Scherben der Hoffnung von Nalini Singh

„Scherben der Hoffnung“ konzentriert sich ganz auf die Zukunft der Pfeilgarde. Während in im letzten Band „Pfade im Nebel“ die Garde zwar eine neue Aufgabe bekommen hat, so werden hier endlich konkrete Änderungen im Alltag eingeführt.

Klar, dass für so eine Geschichte Aden, der unangefochtene Führer der Gruppe, im Mittelpunkt stehen muss. Er ist schon lange in eine andere Pfeilgardistin verliebt. Zaira (die Leiterin der geheimen Venedig-Außenstelle) hat jedoch eine -selbst für eine Pfeilgardistin- ungewöhnlich schreckliche Vergangenheit und fühlt sich nicht in der Lage eine Partnerschaft einzugehen. Sie hält sich für zu beschädigt und so ist es sie, die in diesem Roman die größte Entwicklung durchmacht.

Genau das sorgt für viele Hoch und Tiefs und ihre Geschichte für viel Gefühl. Ab und an wirkte Zairas permanente Unsicherheit jedoch auch etwas nervtötend, dennoch empfand ich die beiden als Paar durchaus glaubwürdig.

Gerade die Alltagssituationen, die sie und die Garde nun zu bewältigen haben, haben mir ausgesprochen gut gefallen und waren für mich fast spanender als der Action-Anteil der Handlung.

Insgesamt wirkt „Scherben der Hoffnung“ auf den ersten Blick ein wenig uneinheitlich. Viele Handlungsstränge kommen hier zusammen. Jemand versucht Aden zu töten, jemand versucht die verschiedensten Gruppierungen gegeneinander aufzuhetzen, ein Pfeilgardist wird abtrünnig… Am Ende schließt sich jedoch der Kreis. Alle Vorkommnisse ergeben Sinn und führen die Pfeilgarde in eine neue Zukunft. Die jedoch sicher nicht weniger gefährlich ist, denn ein neuer Feind taucht in diesem Band auf, der uns sicher noch eine Weile begleiten wird.

Sehr schön für jeden Fan ist, dass wieder viele alte Bekannte auftauchen, aber auch, dass man hier noch dazu ein paar neue Gestaltwandler kennen lernt. Gerade das neue Katzenrudel hat mir gut gefallen und wir dürfen gespannt sein, was Remy in den nächsten Bänden zu bieten hat.

Fazit: Ein spannender neuer Band, der neue Weichen im Psy/Changeling-Universum stellt.

Eine Rezension aus der Feder von Karin

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