Auf diesem Blog dreht es sich rund um Bücher, Rezensionen, Buchvorstellungen, Interviews und das Kochen von leckeren Speisen aus Topf und Pfanne.

Fury-Brüder von Anna Hackett

Das war sie nun, die vierte Serie die ich von Anna Hackett durchgelesen habe. Diesmal waren es 5 Bände, die sich mit den Fury-Brüdern befasst und in New Orleans spielt.

Nach vier kompletten Serien kann ich sagen: im Großen und Ganzen ähneln sich alle vier Reihen. Alle 4 Reihen haben Alpha-Menschen als Helden, die alle durchweg der Meinung sind, die Liebe nicht verdient zu haben. Es nicht wert zu sein, dass sie geliebt werden. Natürlich bekommt jeder die passende Frau ab, die natürlich erst einmal gerettet werden muss. Und dann rettet sie ihn vor dem Alleinsein, einem Leben ohne Liebe und Geborgenheit.

Dazu jede Menge Action, Gefahr, aber auch Humor. Und vor allem eines: explizite Szenen. Sehr explizite teilweise und – leider – auch oft eine Sprache, die ins vulgäre abstürzt.

Es gibt noch etwas, das alle Bücher gemeinsam haben: eine Übersetzung, bei dessen Sprachstil ich so manches Mal den Kopf geschüttelt habe. Ständige Wiederholungen, Kosename die absolut hölzern und unecht klingen. Dazu kommen vermehrt Rechtschreibfehler und Interpunktionsfehler.

Das ist das negative, was mir an allen vier Reihen aufgefallen ist.

Das Positive sind die Helden und ihre Gefährtinnen. Die Charakterisierung aller Figuren ist, wen man über einige Formulierungen hinwegsieht, gut gelungen. Der Zusammenhalt, auch ganz besonders hier in dieser Reihe, ist wunderschön zu erleben.

Bei den Fury-Brüder hat mir der Hintergrund besonders gefallen, der doch zeigt, dass es nicht die Herkunft ist, die einen ausmacht, sondern das Leben, was man lebt. Das, was man selbst daraus macht.

Die Actionszenen sind gut beschrieben, spannend.

Mein besonderes Highlight begann im ersten Band und setzte sich nahtlos in den Folgebänden fest: leckeres Essen und gute Cocktails. Ich würde mich zu gern einmal zur Lolo an den Tisch setzen und mich bekochen lassen – das Rezept für Chorizo-Jambalaya habe ich mir tatsächlich rausgesucht und werde es mal nachkochen. Und die Cocktails, die Mila im ersten Band (und in den folgenden) mixt, klingen so lecker. Ich mag hin und wieder einen guten Cocktail und auch hier sind ein paar auf meiner Liste gelandet.

Alles in allem sind die Bücher von Anna Hackett ein guter Zeitvertreib, aber tatsächlich nichts, was lange im Kopf bleiben wird.

Reihenfolge:
Fury-Brüder: Fury (Band 1) – 346 Seiten
Fury-Brüder: Keep (Band 2) – 326 Seiten
Fury-Brüder: Burn (Band 3) – 326 Seiten
Fury-Brüder: Take (Band 4) – 322 Seiten
Fury-Brüder: Claim (Band 5) – 314 Seiten

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