realistischer, wenngleich immer noch sportlicher Wert.

Katja: Musstest Du viele Verlage „abklappern“ bis das Manuskript angenommen wurde? Wo warst Du als DER Anruf kam mit der Nachricht: Es wird gedruckt!

Julia: Ich hatte das Glück, dass sich eine wunderbare Agentin (Petra Hermanns von scripts for sale) sehr schnell für meinen Stoff begeistert hat und fast genauso schnell einen Verlag für meinen Erstling “Löffelchenliebe” gefunden hat. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Und ich werde niemals vergessen, wann DER Anruf kam: Es war der Tag, an dem ich nach der Geburt meines Sohnes aus dem Krankenhaus nach Hause kam. Ich war kaum zurechnungsfähig, als Petra mir die freudige Nachricht überbrachte. Es fühlte sich an, als hätte ich auf einen Schlag zwei Babys bekommen – ich war völlig überfordert.

Katja: Was machst Du, wenn Dir mitten am Tag, wenn Du vielleicht mit dem Auto oder mit Freunden / Familie unterwegs bist, Ideen auf Dich einströmen? Hast Du immer ein Notizbuch griffbereit?

Julia: Meistens habe ich etwas zu schreiben dabei. Allerdings kommen mir die besten Ideen oft unter der Dusche, weswegen man mich nicht selten im Handtuch an den Schreibtisch rennen sieht. Das liegt wohl daran, dass die Zeit unter der Dusche wie ein Austreten aus dem Rhythmus des Tages ist. Ansonsten liegt in meiner Nachttischschublade ein Diktiergerät, das ich in schlaflosen Nächten hervorhole. Auch wenn ich mir immer ein bisschen komisch vorkomme, in der Dunkelheit der Nacht mit gedämpfter Stimme ins Nichts zu sprechen.

Katja: Nervennahrung beim Schreiben – ist das eher unwichtig für Dich oder sollte es doch besser immer in Reichweite sein?

Julia: Oh, das ist ganz wichtig! Mein Bauch muss sich wohlfühlen, damit mein Kopf denken kann. Allerdings kann das auch zu einem Teufelskreis werden: Ich komme schreibend nicht voran, denke, dass ich doch erst einmal etwas essen könnte, esse dann zu viel oder zu ungesund (Brötchen mit Nutella …) und kann dann nicht mehr schreiben, weil mein Körper und mein Geist träge sind. Hier das richtige Maß zu finden, bleibt wohl meine Lebensaufgabe.

Katja: Wie schaffst Du es, den Beruf mit der Familie und dem Schreiben unter einen Hut zu bringen? Wie kannst Du Dich nach einem stressigen Tag am besten entspannen?

Julia: Als ich noch hauptsächlich lektoriert habe, war es mir kaum möglich, neben Arbeit und Familie (und all den anderen Dingen des Alltags) zu schreiben. Ich habe damals sehr stark gespürt, wie unglücklich es mich macht, nicht oder nur sehr wenig zu schreiben. Ich bin dann ein halber Mensch. Deshalb habe ich es mit aller Macht vorangetrieben, aus dem Schreiben einen Beruf zu machen. Dass es jetzt so ist, macht mich sehr, sehr glücklich.

Meine größte Herausforderung ist es, mich aufzuteilen zwischen meinen Rollen als Schreibende, als Mutter, als Liebende, als Freundin, Tochter, Schwester und vielen anderen. Dieser stete Wechsel ist es, der mich mitunter stresst. Dabei hilft mir … das Schreiben. Dabei kann ich tatsächlich hervorragend entspannen. Außerdem: lesen, einfach nur rumhängen und meinen Gedanken freien Lauf lassen, frische Luft, Yoga, Schokolade und ein Glas Wein.

Katja: Gibt es einen Autor, der Dich in Deiner Kindheit / Jugend begleitet hat? Gibt es einen Autor, der Dich inspiriert?

