Marleen Reichenberg … Interview-Reihe Autorensofa

Der Steckbrief

Name: Marleen Reichenberg
Sternzeichen: Stier
Homepage: marleenreichenberg.de

Mein Lieblingsbuch: Im Genre Thriller :  Der Knochenjäger von Jeffrey Deaver
Im Genre Belletristik:  Das Kastanienhaus von Liz Tremow

Mein Lieblingsfilm: Die Brücken am Fluss
Mein Lieblingsessen: Flammkuchen mit Zucchini und Lachs
Mein Lieblingstier: Tiger
Meine Lieblingsstadt: Antibes
Mein Lieblingsland: Südfrankreich
Mein Lieblingsgetränk: starker Kaffee mit Zimt aufgebrüht und viel Milch dazu

Ergänze bitte den folgenden Satz:
Bücher sind eine wunderbare Möglichkeit … andere Welten und Denkweisen kennenzulernen, abzutauchen und Urlaub vom Alltag zu machen.

Zum Lesen brauche ich  … Ich versuche, mich zurückzuhalten, aber ich nasche schrecklich gerne Kokos-Schokoladen-Stäbchen.

Motivation ist für mich … die bildhafte Vorstellung meiner Wünsche und Ziele.

Was fällt dir spontan und ohne groß nachzudenken, zu folgenden Begriffen ein?

Traumhaft: Die Landschaft der Cote d`Azur

Romantisch: Ein Candle-Light-Dinner an einem Sommerabend auf dem Cap d´Ántibes mit Blick auf das Meer und den Sonnenuntergang

Leidenschaftlich: sich aus vollem Herzen und ohne Vorbehalte einer Sache oder Person hinzugeben

10 Fragen an Marleen Reichenberg

Katja: Erzähl uns erst einmal etwas über Dich. Wer steckt hinter dem Menschen Marleen Reichenberg? Was bewegt Dich? Was macht Dich glücklich und was macht Dich traurig?

Marleen: Ich bin ein relativ ausgeglichener Mensch, mein Motto heißt „Leben und leben lassen“. Ich bilde mir gerne meine eigene Meinung und respektiere die der anderen, fordere diese Toleranz aber auch für mich selbst ein. Ich habe gelernt, für alles im Leben dankbar zu sein und in jedem Ereignis – selbst wenn es zunächst schlecht aussieht – etwas Gutes zu suchen und zu finden. Glücklich bin ich, wenn ich anderen eine Freude machen kann und wenn es meinen Lieben und mir gesundheitlich gut geht, traurig dann, wenn Letzteres nicht der Fall ist.

Katja: Du bist ja für mich quasi eine „Neuentdeckung“ als Autorin und ich kenne weder Dich noch Deine Bücher. Kannst Du mich neugierig machen? Warum sollte man unbedingt ein Buch von Dir lesen und mit welchem Deiner Bücher sollte ich unbedingt anfangen?

Marleen: Bücher von mir sollte man lesen, wenn man reale Liebesgeschichten  mit Drama, Humor und Sinnlichkeit mag. Wenn Du eher Spannung und Drama bevorzugst, solltest Du mit „Novemberhimmel“ beginnen. Möchtest Du Romantik und Humor, dann würde ich Dir „Alles andere als Liebe“ empfehlen.

Katja: Sind Deine jeweiligen Handlungen (Personen oder Ereignisse) immer Fantasie oder verarbeitest Du auch Erlebtes?

Marleen: Ich lasse gerne meiner Fantasie freien Lauf und denke mir, „Was wäre wenn?“.Ab und an fließen eigene Erlebnisse in ein Buch mit ein. Am meisten selbst Erlebtes habe ich in meinem ersten Buch „ZITRONENLIMONADE“ verarbeitet. Aber auch hier sind weite Teile des Buches, bis auf die Erkrankung Christinas und die Folgen, fiktiv.

Katja: Zu welcher Zeit schreibst Du am liebsten?

Marleen: Ich bin eine „Lerche“ und daher in der Frühe am fittesten. Morgens nach dem Aufstehen und am Vormittag kommen mir die besten Ideen.

Katja: Welches ist Dein schönstes, prägendstes Erlebnis in Deiner Autorenlaufbahn?

