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Harry Potter – The Exhibition – Volume 2

Ich habe es wieder getan. Nach 7 Jahren war ich noch einmal in der Harry Potter-Ausstellung. Diesmal in Dresden, diesmal mit meiner 11jährigen Tochter, meiner besten Freundin Sylvia und ihrer Tochter Marie an meiner Seite.

Da ich die Ausstellung 2019 bereits einmal besucht hatte, waren meine Erwartungen diesmal nicht allzu groß, die Vorfreude dann aber doch. Und zwar bei uns beiden – meiner Tochter und mir. Zur „Vorbereitung“ auf das Event haben wir die ersten beiden Filme erst in den vergangenen Tagen noch einmal angeschaut und seitdem hatte Florentine nur einen Wunsch: Quidditch spielen.

Am 3. Januar war es endlich soweit – wir trafen uns eine halbe Stunde vor Einlass unseres gewählten Time-Slots an der Ausstellung und gaben ganz in Ruhe unsere Jacken und Taschen (größer als A4) ab. Das kostete gleich mal 2 EUR extra – pro Jacke und Tasche versteht sich. Dann hieß es Geduld haben und anstehen.

Anstehen für den Einlass, was eine ganze Weile dauerte, weil es direkt am ersten Foto-Point einen Stau gab. Das war die Szene, in der der Gepäckwagen durch die Mauer geschoben wird und hier wollte natürlich jeder ein Foto machen. Aber ein Foto ohne fremde Menschen drauf? Fast unmöglich. Und wenn, dann hieß es schnell sein oder dutzende Fotos schießen damit eines gelingt. Das sollte sich durch die gesamte Ausstellung ziehen.

Anschließend direkt das zweite Mal anstehen: Man bekam ein Armband ausgehändigt, welches an den darauffolgenden Terminals personalisiert werden konnte und eigentlich auch musste. Wir nahmen also jeder eines, gingen zu den Terminals und schon ging es los: Das Haus aussuchen, den Patronus und schließlich auch den Zauberstab auswählen, zum Schluss ein Foto machen.

Sobald man damit fertig war, kam der nächste Foto-Point, an dem Profi-Fotografen“ vor einem Green Screen Fotos gemacht werden. Und dann, ja dann ging es endlich los.

Rein in den ersten Raum – natürlich mit einer kurzen Wartezeit. Hier lief ein kleines Filmchen und dann fragte der Guide in dem Raum nach dem Zauberspruch für das Öffnen eines Schlosses. Nachdem alle im Raum laut und deutlich „Alohomora“ gesagt haben, durften wir in den nächsten Raum gehen und dort unser Band an das Symbol des goldenen Schnatz‘ halten. Und wie durch Zauberei erschien an den drei Wänden um uns herum die Karte des Rumtreibers und auf ihr erschienen nach und nach unsere Namen. Ein herrliches Feature, das für viele „Ahs“ und „Ohs“ rings um uns sorgte.

Auch hier musste wieder eine Frage beantwortet werden. Nämlich, wie man die Karte des Rumtreibers wieder richtig schließt. Natürlich mit „Missetat begangen“. So ging es weiter und endlich richtig los.

Laut dem Aussteller hat man während des Rundgangs die Gelegenheit, mehr als 20 Ausstellungsräume zu entdecken, eine unglaubliche Sammlung authentischer Filmrequisiten, Kostüme der Schauspieler und Nachbildungen legendärer Szenen und Schauplätze zu sehen.

Wenn ich ehrlich bin muss ich zugeben, dass ich die Räume nicht gezählt habe. Aber ich war beeindruckt von der Vielfalt und auch dem Aufbau. Durch das Armband konnte man etliche Szene interaktiv entdecken, konnte Zaubersprüche ausprobieren, Zaubertränke brauen und Quiddich spielen. So ganz nebenbei konnte man auch Punkte für sein Haus – bei mir und Florentine war es jeweils Gryffindor – sammeln.

So waren wir in der großen Halle, bei Olivander und seinen Zauberstäben, beim Wahrsagen und Alraunen umtopfen. Wir waren in Hagrids Hütte zu Gast, haben sowohl das Drachenei als auch den Drachen gesehen. Florentine konnte Quiddich spielen und mit einem Portschlüssel reisen. Die Kammer des Schreckens durfte ebenso wenig fehlen wie die Kammer unter der Treppe bei den Dursleys und das Büro von Dolores Umbrigde.

Nach einem kleinen Abstecher zu den „Phantastischen Tierwesen“ und der Teilnahme an der epischen Schlacht um Hogwarts steht man ein letztes Mal an. Am Denkarium und der Schlange an der Kasse. Hier kam man sein Armband scannen und die ganz am Anfang gemachten Bilder des Fotografen kaufen. Ein Foto als Druck und Digital kostet stolze 25 Euro. Man hat die Möglichkeit, das eine Bild auf 6 verschiedenen Hintergründen als digitale Version für 30 Euro zu kaufen – das war uns dann doch zu viel. Zumal es leider keine Chance gab, unsere vier Armbänder und somit die vier verschiedenen Fotos die entstanden sind, zu mischen und als digitale Version zu bekommen. So entschieden wir uns schließlich für unser 4er-Foto, welches jetzt für uns eine tolle Erinnerung sein wird.

Als letztes wird man, natürlich, durch den Shop geschleust. Ein Shop, dessen Preise jenseits dessen waren, was ich für ein Souvenir ausgeben wollte. Zumal alles, was es Gryffindor gab, ausverkauft war. Zumindest alles, was halbwegs preislich im Rahmen war.

Ich habe mir als Erinnerung viele tolle Fotos mitgebracht, viele tolle Momente mit meiner Tochter, meiner Freundin und deren Tochter im Herzen und werde mit Sicherheit noch sehr lange an diese tolle Zeit denken. Ein zweiter Besuch nach 7 Jahren hat sich definitiv gelohnt. Vielleicht ja in weiteren 7 Jahren wieder?

Danke Sylvia, für diesen tollen Mädelstag mit Dir 🙂

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