Julia: Die Autorin, die mich durch meine Kinderheit begleitet hat, ist Enid Blyton. „Hanni und Nanni”, „Fünf Freunde”, „Geheimnis um …” – ich habe sie geliebt. Und ich bin überzeugt, dass meine Liebe zu Großbritannien und im Besonderen zu Cornwall von den Schauplätzen ihrer Bücher herrührt. Das erste Buch, das ich in der Grundschule selbst gelesen habe, war Blytons „Schmuggler Ben” über einen Jungen, der an einer Felsenküste Schmuggler spielt, der sich bei Flut in Höhlen rettet, die ihn durchs Erdreich bis nach oben auf den Kamm der Klippen führen, und der es schließlich mit echten Schmugglern aufzunehmen weiß. Ich habe mich damals so sehr mit Ben identifiziert, dass sich seine Abenteuer auch heute noch wie meine eigenen anfühlen. Dass Literatur so etwas schaffen kann, begreife ich als Wunder.

Heute gibt es viele Autoren, die mich aus ganz unterschiedlichen Gründen inspirieren. Im Moment besonders der norwegische Schriftsteller Karl Ove Knåusgard, der es wagt, sechs Bände à 600 bis 800 Seiten nur über sich selbst zu schreiben. Als ich von dem Projekt hörte, war ich zutiefst skeptisch – aber auch sehr neugierig. Knåusgards Bücher lesen sich nicht wie eine überlange Biografie, sondern wie Romane, mit dem Unterschied, dass sie tiefer gehen. Da schwingt eine Wahrhaftigkeit mit wie selten in der Literatur. Da ist nichts konstruiert, die Figuren sind voller Widersprüche, wie es sie nur im wahren Leben geben kann, da ist nichts heruntergebrochen, und zugleich ist es wunderschön poetisch. Knåusgard zu lesen, stellt mein gesamtes Schreiben auf den Kopf.

Katja: Zu welchem Autor greifst Du heute gerne, wenn Du Zeit zum Lesen hast? Oder lässt Du Dich einfach bei einem Bummel durch den Buchladen inspirieren und entdeckst so neues?

Julia: Neben Knåusgard, für den ich wahrscheinlich noch Jahre brauchen werden, lese ich unter anderem gerne die Spannungsromane von Tana French und Gillian Flynn. Meine liebste Chick-Lit-Autorin ist Sophie Kinsella. Die Liebesgeschichte, die mich im letzten Jahr am tiefsten berührt hat, ist die von „Eleanor & Park“ von der US-amerikanischen Autorin Rainbow Rowell. Die kann ich allen LiebesromanleserInnen nur wärmstens ans Herz legen!

Da ich meistens zehn oder zwanzig Bücher im Kopf habe, die ich gerne und unbedingt in nächster Zeit lesen möchte, verbiete ich mir manchmal sogar, in Buchhandlungen zu gehen. Ich muss nur die Ladenschwelle übertreten, schon wächst die Bücherliste ins Unermessliche.

Katja: Wie geht es Dir im Vorfeld der LLC? Bist Du sehr aufgeregt? Oder ist so einen Convention – so ein Event – schon Alltag für Dich?

Julia: Nein, so ein Event ist ganz und gar kein Alltag für mich. Um ehrlich zu sein, war ich noch nie auf einer solchen Convention. In der Vergangenheit habe ich häufig die Buchmessen in Frankfurt und Leipzig besucht, aber da ist alles anonymer, und mit LeserInnen kommt man als Autorin fast gar nicht ins Gespräch. Dieses sehr Persönliche, Familiäre der LLC finde ich schon ziemlich aufregend.

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Katja: Was erwartest Du von dieser Veranstaltung. Geht man als Autor mit einer bestimmten Erwartungshaltung an so eine Art Veranstaltung heran?

Julia: Ich wünsche mir sehr, mit LeserInnen in einen Kontakt zu kommen, der ein bisschen in die Tiefe geht. Zugleich freue ich mich auf den Austausch mit den anderen AutorInnen. Ich meine, wann trifft man schon mal so viele tolle KollegInnen auf einen Schlag? Das ist großartig. Und ich bin gespannt auf all die Angebote und Workshops, Panels und Lesungen.

Katja: Wie sieht Deine Vorbereitung für die LoveLetter-Convention aus? Was bereitet Dir mehr Kopfschmerzen? Was Du anziehen sollst? Wie es sein wird?

Julia: Wirklich Kopfschmerzen bereitet mir weder das eine noch das andere. Die Aufregung, die ich verspüre, ist eine durchweg positive, ein Kribbeln, ein bisschen wie vor einem Date. Im Grunde ist es das ja auch – sogar ein Blind Date! Und wie bei einem Date versuche ich, mich im Vorfeld nicht allzu verrückt zu machen, sondern ganz bei mir zu bleiben. Mal sehen, ob das klappt …

Katja: Auf der Convention wirst Du von Lesern mit Sicherheit mit vielen Fragen rund um Deine Bücher gelöchert werden, und viele werden von Dir etwas signiert haben wollen. Von welchem Autor hättest Du gern eine Signatur in einem Buch?

