Ein letzter Funke Hoffnung von Michelle Raven

Vor etwas mehr als einem Jahr habe ich mein letztes Buch der Autorin gelesen und damals war ich enttäuscht von dem Buch. Jetzt habe ich durch Zufall entdeckt, das es mit „Ein letzter Funken Hoffnung“ einen weihnachtlichen Kurzroman gibt, in dem die Hunters eine sehr große Rolle spielen.

Die Hunters waren – vor einigen Jahren – unter anderem der Grund das ich zu den Büchern von Michelle Raven gegriffen habe und so habe ich mich sehr auf ein Wiedersehen gefreut.

Die 158 Seiten waren schnell gelesen und lasen sich auch gut weg. Die Geschichte beinhaltet nicht nur ein Wiedersehen mit allen Hunters beim Weihnachtsfest, sondern auch eine sehr ernste und gut reflektierte Grundgeschichte. Eine ernste Erkrankung und deren Folgen für die Familie. Aber auch die Hilfsbereitschaft, das Vertrauen und das Verzeihen spielen eine große Rolle.

Das natürlich alles gut ausgeht ist klar und ist auch in einer weihnachtlichen Geschichte zu erwarten gewesen.

Das Wiedersehen mit der Familie war schön, die Charaktersierung der alten und neuen Figuren gelungen und irgendwie lässt das Ende auf ein Wiedersehen mit den Hunters hoffen.

Aber: und nun kommt das große Aber. Und ich weiß schon jetzt, dass ich mich damit bei den ganzen Hardcore-Fans der Autorin in die Nesseln setzen werde.

Außer das die Geschichte niedlich war, sich gut weglesen lies und zu einem wichtigen Thema auch ein paar interessante Informationen eingeflossen sind, fehlte mir etwas ganz wichtiges. Nämlich das „in die Geschichte eingesogen werden“. Wie auch im letzten Buch schon erwähnt, konnte mich die Geschichte an sich, konnten mich dir Protagonisten nicht wirklich berühren.

Clint ist ja der, der immer so hochgelobt wird, jedermanns Liebling ist. Ich muss gestehen, dass er mich nervt. Seine Art, sich immer in den Vordergrund zu drängen hat mich schon in den anderen Büchern abgestoßen. Hier ist er mal nicht der King und das verkraftet er so gar nicht. Er kommt mir vor wie ein kleiner Junge, dem man sein Spielzeug wegnimmt. Beschützerinstinkt für die Familie hin oder her – manchmal nervt das einfach nur noch.

Und daher: mehr als 2 ½ Sterne kann es für das Buch von mir nicht geben. Zu groß ist die Enttäuschung darüber, dass es weder die Geschichte noch die Protagonisten geschafft haben, mich zu berühren.

Daten:
Autor: Michelle Raven
Titel: Ein letzter Funke Hoffnung
Taschenbuch: 158 Seiten
Verlag: CreateSpace  (November 2017)
ISBN: 978-1979847353

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