Darüber reden wir später von Cornelia Achenbach

Als ich das Cover von „Darüber reden wir später“ gesehen habe, hat es mein Interesse geweckt. Eine kleine Familie wird durch den Schlaganfall des Vaters aufgerüttelt. Was man eigentlich alles noch erleben könnte oder was man nie gefragt hat?!
Margret, eine blasse Frau, wenig Selbstvertrauen. Sie fragt sich, ob sie alles richtiggemacht hat. Oder hätte sie damals,…? Da ist mir beim Lesen immer folgende Phrase eingefallen „Hätte, hätte Fahrradkette!!“

Ich bin zwar noch nicht in Margrets Alter, aber es kennt wohl jeder die Fragen, ob man alles richtig macht und was denken die anderen und was ist mit der eigenen Verwandtschaft. Für mich steht Harmonie ganz weit oben, aber nicht um jeden Preis. Es gehören immer zwei dazu und so geht es auch der Hauptprotagonist mit ihrer älteren Schwester Ingrid. Sie hat sie mehrfach gefragt. Aber hätte man nicht schon viel früher miteinander reden sollen?
Den irgendwann ist es dafür zu spät. Für mich ein Buch, um über das eigene Leben nachzudenken, es nicht über den Haufen zu werfen, aber sich auch mal was trauen, was vielleicht nicht typisch für einen ist.

Gern spreche ich eine Leseempfehlung aus.

Daten:
Autor: Cornelia Achenbach
Titel: Darüber reden wir später
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Wunderraum (März 2020)
ISBN: 978-3336548170

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