Black Blade von Jennifer Estep

Bisher mochte ich alle Bücher von Jennifer Estep sehr gerne, aber „Black Blade“ hat mir noch besser gefallen als die anderen. Die Autorin bleibt ihrem Stil treu, entwickelt sich aber dennoch weiter. Alles wirkt ausgereifter und mehr aus einem Guß, auch wenn die Geschichte irgendwie eine Mischung ihrer bisherigen beiden Reihen ist und so vieles vertaut auf einen Fan wirkt. Der Spannungsbogen ist klar strukturiert, etwas an dem es den anderen Romanen oftmals fehlte.

Die neue Urban Fantasy-Welt ist gut durchdacht, die Protagonisten sympathisch, mit eigenem Profil. Lila hat zwar  Ähnlichkeiten mit Esteps anderen Heldinnen, aber man schließt sie sofort ins Herz. Sie hat eine große Klappe, ist taff und doch nicht so abgebrüht wie sie es selber gerne hätte.

Die Nebenprotagonisten muss man sofort mögen, ob es der plappernde Felix oder der missmutige Pixi Oskar ist.

Es macht einfach Spaß von ihnen zu lesen und die Seiten kann man gar nicht schnell genug umblättern. Humor und Spannung kommen alleine deswegen schon nicht zu kurz.

Die Geschichte selber ist rund und erst einmal in sich abgeschlossen. Die Lösung am Ende ist gut durchdacht und wird konsequent vorbereitet. Natürlich bleiben für die weiteren Bände genug Fragen und der Hauptgegner für die folgenden Abenteuer wird hier schon vorgestellt. Ich kann es gar nicht erwarten den nächsten Band in die Finger zu bekommen!

Fazit: Spannende, humorvolle und sehr unterhaltsame Fantasy-Reihe, die definitiv Lust auf mehr macht.

Daten:
Autor
Titel:
Broschiert: 368 Seiten
Verlag: ivi (Oktober 2015)
ISBN: 978-3492703284
empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: Cold Burn of Magic

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