Bei diesem Buch ist mir tatsächlich zuerst das Cover aufgefallen und dann der Titel. Beides zog sofort meine Aufmerksamkeit auf sich und nachdem ich dann den Klappentext noch gelesen habe stand fest: ich muss das Buch lesen.
Gesagt getan. Ich habe es gelesen, habe es sogar relativ zügig durchgelesen und bin nun geteilter Meinung.
Zum einen fand ich den Ansatz mit einer sprechenden Katze, die dazu noch den Namen „Frau Merkel“ trägt, sehr interessant und auch witzig. Das war es am Anfang dann auch tatsächlich – amüsant und witzig. Aber durch ihre nervige Art, sich quasi überall einzumischen und alles zu kommentieren. war ich dann doch recht schnell nur noch genervt. Besonders ihre Kommentare über den Fahrstil und insgesamt die Besserwisserei ging mir sehr schnell auf die Nerven.
Da geriet der doch sehr spannende und facettenreiche Mordfall recht schnell zur Nebensache.
Punkten konnte das Buch dann mit den sehr guten, detailreichen Beschreibungen Mallorcas, der örtlichen Begebenheiten. Diese weckten Erinnerungen an vergangene Urlaube dort und den Wunsch, dahin zurück zu kehren.
Mit den Charakteren bin ich nicht zu 100% warm geworden, was aber auch durchaus daran liegen kann, das ich die Vorgeschichten nicht kenne – es ist immerhin schon der 10. Band der Reihe – und ich bin erst jetzt eingestiegen.
Abschließend kann ich sagen, dass ich tatsächlich froh, dass meine Katzen nicht reden können und sie ihre Gedanken nicht aussprechen können (oder ich sie zumindest nicht verstehen kann).
Von mir gibt es 3 von 5 Sternen – ich glaube nicht das ich noch zu einem weiteren Buch aus der Reihe greifen werde.
Daten:
Autor: Kaspar Panizza
Titel: Mallekatz: Frau Merkel und der Tote auf der Yacht
Herausgeber: Gmeiner-Verlag
Erscheinungstermin: 11. Februar 2026
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 256 Seiten
ISBN: 978-3839280027