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Hasen feiern keine Weihnachten

Vergnügliche Lesestunden mit Herzschmerz und Weihnachtsstimmung verspricht der Roman von Anna Blum.

Der doch recht ungewöhnliche Titel „Hasen feiern keine Weihnachten“ hat mich erst stutzig gemacht, da ich damit gar nichts anfangen konnte. Aber wer das Buch liest, der versteht recht schnell, wie man auf den Titel gekommen ist.

Das Buch zeigt, das Weihnachtshasser und Weihnachtsliebhaber nicht unbedingt zusammenpassen. Ich finde die Beschreibungen beider Parteien sehr interessant. Ich bin eher der Weihnachtsliebhaber: ich liebe es, mit meiner Familie zusammen zu sein. Ich mag es, etwas ganz besonders leckeres zu Kochen. Ich mag es, Plätzchen zu backen und zu verschicken. Und ich mag die weihnachtliche Deko, so lange sie dezent ist.

Die Eltern der Hauptprotagonistin sind etwas sehr speziell, sie übertreiben es total. Aber irgendwie ist das auch, zumindest im Buch, sehr charmant.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir recht gut. Man kann sich gut fallen lassen in der Geschichte. Man erlebt Liebe, Leid, Trennung, das sich Finden. Wir erleben schmerzliche Momente und wie ein Moment das Leben verändern kann. Und das kommt hier in dem Buch öfters vor.

Weihnachten ist auch die Zeit der Versöhnung: auch das kommt hier im Buch sehr gut zum Vorschein. Gerade in der Familie, auch wenn mich sich durch ein blödes Missverständnis entzweit hat, man gehört zusammen und man findet, wenn mal will, auch wieder zueinander.

Alles in allem war es ein niedlicher Roman, der sich schön weg lesen lässt. Allerdings keiner, der mir lange im Gedächtnis bleiben wird. Dennoch hat er mir schöne Lesestunden bescherrt.

Von mir gibt es 3 ½ von 5 möglichen Sternen.

Daten:
Autor: Anna Blum
Titel: Hasen feiern keine Weihnachten
Taschenbuch: 240 Seiten
Verlag: Berlin Verlag Taschenbuch (Oktober 2016)
ISBN: 978-3833310850

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