LoveLetter-Convention 2016 – mein Bericht zum Sonntag

Am zweiten Tag der LoveLetter-Convention quälten Karin und ich uns nur noch aus dem Bett. Sonderlich spät im Hostel waren wir ja nicht und waren am Vorabend quasi einfach todmüde ins Bett gefallen sobald wir zurück waren.

Aber die Nachtruhe war nicht sonderlich gut, wir konnten nicht durchschlafen und waren daher beide nicht sonderlich gut drauf.

Trotzdem rissen wir uns zusammen, packten unsere Taschen und schlappten regelrecht los. Unser erstes Ziel war das Cafe gegenüber vom Campus und dort stärkten wir uns erst einmal mit Kaffee und einem leckeren Frühstück.

Mein erstes Ziel am 2. Convention-Tag war das Meet & Greet mit Kristina Günak und Birgit Hasselbach. Letztere habe ich im Vorfeld interviewt und jetzt sollte noch ein gemeinsames Foto entstehen. Und es klappte 🙂 Beim Meet & Greet kam ich aber nicht nur mit den Autoren ins Gespräch, sondern auch mit einigen anderen Teilnehmern.

Ich blieb gleich wo ich war, wollte ich doch Kiera Brennan und Sylvia Lott treffen. Es kam auch zu unserem Treffen, ich wurde liebevoll mit einer Umarmung von beiden begrüßt und freute mich auf einen Schwatz. Bis Eva plötzlich kam und mich zu Susanna holte, die mich brauchte. Ich war schlagartig wach – war etwas passiert? Ging es ihr nicht gut? Nein, zum Glück war alles bestens. Sie hatte mir lediglich einen Platz in einer Lesung reserviert – sie wusste nicht dass ich eigentlich mit Kiera und Sylvia verabredet war. Und so saß ich auf einmal in der Lesung von Isabel Morland und lauschte Ausschnitten aus dem Buch „An den Rändern der Nacht“.

Nach der Lesung verließ ich dann jedoch Susanna wieder, um den Rest den Meet & Greets noch mit Sylvia und Kiera zu plaudern und es war echt amüsant. Dabei ging es nicht nur um Bücher, wir fanden auch andere Themen.

Sonntag_Katja trifft

Danach brauchte ich aber erst einmal eine Ruhepause. Der „Stress“ forderte seinen Tribut, ich merkte das meine Kraft schon jetzt nach lies. Also ab in den Garten und dort mit Freunden zusammensitzen, plaudern und zur Ruhe kommen.

Die Mittagspause verbrachte ich mit Susanne und Kristina im Restaurant „Schule“, dann verließ uns Kristina und wurde von Karin abgelöst. Wir hatten schön viel Zeit zu plaudern und zogen dann irgendwann – es war kurz vor 14 Uhr – wieder in den Garten um. Vorher aber war ich dann wunschlos glücklich: Markus und unsere kleine Tochter waren aus Dresden angekommen und die kleine Maus hing minutenlang an meinem Hals, kuschelte sich an mich und wollte ihre Mama gar nicht mehr loslassen. Zusammen gingen wir in den Garten, wo die beiden von Autoren und Freunden gleichermaßen lieb und herzlich begrüßt wurden.

Florentine beobachtete, erst sicher auf dem Arm von uns, dann bei eigenem erkunden im Garten, die ganzen Menschen, die dort wuselten. Bei Kaffee, Donats und Gesprächen verging die Zeit bis zum Signierstunde sehr schnell, fast ein wenig zu schnell. Ich kam gar nicht mehr auf die Idee, eine Veranstaltung zu organisieren sondern fühlte mich da wohl wo ich war. Siska war für mich zur Verlosung von Mira gegangen und ich hatte tatsächlich Glück – ich habe eine Stoff-Tragetasche gewonnen.

Dann wurde es Zeit für die Signierstunde und wie auch am Samstag durfte ich auch heute mit Susanna als erstes mit rein. Diesmal gab man mir und den anderen am Eingang gleich 6 Tickets und dann durften wir rein.

Ich hatte das große Glück und bekam tatsächlich genau die Bücher, die ich so gern haben wollte. So konnte ich die gewünschten Bücher von Sarah Morgan, Miranda J. Fox, Cassandra Day sowie von Katrin Koppold, Emma Wagner und Claudia Winter mitnehmen.

Letztes lies ich für Siska signieren – sie stand draußen und hatte ein Spiel für die wartenden organisiert, damit denen nicht langweilig wird. Ich fand das so toll, dass ich ihr wenigstens den einen Buchwunsch erfüllen wollte. Und ich glaube, sie hat sich sehr gefreut.

Sonntag_Schnappschüsse

Damit war die Convention für mich beendet. Ich ging zurück zu Markus und meiner kleinen Tochter, die gerade mit ihrer Tante Karin rumtollte. Dort verabschiedeten wir uns von einigen Freunden und Bekannten, die noch da waren und beim Verlassen des Geländes bedankte ich mich noch Katrin Grassmann für die Betreuung vor Ort.

Eine dicke Umarmung von Karin vor dem Campus – sie fuhr zurück nach Freital. Eine dicke Umarmung von Susanna, die nach Hause fuhr und wir … wir zwei fuhren von Berlin aus in den Urlaub.

Die 5. LLC war damit für mich vorbei und so wie es aktuell ausschaut, war die 5. auch meine letzte.

Warum? Zum einen bin ich bald 2fache Mama und dann wird es nicht mehr so einfach sein, zwei Kinder unterzubringen. Und zum anderen war mir die ganze Veranstaltung mit 60 Autoren und über 700 Gästen zu groß, zu voll.

Und was mich am meisten gestört hat, ist die Mentalität einiger Gäste: so viel mitzunehmen und zusammenzuraffen wie nur geht – ohne Rücksicht auf andere zu nehmen. Das betrifft nicht nur die Bücher – ich frage mich wie man über 20 Bücher bei den Signierstunden mit rausnehmen kann – sondern auch die Goodies der Verlage und Autoren.

Die bösartigen Kommentare uns gegenüber, die wenige Minuten vor den anderen zur Signierstunde dürfen.

Ein Jahr werde ich auf jeden Fall aussetzen – ob ich dann der LLC noch eine Chance gebe oder nicht – das werde ich dann entscheiden.

Was bleibt sind tolle Erinnerungen an 5 Jahre LLC: signierte Bücher, Fotos … und die Hoffnung, mit den ein oder anderen Teilnehmern trotzdem in Kontakt zu bleiben.

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