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Lieblingsplätze rund um Dresden von Jan Hübler und Kirsten Balbig

In dem Buch „Lieblingsplätze rund um Dresden“ führen uns die Autoren Jan Hübler und Kirsten Balbig zu ihren ganz persönlichen Lieblingsplätzen. Und dabei ist „rund um Dresden“ sehr weit gefasst. In alle 4 Himmelsrichtungen verstreut liegen diese Lieblingsplätze … und dabei führt uns das Buch quer durch die Ober- und Niederlausitz, das Erzgebirge, die Sächsische Schweiz und in das nahe Böhmen. Schon beim ersten durchblättern habe ich vieles entdeckt, das mich reizen würde und so zieren viele kleine „Fähnchen“ das Buch, das für uns jetzt ein Nachschlagewerk wird.

Meditationen für Mamas von Katrin Michel

In diesem Monat hatte ich auch ein paar Sachbücher auf meinem Lesestapel und das „Meditationen für Mamas“ war eines davon.

Meditation und Yoga war lange Zeit ein Fremdwort für mich, bis ich 2019 in meiner Kur wenigstens den Zugang zu Yoga fand. An Meditationen bin ich nie rangekommen, da dieses „Du bist ruhig, du bist schön“-Mantra nicht wirklich etwa für mich war. Ich habe das immer sehr als spirituell und esoterisch abgetan – beides Sachen die mir gar nicht liegen und mit denen ich Probleme habe. Dieses „abgehobene“ schreckt mich eher ab.

Die Liebe kommt auf Zehenspitzen von Kristina Günak

Bei diesem Buch ist der Titel Programm … denn auch wenn es ein Liebesroman ist, so ist er doch erfrischend anders. Und damit hat selten ein Titel so perfekt zum Inhalt des Buches gepasst.

Die meisten Liebesromane verfahren nach dem gleichen Schema F – sie sehen sich, verlieben sich, kommen zusammen, trennen sich wegen einem blöden Missverständnis und versöhnen sich wieder. Das macht sie so vorhersehbar und irgendwann auch eintönig-langweilig.

Kalt flüstern die Wellen von Kate Penrose

Ben Kitto und die Scilly-Inseln habe ich lieb gewonnen. Ich mag seine Art zu ermitteln, sein unbedingter Wille Fälle zu lösen und seinem Chef die Stirn zu bieten. Und die Inseln haben ihren Charme, beim Lesen habe ich immer mal erwischt, wie ich heimlich über Reiseführer und Reise-Blogs nachgedacht habe.
Der aktuelle Fall führt den Leser auf St. Agnes, einer relativ kleinen Insel. Das 1. Opfer verbrannte qualvoll. Es ist schnell klar, dass der Wahnsinnige keine Skrupel oder Mitleid kennt. Es scheint so, dass ein Teil der Einheimischen unter sich bleiben möchte und sich allem Neuen entgegen stellt. Somit kommt die Stimmung auf der Insel sehr gut rüber.

Dunkel leuchten die Klippen von Kate Penrose

Mit dem 2. Teil führt uns Kate Penrose auf die Nachbarinsel von Bryher auf Tresco. Die Aufklärung des Mordfalls wird mit Wissen zum Tauchen und versunkenen Schiffswracks abgerundet. Auch im 2. Teil gibt es gleiche Verhältnis zwischen Ben und seinem Chef Madron, reserviert und beide dulden keinen Widerspruch. Madron orientiert sich zu sehr an Äußerlichkeiten, diese sind für ihn wichtig, er beurteilt Ben darüber und versucht ihn zu beeinflussen. Für mich unverständlich. Madron ist nicht meine Blutgruppe und wird es auch nicht mehr werden. Ben wird von der Bevölkerung respektiert und hat immer den richtigen „Riecher“ und einen enormen Aufklärungswillen. Und er riskiert sein eigenes Leben. Ich mag Bens Art, seine Herangehensweise und seine Gedanken. Und seine Größe und Erscheinung täuscht über seinen weichen Kern hinweg.

Das Haus am Ende des Fjords von Kiri Johansson

Es ist der zweite Roman der Autorin Kiri Johansson, der uns nach Island führt und zu dem ich voller Spannung gegriffen habe.

Wir treffen auf Isving, eine junge sympathische Frau, die ein Bed and Breakfast in Kopavik – „am anderen Ende der Welt“ – führt und dort auf Thor trifft. Einen Musiker, der die Muse verloren hat und zu sich selbst finden muss. Es kommt wie es kommen muss: sie verlieben sich und es gibt es Happy End. Und Schnitt !?

Ein Schotte kommt selten allein von Karin Müller

Das Buch war ein Cover-Spontankauf kurz vor dem Urlaub und nach dem ich dann auch noch den Klappentext gelesen habe, musste das Buch einfach mit.

Erwartet habe ich eigentlich ein sehr heiteres und witziges Buch. Und das war es über weiter Strecken auch. Doch so ganz nebenbei „behandelt“ das Buch ein ganz anderes Thema: die Phobie vor fremden Menschen. Dieses nicht auf andere Menschen einlassen können und wollen, das zurückziehen und lieber alleine sein und genießen wollen.

Das Kind in mir will achtsam morden von Karsten Dusse

Endlich ist er da, der zweite Teil über den Anwalt Björn Diemel. Den ersten Band „Achtsam morden“ habe ich verschlungen: witzige Dialoge, des Thema Achtsamkeit gekonnt verpackt und eine herrlich abstruse Story.

Die Messlatte war damit also sehr hoch gelegt und es stellte sich die Frage, ob der Autor das Thema Achtsamkeit mit dem des „Inneren Kindes“ so verbinden kann, dass es lesbar und unterhaltsam ist.

Dresdner Heide: Wanderführer für Kinder von Kristin Eckhardt

Die Corona-Zeit ist für Eltern nicht gerade einfach. Fakt! Mit Kindern, die zuhause unterrichtet werden müssen nicht, aber auch nicht mit Kindergartenkindern. Was macht man nun mit zwei Kindern den ganzen Tag – sagen wir einfach mal einem Dreieinhalbjährigen und einer Fünfeinhalbjährigen?

Malen, basteln, drinnen spielen geht auf Dauer nicht – also raus an die frische Luft. Spielplätze waren gesperrt, was nun? Ab in die Heide!

5 Fragen zur Corona-Krise an … Stefanie Ross und Kristina Günak

Heute startet meine kleine Interview-Reihe zum allgegenwärtigen Thema „Corona-Krise“. Ich habe Autoren gefragt, wie sie die Veränderungen in der Zeit erleben, wie sich beschäftigen. Da doch viele Autoren daran teilgenommen haben, habe ich nun „Pärchen“ gebildet und so könnt ihr immer die Antworten zweier Autoren zu meinen Fragen gemeinsam entdecken.  

Den Anfang machen heute zwei meiner Lieblingsautorinnen … Kristina Günak (Valentin) und Stefanie Ross.