Willkommen bei Sarah Morgan – ein Interview

Das heutige Interview wird auf meinem Blog gleich zweisprachig erscheinen – es wird die englische Originalversion und die Übersetzung ins Deutsche geben. Ich habe mich sehr gefreut, das Sarah Morgan so schnell bereit war, mir ein Interview zu geben und ich freue mich sehr, sie in einigen Tagen persönlich kennenzulernen. Wer weiß, vielleicht gehe ich dann auch mit einem signierten Buch und einem gemeinsamen Foto nach Hause? Das würde mich sehr freuen 🙂

Katja: Liebe Sarah, vielen Dank das Du mir die Gelegenheit gibst, Dich im Vorfeld der LoveLetter-Convention in Berlin zu interviewen.

Du wirst in diesem Jahr das erste Mal bei der LoveLetter-Convention in Berlin dabei sein. Was erwartest Du von diesem Event. Auf was freust Du Dich am meisten und gibt es auch etwas, das Dir Angst macht?

Susan: Ich freue mich so darauf, meine Deutschen Leser zu treffen! So viele haben mich über die sozialen Medien kontaktiert und es wird mir eine große Freude sein, sie persönlich zu treffen. Ich habe keine Angst davor, aber ich spreche kein Deutsch, also hoffe ich es gibt genug Leute zum Übersetzen, damit wir alle die Unterhaltungen in vollem Maße genießen können.

Katja: Wirst Du Dir, wenn du in Berlin bist, auch ein paar Sehenswürdigkeiten anschauen? Oder bleibt dafür dann keine Zeit mehr, weil Du andere Termine und Verpflichtungen hast? Oder nimmt man sich die Zeit, auch ein bisschen Tourist zu spielen?

Susan: Das ist mein erstes Mal in Berlin und ich freue mich darauf, etwas von der Stadt zu sehen, aber der Besuch ist sehr kurz, nur das Wochenende. Ich hoffe sehr einen Eindruck in dieser Zeit zu gewinnen, aber wenn nicht hoffe ich erneut dahin zu kommen!

Katja: Du hast als Kind schon gewusst, dass Du Schriftstellerin werden willst. Trotzdem hast Du erst eine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht. Ist ein zweites Standbein wichtig, wenn man Autor ist? Arbeitest Du noch in deinem ursprünglichen Beruf oder kannst du Dich voll auf das Schreiben konzentrieren?

Susan: Zunächst habe ich neben dem Schreiben in anderen Jobs gearbeitet. Aber nun kann ich Vollzeit als Autor arbeiten. Ich bin sehr glücklich darüber!

Katja: Ich hab gelesen, dass wenn Du an Deinem Manuskript schreibst, ist das Internet bei Dir ausgeschaltet. Lässt Du Dich sonst zu schnell ablenken, in dem Du auf verschiedenen Websiten Dich umschaust?

Susan: Ich brauche das Internet für Recherchen und die sozialen Medien, aber wenn der Zugang zu einfach ist, ist es zu verlockend. Also versuche ich es und geben mir selbst Zeit nur für das Schreiben.

Katja: Du schreibst romantische Geschichten, die Deine Leser lieben. Bist Du auf dieses Genre festgelegt oder würdest Du gern einmal etwas anderes ausprobieren? Und welches Genre würdest Du gern einmal ausprobieren, wenn Du könntest?

Susan: Das ist eine sehr gute Frage. Ich liebe es, emotionale Geschichten zu schreiben und mich mit Problemen rund um Freundschaft und Familie zu befassen. Es ist absolut möglich, dass ich in der Zukunft etwas anderes schreibe, aber ich habe keine konkreten Pläne. Ich liebe es romantische Geschichten zu schreiben!

Katja: Erlaubst Du Deinen Lesern hier in Deutschland einen Einblick in Dein Arbeitszimmer? Wo entstehen Deine Bücher? Am Schreibtisch? Oder hast einen anderen Platz, an dem Du gern und viel schreibst.

Susan: Jahrelang habe ich überall dort geschrieben, wo ich Platz für meinen Laptop gefunden habe, aber nur bin ich sehr froh darüber, mein eigenes Gartenbüro zu haben. Es ist ein wundervoller Ort und ich nutze es zum Schreiben, aber auch zum Planen meiner Bücher. Natürlich schreibe ich auch an anderen Orten. Ich kann schreiben, wo auch immer ich muss! Ich poste oft Bilder von meinem Büro in den sozialen Medien, hier ist ein Artikel darüber:

http://www.novelicious.com/2014/08/my-writing-room-by-sarah-morgan.html

Katja: Wie entspannst Du Dich nach einem Schreibtag? Hast Du bestimmte Rituale? Oder ist das Schreiben für Dich wie ein ganz normaler Job?

Susan: Ich denke nicht, dass es ein normaler Job ist. Selbst wenn ich meinen Laptop am Ende des Tages ausgeschaltet habe, bleiben die Geschichten in meinem Kopf und ich denke oft über meine Charaktere nach, während ich koche oder spazieren gehe. Ich verbringe viel Zeit drinnen wenn ich arbeitete, um also abzuschalten gehe ich raus spazieren. Ich genieße die frische Luft!

Katja: Deine Bücher erscheinen ja unter anderem in Deinem Heimatland England und in Deutschland. Merkst Du in Gesprächen, Mails oder bei anderen Gelegenheiten einen Unterschied zwischen den deutschen und den britischen Lesern? Im Leseverhalten? Oder bei den Themen, die gelesen werden?

Susan: Ich bin so glücklich darüber, eine internationale Leserschaft zu haben und ich denke, das beweist, dass wir – unabhängig von unserer Sprache und Kultur – alle dieselben Gefühle erleben. Wir alle wollen Liebe und Freundschaft. Das sind die universellen Themen im Fokus der Geschichten, die ich schreibe und die eine große Bandbreite von Leuten ansprechen, unabhängig von ihrer Nationalität.

Katja: Du lebst mit Deiner Familie in London, eine Stadt die ich im vergangenen Jahr kennenlernen durfte. Was liebst Du an deiner Stadt? Was sollte sich jeder Tourist angeschaut haben?

Susan: London ist eine tolle Stadt mit so vielen interessanten Orten. Einer meiner favorisierten Orte ist das Britisch Museum. Als meine Söhne klein waren, waren wir einen Großteil unserer Wochenenden im Natural History Museum  und dem Science Museum.

Aber London hat auch großartige Parks und natürlich die Themse. Eine meiner bevorzugten Strecken ist am Fluss entlang vom Tate Modern zur South Bank und dem London Eye. Egal ob an einem strahlend sonnigen Tag oder bei Sonnenaufgang, es ist spektakulär. Auch liebe ich die gepflasterten Straßen des Covent Garden, auch die wunderbaren Läden und das Royal Opera House!

Katja: Du liebst gutes Essen. Kochst Du selber gerne oder lässt Du Dich gerne kulinarisch verwöhnen? Verrätst Du uns Dein Lieblingsrezept?

Susan: Ich liebe es zu Kochen, ich glaube, es ist eine andere Art des Ausdrucks von Kreativität und auch wenn ich Lieblingsrezepte habe, liebe ich es auch mit neuen Gerichten zu experimentieren.

(Übersetzung ins Deutsche: Markus Schulze)

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