Türchen 23: Rezension zu „Verliebt an Heiligabend“ von Alice Vandersee

Heute, am Vortag von Weihnachten kommt die letzte Rezension aus der Feder von Karin und wir beide hoffen, sie konnte Euch mit ihren Rezensionen vielleicht Lust auf das eine oder andere Buch machen.

Verliebt an Heiligabend von Alice Vandersee

In der Adventszeit hat man traditionsgemäß noch viel weniger Zeit als im Rest des Jahres. Gerade deswegen schätze ich kleine, weihnachtliche Kurzgeschichten immer besonders, denn die kann man auch bei aller Weihnachtshektik immer mal wieder dazwischen schieben.

So auch diese Kurzgeschichte, die ich allen nur ans Herz legen kann.

Wenn man sie zu Ende gelesen hat, dürfte das allerdings auch der größte Kritikpunkt sein. Sie ist wirklich furchtbar kurz, dem E-Book schließt sich noch eine Leseprobe eines anderen Romans der Autorin an, so dass die angegebene Seitenzahl deutlich täuscht.

Dabei würde man doch nur zu gerne mehr von allen Protagonisten lesen!

In „Verliebt an Heiligabend“ begleitet man Nelly und ihre Familie durch einen etwas chaotischen Heiligen Abend. Er beginnt schon damit, dass ihre Mutter Nellys Auto der durchgeknallten Tante Lisbeth leiht und diese dann zwar wieder nach Hause kommt, aber leider ohne den Wagen. Dafür mit einem weiteren Weihnachtsgast.

Nachdem die Lichterkette dann entwirrt ist, geht allerdings die Weihnachtsspitze kaputt. Zum Glück weiß Tante Lisbeth da Rat und so wagen sich alle noch einmal in die kalte Nacht…

Kuriose Verwandte und Chaos zu Weihnachten. Das kennt wohl jeder. Insofern kann man sich nur zu gut in Nelly hineinversetzen. Außerdem ist es ziemlich witzig Nelly und ihre Familie den Tag über zu begleiten und besser kennen zu lernen. Familie ist eben doch das Wichtigste und es wird klar, wie froh man sein kann eine zu haben, auch wenn sie sich noch so merkwürdig benimmt.

Das wärmt das Herz und die kleinen Liebesgeschichtchen sorgen zusätzlich für ein heimeliges Gefühl. Das Ende kommt dann aber leider doch etwas abrupt und Plötzlich. Da hätte ich mir (wie gesagt) doch noch mehr gewünscht.

Fazit: Witzige und besinnliche Weihnachts-Kurzgeschichte, die gerne etwas länger hätte sein können.

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