Loveletter-Convention die 3. – Tag 1

Die 3. LoveLetter-Convention in Berlin – diesmal im Bezirk Prenzlauer Berg – lockte zahlreiche Fans und Liebhaber des romantischen Genres nach Berlin. So natürlich auch im 3. Jahr in Folge mich – erneut begleitet von Markus, der sich zum 2. Mal dem deutlichen Frauenüberschuss stellte.

Diesmal wurden wir begleitet von Leen, meiner besten Freundin und deren knapp 4 Monate alten Tochter Lilly, aber auch von Maria, einer lieben Freundin aus Nordhausen, die sich zusammen mit ihrem Freund zum ersten Mal auf die Convention verirrte.

Wir waren gegen 8.15 Uhr etwa an der Location angekommen und was erwartete uns? Ein Menschenauflauf. Lange Schlangen vor der Tür und der Versuch, die Massen so in den Griff zu bekommen, dass die Ausgabe der Namenskärtchen und der prall gefüllten LLC-Taschen (diesmal in Lila) ohne Probleme von statten gehen konnte. Bis auf die lange Wartezeit klappte das auch ganz gut und man kam in der Schlange am Einlass auch gleich mit den Ersten ins Gespräch.

Viele Gesichter waren von den vorangegangenen Jahren noch im Gedächtnis und so war die Freude groß, den ein oder anderen wieder zu sehen.

Leider hatten wir, aufgrund der Wartezeiten am Eingang, gleich das erste Mal Pech und dieses Pech sollte uns die ganze Convention über verfolgen. Der von mir so heißersehnte Workshop „Von der Idee zum Exposé“ mit Kristina Steffan und Stefanie Ross war rappelvoll, sodass wir leider absolut keine Chance hatte, daran teilzunehmen. Schade, denn ich glaube ich hätte viel für mein eigenes Projekt lernen, für mich mitnehmen können.

Auch die Lesungen von Nalini Singh und Maya Banks, die gleichzeitig liefen, waren rappelvoll, so dass wir auch hier keine Möglichkeit hatten, rein zukommen.

So sollte es uns aber in den zwei Tagen öfters gehen – wir hatten fast keine Chance, in die von uns ausgesuchten Workshops und Spiele zu kommen. Die Räume konnten den Ansturm der begeisterten Teilnehmer nicht fassen und bei einigen Veranstaltungen musste man sich schon mindestens eine halbe Stunde vorher vor den Raum stellen, in dem der ausgewählte Programmpunkt stattfinden sollte – nur so hatte man vielleicht den Hauch einer Chance.

So begann unser erster Convention-Tag mit einer Tasse Kaffee für uns drei und einem gemeinsamen Foto mit Maya Banks, die vor dem Lesungsraum auf ihren „Auftritt“ wartete. Aber auch ein kurzer Plausch mit Alexandra Panz von Lyx und Susanne Schomann – einer meiner Lieblingsautorinnen – war drin und versöhnte zumindest mich ein bisschen für die Enttäuschung.

Susanne Schomann

Susanne Schomann

Ab um 10 Uhr war für uns 3 und die kleine Lilly, die viele Blicke auf sich zog, Lesungszeit angesagt. Vier Lesungen nacheinander standen auf unserem Programm und den Anfang machte Susanne Schomann. Obwohl Susanne nach einer recht kurzen Nacht und sehr wenig Schlaf übermüdet war, griff sie beherzt zu ihrem neuesten Buch „Die Farbe des Mondes“ und machte mit ihrer Art zu lesen und ihrem berührend bewegenden Schreibstil bei vielen Lesern Lust auf ihr neues Buch. Auch wenn der Raum nicht so voll war wie erhofft, die Zuhörer waren begeistert und Susanne durfte sich über gespannte Ruhe im Raum freuen. Nach der Lesung verteilte Susanne an die Zuhörer, die welche wollten, noch Lesezeichen und stand für gemeinsame Fotos zur Verfügung.

Die nächste Autorin, die lesen sollte, war Sarah Harvey. Sie war, genau wie Susanne übrigens auch, bereits im letzten Jahr bei der LLC dabei und hat sich mit ihren süßen Büchern (und den noch süßeren Covern) bei mir einen Platz im Bücherregal erobert. Sarah stellte ihr noch nicht erschienenes Buch „Gib Pfötchen“ vor – las auf Englisch und diesmal nicht vom Tablet sondern vom Handy. Es ist schon Mist, wenn die Technik den Geist aufgibt.

Auch sie stand nach der Lesung gern zum Signieren mitgebrachter Bücher und für gemeinsame Fotos zur Verfügung, ehe sie sich setzte und den folgenden Lesungen lauschte.

Die nun folgenden Autorinnen betraten gemeinsam den Raum – die zwei LLC Neulinge Dorothea Böhme und Angelika Schwarzhuber. Mit beiden Autorinnen hatte ich bereits das Vergnügen gehabt und durfte Interviews führen, ein tolles Erlebnis jeweils und umso schöner war es dann auch für mich, den beiden nun einmal live gegenüber zu stehen.

Zuerst nahm Dorothea Böhme im Sessel Platz und stellte den Zuhörern ihren Roman „Neben der Spur ist auch ein schöner Weg“ vor. Drei

Dorothea Böhme

Dorothea Böhme

Szenen las sie aus dem Roman, der vor allem in Italien spielt und die Geschichte von drei sehr unterschiedlichen Frauen aus drei Generationen erzählt.

