Mamma Mia! Here we go again

Im Juli war es mal wieder Zeit für einen Kinobesuch 🙂 Wir haben beide – erst unabhängig voneinander und später dann gemeinsam – den ersten Teil „Mamma Mia“ gesehen. Nun konnten wir uns gemeinsam den zweiten Teil anschauen. Und die MEinung von Markus — unsere Meinung — könnt ihr hier lesen.

Fünf Jahre nach der Handlung von „Mamma Mia“ geht die Geschichte weiter. Vor einer Weile ist Sophies Mutter Donna gestorben, doch Sophie tut alles, damit das Hotel – frisch renoviert als Bella Donna – weiter läuft. Zu Wiedereröffnung lädt sie auch ihre drei Väter ein. Ungemach droht, als ihr Partner Sky in New York ein lukratives Jobangebot erhält.

Als zweiten Handlungsstrang sieht man, wie Donna mehr als 25 Jahre zuvor ihren Abschluss macht, in die Welt hinaus geht und schließlich auf der Insel landet.

Mit allerlei bekannten und weniger bekannten Liedern von ABBA gespickt ist dieser Film eine gute Laune Garantie. Wenn es auch ruhige und fast bedrückende Momente gibt, im Grundtenor bleibt der zweite Mamma Mia Film ein lebensbejahendes Musical.

Voll mit großen Namen der „alten“ Generation wie Meryl Streep, Cher, Julie Walters, Christine Baranski, Pierce Brosnan, Colin Firth, Andy Garcia und Stellan Skarsgard ist die Besetzung bereits erstklassig. Doch es sind die „Jungen“, die dem Film einen unglaublichen Charme verpassen – allen voran die strahlend schöne Amanda Seyfried, sowie in der Rolle der jungen Donna die entzückende Lily James. Dass die jüngeren Versionen der Hauptdarsteller, Jessica Keenan Wynn, Alexa Davies (sieht ein wenig nach Angela Merkel in jung aus), Jeremy Irvine, Hugh Skinner und Josh Dylan nicht die großen Namen der Branche sind ist völlig egal – denn sie überzeugen. Da geht Dominic Cooper als Sophies Mann Sky fast schon unter.

Natürlich gibt es auch wieder Cameo-Auftritte der ehemaligen ABBA Mitglieder Benny und Björn, doch man muss erneut genau hingucken.

Alles in allem ist die Handlung des Films nett, aber wenig überraschend. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Musik, dem Tanzen, dem Gefühl und der Beziehung zwischen den Akteuren. Auch optisch ist der Film wieder mehr als hübsch anzusehen.

Wenn man ihn als das sieht, was er ist – ein verfilmtes Musical mit grandiosem Soundtrack und ein bisschen Rahmenhandlung – dann kann man nur mit breitem Grinsen den Kinosessel verlassen und bedenkenlos 5/5 Sternen attestieren. Wer sich damit nicht anfreunden kann, wird auch schon den ersten Film nicht gesehen haben und hat also keinen Grund diesen zu besuchen. Meiner Meinung nach war übrigens dieser zweite Teil noch besser als der erste – das kann man wahrlich nicht von vielen Fortsetzungen behaupten.

Daten:
Laufzeit: 1 Std. 54 Min.
FSK: ab 0
Regie: Ol Parker
Genre: Musical
Soundtrack: Benny Andersson, Björn Ulvaeus
Drehbuchautor: Ol Parker
Hauptdarsteller: Lily James (Young Donna), Amanda Seyfried (Sophie ), Meryl Streep (Donna), Pierce Brosnan (Sam), Colin Firth (Harry), Stellan Skarsgård (Bill/Kurt), Cher (Ruby Sheridan), Julie Walters (Rosie), Christine Baranski (Tanya), Dominic Cooper (Sky), Andy Garcia (Fernando Cienfuegos)

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