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Ein Zuhause für immer von Gill Lewis

Ein Zuhause für immer ist ein Jugendbuch, das es in sich hat. Es erzählt die Geschichte von Scarlett, einem starken Mädchen, das in ihrer Familie die Erwachsene sein muss. Ihr Bruder Red ist Autist, sehr verschlossen und jede Abweichung wirft ihn komplett aus der Bahn. Die Mutter ist so wie eine Mutter nicht sein sollte: geistig abwesend, teilnahmslos – ihr ist alles egal.

Beim Lesen der Geschichte habe ich lange gerätselt wie alt Scarlett ist. Sie wird, auf Grund der Schreibweise und ihrer Charakterisierung wesentlich älter gemacht – dabei ist sie gerade mal 12 Jahre alt.

Gill Lewis hat einen ganz besonderen Schreibstil, der einem die Gedanken- und Gefühlswelt der Protagonisten näher bringen kann. Die Geschichte berührt, geht ans Herz. Und auch wenn die Autorin soziale Themen anschneidet und dem Leser die Augen öffnet, so geschieht das ohne den gefürchteten „erhobenen Zeigefinger“.

Sie schafft es, Scarletts Wunsch, ihre Sehnsucht nach einem sicheren Zuhause, von Geborgenheit und dem Wunsch dazu zu gehören, sehr gut zu vermitteln. Auch ihr Traum, einfach Kind sein zu können, dass andere sich um sie kümmern und nicht sie sich um andere kümmern muss.

Was mir auch gefallen hat ist, dass nicht alles, nicht jedes Tun und Handeln bis ins kleinste Detail beschrieben und analysiert wird. Es bleiben, und das ist hoffentlich beabsichtigt, einige Fragen offen. So kann der Leser sich selber noch weiter mit dem Thema auseinandersetzen, darüber nachdenken und den Faden weiterspinnen.

Ein Satz ist mir im Gedächtnis geblieben:

„Vielleicht sind wir nicht perfekt, vielleicht gibt es überhaupt keine perfekte Familie.
Aber wir halten zusammen und darum geht es ja schließlich.“ (S. 203)
Ich vergebe für das Buch 3 ½ von 5 Sternen.

Daten:
Autor: Gill Lewis
Titel: Ein Zuhause für immer
Gebundene Ausgabe: 224 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft (August 2017)
ISBN: 978-3423761840
empfohlenes Alter: 10 – 13 Jahre
Originaltitel: Scarlet Ibis

Teufelskälte von Gard Sveen

Sylvia hat heute mal wieder einen Krimi für uns, den sie uns heute vorstellen möchte. Er führt uns ins eiskalte Norwegen, nach Oslo …

Ladies Night mit Geneva Lee: Ein Lesungsbericht

Als ich vor zwei Wochen etwa eine E-Mail vom Verlag bekam mit der Frage, ob ich zu einer Lesung der Autorin Geneva Lee gehen wolle, zögerte ich einen Moment. Bis zu dem Zeitpunkt kannte ich weder die Autorin noch deren Bücher und wusste somit gar nicht, was mich erwarten würde.

Ankündigung Lesereise Geneva Lee

Kennt ihr die Autorin Geneva Lee? Habt ihr schon einmal ein Buch von ihr gelesen?

Ich muss – leider – beide Fragen mit einem klaren Nein beantworten. Aber ich kann auch sagen, dass sich das mit Sicherheit sehr schnell ändern wird.

Die Legende der Luna Levi von Gordana Kuic

Ein Buch, welches das Schicksal der sephardischen Juden zum Thema hat, hat mich spontan angelacht und mein Interesse geweckt, als ich im Forum von Literaturschock davon gelesen habe. Ich habe mich für die Leserunde beworben und …

Dio mio: Mamma Carlottas himmlische Rezepte von Gisa Pauly

Ich muss gestehen: bis vor einigen Tagen kannte ich Mamma Carlotta nicht. Eine liebe Freundin hat einige Bücher aus der Serie rund um Mamma Carlotta gelesen und mir viel davon erzählt. Nun habe ich dieses Buch entdeckt und da es „himmlische Rezepte“ enthalten sollte, konnte ich nicht widerstehen.

Greta S. … Interview-Reihe Autorensofa

Der Steckbrief

Name: Greta Schneider
Sternzeichen: Stier
Homepage: http://greta-schneider.de

Eine himmlische Begegnung von Guillaume Musso

Ich weiß nicht, ob ich den Roman gelesen hätte, wenn ich gewusst hätte, um was es geht.

Das Buchcover ist wunderschön, der Klappentext spricht an und so fiel die Entscheidung zu Gunsten des Buches. Gefallen hat mir aus sehr gut, dass die einzelnen Kapitel mit Zitaten eingeleitet wurden. 

Wild Cards – Das Spiel der Spiele von George R. R. Martin (Herausgeber)

Das Wild Cards- Universum, das George R.R. Martin zusammen mit anderen Autoren geschaffen hat, ist eine Alternativwelt zu der unsrigen. In den Vierziger Jahren drangen Außerirdische auf die Erde ein, konnten zurückgeschlagen werden, aber dennoch konnte nicht verhindert werden, dass sich ein Alien-Virus von New York ausgehend auf der ganzen Welt verbreitet. Wer daran erkrankt (und wohlgemerkt erkranken nicht alle daran) stirbt entweder, wird seltener ein Joker oder noch seltener ein Ass. Die Asse sind das, was wir uns unter klassischen Superhelden vorstellen.

Homer und ich von Gwen Cooper

… oder: Wie mir ein blindes Kätzchen die Freude am Leben zurück gab

Dieses Buch ist für jeden Katzenliebhaber einfach ein „Must have“ – ein Buch das man unbedingt haben sollte.

Dieses Buch erzählt die Geschichte von Homer, dem kleinen blinden Kater. Es vermittelt dabei dabei sehr viel über Charaktereigenschaften – sowohl der Menschen als auch der Katzen. Es zeigt, was ein Haustier bei einem Menschen „anrichtet“ und welche Werte so ein Haustier vermitteln kann: Mut, Optimismus, Durchhaltevermögen, Freude.