Julia: Sehr gerne hätte ich eine Signatur von dem Japaner Haruki Murakami. Seine Bücher, die eine ganz eigene Mystik entfalten, begleiten und begeistern mich schon sehr lange. Oder von Paul Auster. Vor Jahren war ich auf einer Lesung von ihm in Hamburg, habe lange in der Schlange angestanden, um mir ein Buch von ihm signieren zu lassen, und habe es dann – unfassbarerweise – im Bus vergessen!

Katja:  Was würdest Du Deine Leser, Deine Fans gern fragen, wenn Du den Spieß umdrehen könntest?

Julia: Mich würde wirklich interessieren, ob meine LeserInnen generell lieber humorvolle Liebesromane lesen oder aber ernste, vielleicht sogar tragische Liebesgeschichten. Und – den Gedanken fortgeführt –, ob Ihnen bei meinem aktuellen Roman „Sex and the Dorf” die lockeren, witzigen Passagen besser gefallen haben oder die, in denen meine Heldin Caro auf sich selbst zurückgeworfen wird und es plötzlich gar nicht mehr lustig ist. Mir selbst, das vielleicht am Rande, ist im Laufe meines Schreibens die Ernsthaftigkeit immer wichtiger geworden.

Katja:  Und zu guter Letzt eine Frage, die jeder Autor in meinen Interviews gestellt bekommt. J Auf meinem Blog geht es ja nicht nur um Bücher, sondern auch um mein zweites Hobby, das Kochen und Backen. Hast Du ein Lieblingsrezept, welches Du mit mir und meinen Lesern teilen möchtest.

Julia: Erst einmal: Ich finde es toll, dass sich Dein Blog sowohl um Bücher als auch ums Essen (Kochen/Backen) dreht. Beides hat für mich ganz existenziell mit Liebe zu tun.

Da ich selbst lieber süß als herzhaft esse – was nicht heißt, dass ich nicht auch bei einer guten Pasta ins Schwärmen gerate –, hier das Rezept für eines meiner Lieblingsdesserts. Ich habe es in der Zeitschrift Lecker gefunden, die irgendwann bei uns im Hausflur „zum Mitnehmen” herumlag (Tausend Dank an unbekannt!). Es ist ein Parfait, wobei ich finde, dass der Begriff “Parfait” der Sache absolut nicht gerecht wird. Im Grunde schmeckt es wie Snickers …

Weißes Schokoladenparfait

 Zutaten für 5 größere oder 6 kleinere Gläser:

  • 200 g + 250 g Schlagsahne
  • 3 EL Honig
  • 150 g + 1 EL Zucker
  • Salz
  • 100 g weiße Schokolade
  • 2 Eier
  • 3 EL geröstete gesalzene Erdnusskerne

Für die Karamellsoße 200 g Sahne in einem Topf erhitzen. Honig, 150 g Zucker, 1 Messerspitze Salz und 3 EL Wasser in einen weiteren Topf geben. Unter Rühren erhitzen und so lange köcheln, bis die Soße eine goldbraune Farbe annimmt. Soße vom Herd nehmen. Erhitzte Sahne nach und nach vorsichtig unterrühren. Noch mal kurz aufkochen. Ca. 1⁄4 der Soße zum Verzieren beiseitestellen. Übrige Soße in fünf oder sechs Gläser füllen und kalt stellen.

Schokolade in Stücke teilen. Im heißen Wasserbad schmelzen. 250 g Sahne steif schlagen. Eier und 1 EL Zucker mit den Schneebesen des Rührgeräts dickcremig aufschlagen. Erst Schoko­lade, dann Sahne unterheben. Die Schokoladencreme vorsichtig auf dem erkalteten Karamell verteilen. Ca. 4 Stunden einfrieren. Erdnüsse grob hacken.

Parfait 15 Minuten vor dem Servieren herausnehmen. Mit Erdnusskernen bestreuen und mit der restlichen Soße beträufeln. Und dann … Augen schließen und genießen!

Fotos: Copyright by Thomas Duffé

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