Angelika Schwarzhuber las kurz darauf aus ihrem Buch „Hochzeitsstrudel und Zwetschgenglück“. Eine sehr humorvolle und lustige Geschichte, die sogar meine Freundin Leen überzeugte und damit den Sprung auf ihre Wunschliste schaffte. Es war eine sehr entspannte Lesung von Angelika, eine der Zuhörerinnen war sogar so entspannt, dass sie ihr Häkelzeug auspackte und fleißig los legte. Das Besondere an den Büchern von Angelika Schwarzhuber sind für mich übrigens die Rezepte, die im Anhang zu finden sind und teilweise Familienrezepte sind – zum Ärger einiger Familienmitglieder.

Danach war eine längere „Zwangspause“ angesagt – im von uns anvisierten Blind Date war kein Platz mehr und so verbrachten wir die nächsten zwei Stunden ganz entspannt im Garten, redeten mit anderen Gästen und ließen uns das Essen vom Grill schmecken.

Begeistert waren wir von der Tatsache, dass Autoren und Leser im Garten zusammensitzen sitzen konnten. Es war eine zwanglose, entspannte und teilweise fast familiäre Atmosphäre. Darum kann ich es auch nicht verstehen, dass man nicht auf dem Gelände die Gelegenheit nutzt, seine Lieblingsautoren anzusprechen, sondern auch noch außerhalb der LLC sich auf Autoren stürzen muss wenn man sie trifft. Auch Autoren haben ein Privatleben und das sollte man respektieren.

Ich nutze die Mittagspause für ein kurzes Gespräch mit Larissa Ione – zum Glück war mein Freund Markus (der auch als Dolmetscher fungieren musste) an meiner Seite und so entstand zudem auch noch ein schönes gemeinsames Foto.

Um 14 Uhr ging die Veranstaltung nach einer einstündigen Mittagspause weiter und diesmal hatten wir Glück – wir hatten einen Platz in der Lesung von Michelle Raven und Stefanie Ross ergattern können. Aber auch nur, weil Maria und ihr Freund sich bereits fast eine Stunde vor Beginn in den Raum setzten und Plätze reservierten. Ansonsten hätten wir auch hier wieder draußen bleiben müssen. Keiner der Lesesäle war dem Ansturm gewachsen.

Plaket DOM

Plaket DOM

Michelle Raven las, erkältet und ein wenig heiser, aus ihrem Buch „TURT/LE – Geheime Mission“, dem dritten Band der Serie und weckte bei vielen Zuhörern den „Will-ich-haben“-Instinkt. Der schlug bei mir auch an, allerdings bei dem Buch, das als nächstes vorgestellt wurde – nämlich „Dom“ aus der Feder von Stefanie Ross. Das Buch erscheint erst in etwa 10 Tagen und so musste Stefanie das einzige Exemplar sehr gut festhalten. Das Cover ist wieder eine Augenweide, die Story sehr interessant und die Kommentare von Stefanie, die immer wieder die Geschichte unterbrach und die Lacher der Leser auf ihrer Seite hatte, machten extrem neugierig. Diese Autorin weiß, wie man Neugier weckt.

Bei mir setzte sofort die geistige Notiz ein „unbedingt vorbestellen“ und ehrlich gesagt wundert es mich noch immer, dass das Plakat des Covers, welches im Treppenhaus hing, die ganze Convention über auch wirklich dort blieb und nicht verschwand.

Was nun? Der zweite Teil des Workshops von Kristina Steffan und Stefanie Ross war ebenfalls gnadenlos voll, sodass wir uns wieder in den Garten verzogen und Pause machten. Die vielen Pausen taten zumindest mir sehr gut, war die LLC mit Bauchzwerg und Anfang des 7. Monats doch recht anstrengend für mich. Zwei weitere Besucherinnen mit erkennbarem Bauchzwerg waren auf jeden Fall noch mit anwesend und ich finde, wir haben uns gut geschlagen J

Die Pause nutze ich auch, um beim im Garten stattfindenden „Meet & Greet“ mein mitgebrachtes Buch von Regina Gärtner signieren zu lassen. Sie hatte ich im Vorfeld der LLC interviewt und freute mich riesig über die herzliche Begrüßung und die Unterhaltung, die wir führen konnten.

Aber einen Punkt wollten Markus und ich dann doch gern noch machen und so entschieden wir uns für das Blind Date in Deutsch, dass ab 16 Uhr stattfinden sollte. Und es war eine gute Entscheidung wie ich finde. Nicht nur das wir so Kristina Steffan und Susanne Schomann trafen – wir lernten auf diese Art auch noch für uns vollkommen neue Autoren kennen. Im Raum gab es 6 Tische, an denen die Zuschauer und jeweils eine Autorin / ein Autor Platz nahmen. Nach 10 Minuten musste der Autor dann den Tisch wechseln. Zum einen toll weil man mit unterschiedlichen Autoren in der Stunde zusammen kam und reden konnte. Aber auf der anderen Seite auch weniger schön, wenn man grad mitten im Gespräch war und abbrechen musste.

Bei uns am Tisch nahmen Platz: Susanne Schomann, Britta Sabbag, Constanze Wilken, Daniel Wolf und Adriana Popescu.

Nach dem Blind Date war der Convention-Tag für uns beendet. Die kleine Lilly war müde, wir drei Großen auch und so verabschiedeten wir uns an diesem Tag mit vielen Eindrücken von der LLC und fuhren noch einmal quer durch Berlin in unser Quartier.

Katja trifft

Katja trifft

 

 

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