Marleen: Das war ein Termin auf der Buchmesse in Frankfurt, als mir mein Verlagsteam mitgeteilt hat, dass sie mein Buch „Novemberhimmel“  übersetzen  lassen und es auf dem englischsprachigen Markt erscheinen wird.

Katja: Kannst Du ungeplante Veränderungen der Handlung, die sich während der Formulierung ergeben annehmen oder planst Du den Verlauf der Handlung fest im Voraus?

Marleen: Ich habe eine grobe Idee für ein Buch sowie das Ende im Kopf und schreibe drauflos. Daher bin ich nicht festgelegt und kann Veränderungen jederzeit annehmen. Im Schreibfluss passiert es mir oft, dass sich meine Protagonisten selbstständig machen und sich plötzlich ungeplante Dinge ereignen.

Katja: Fallen Dir während des Schreibens an einem gerade „aktuellen“ Roman manchmal auch Szenen für ein neues Werk ein?Marleen Reichenberg_2

Marleen: Nein, wenn ich an einem Buch arbeite, dann stecke ich da drin, lebe sozusagen in der Geschichte und beschäftige mich nur mit dem, was dort passiert.

Katja: Beeinflussen Bücher anderer Autoren Deinen eigenen Schreibstil? Hast Du ein Vorbild dem Du „nacheifern“ willst oder gibt es gar einen Autor, von dem Du sagst, so möchtest Du nicht werden / schreiben?

Marleen: Bücher und Schreibstile sind reine Geschmackssache. Was dem einen Leser gefällt, findet der andere völlig daneben. Ich habe natürlich einige Lieblingsautoren. Allerdings hüte mich  davor, andere, deren Bücher mir nicht so sehr gefallen, abzuwerten, da ich weiß, wieviel Arbeit und Herzblut eines Autors in einem Buch steckt.

Ich möchte niemanden imitieren und glaube, meinen eigenen Stil gefunden zu haben.

Katja: Wie schwierig ist für einen Autoren die ständige Veränderung der Rechtschreibreformen?

Marleen: Die Veränderungen nerven. Viele Schreibweisen, die nun laut Duden als korrekt gelten, kommen mir als Leserin seltsam oder falsch vor. Dann kostet es mich echte Überwindung, die von meiner Lektorin vorgegebene Schreibweise anzunehmen.

Katja: Und zu guter Letzt: Mein Blog befasst sich neben Büchern auch mit meiner zweiten großen Leidenschaft, dem Kochen. Hast Du vielleicht ein Lieblingsrezept, das Du mir und damit auch den Lesern des Blogs verraten würdest?

Marleen: Ja, das ist das Rezept für den obengenannten Räucherlachs-Flammkuchen, für vier Portionen braucht man:

Hefeteig:
1/2 Würfel Hefe (21g), 1 Prise Zucker, 450 g Mehl, 4 EL Olivenöl, 1 TL Salz

Hefe in eine Schüssel bröckeln, mit Zucker und 200 ml lauwarmem Wasser glatt rühren. Anschließend Mehl, Öl und Salz dazugeben.
Alles gut verkneten, bis sich der Teig leicht von der Schüsselwand löst (evtl. etwas Wasser zugeben). Dann den Teig zugedeckt an einem warmen, zugfreien Ort 30 bis 60 Minuten gehen lassen.

Teig zu vier Fladen ausrollen, auf Backpapier legen, den Ofen auf 240 Grad vorheizen.

Belag:
Saft und geriebene Schale einer Bio-Limette
4 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1/2 TL Zucker
200 g Lachsfilet
250 g Creme Fraiche
2 kleine Eigelb
2 TL Dijonsenf
2 TL Honig
2 kleine Zucchini

Limettensaft und –schale mit 2 EL Olivenöl mixen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Lachs in Scheiben schneiden und marinieren, 30 Minuten ziehen lassen.
Creme Fraiche mit Honig, Senf und Eigelb verrühren. Salzen, pfeffern, Zucchini in Scheiben schneiden.

Teigfladen mit Creme bestreichen, mit Zucchini belegen. 12 Minuten backen. Mit Lachs belegen und mit Rest vom Olivenöl beträufeln, servieren.

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