Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück von Angelika Schwarzhuber

Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück ist der zweite Roman, den ich von Angelika Schwarzhuber gelesen habe.

Auch wenn es vorhersehbar ist, wie die ganze Geschichte ausgehen wird, was ja bei einem Liebesroman vollkommen normal ist, hat man viel Spaß beim Lesen.

Eine doch recht witzige Story, locker-humorvoller Schreibstil und Protagonisten, die das ganze abrunden – genau das richtige, um nach einem stressigen Arbeitstag oder im Urlaub mal richtig abzuschalten. Und genau dieser Zielgruppe würde ich das Buch auch empfehlen.

Wer also etwas zum Abschalten, runterkommen, Seele baumeln lassen sucht: zugreifen.

Wer einen Roman mit Lokalkolorit sucht, in dem auch die Sitten und Bräuche der bayerischen Lande mit durchkommt: zugreifen.

Wer einen Roman zum laut lachen und leise vor sich hin schmunzeln sucht: zugreifen.

Wer allerdings einen Roman mit sehr viel Tiefgang sucht – der sollte zweimal darüber nachdenken.

Damit will ich nicht sagen, dass es oberflächlich und flach daher kommt, ohne jeglichen Tiefgang oder charakteristische Persönlichkeiten. Die Figuren sind teilweise doch mit viel Charakter ausgestattet, während andere doch nur sehr „einfach“ daher kamen. Dieses Buch nimmt solche Sendungsformate wie „Bauer sucht Frau“ aufs Korn und zieht das ganze damit ein Stück weit ins Lächerliche. Aber: ich will lachen. Und damit war das Buch, in dem Moment wo ich es gelesen habe, genau das richtige für mich.

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