Wollsockenwinter von Karin Lindberg

Seit einigen Tagen habe ich einen Kindle und das Buch von Karin Lindberg war das erste E-Book, da sich mir dafür gekauft habe. Gefreut hatte ich mich, auf Grund des Covers, auf einen witzigen vorweihnachtlichen Roman.

Was habe ich bekommen? Konnte ich mit Karin Lindberg eine neue Autorin für mich entdecken?

Aktuell würde ich – leider sagen – nein: Karin Lindberg hat sich mit dem Roman keinen Platz in meinem (virtuellen) Bücherregal sichern können.

Woran das lag? An Marie. Marie ist die Hauptfigur des Buches und ich habe noch nie so etwas unreifes und nerviges vor mir gehabt wie in diesem Fall. Hätte ich nicht gewusst, wie alt Marie ist, hätte ich diese verzogene, ewig jammernde und alle vor dem Kopf stoßende Göre auf 14, allerhöchstes 15 geschätzt. Nein, 29 Jahre soll sie alt sein!

Echt jetzt? Und dabei so verdammt unreif. Ich hatte erst den Gedanken, das geht doch gar nicht. Dann zeigte mein Mann mir auf, dass es solche Personen tatsächlich gibt.

Man hat das Gefühl, das diese extrem Ich-bezogene Figur sich durch das gesamte Buch nur durchjammert, in Selbstmitleid badet und nicht der Hauch eine Änderung bei ihr zu finden ist.

Der männliche Gegenpart – Lennart – macht die Sache auch nicht besser. Er war mir in seiner „ich überstürze alles und will alles sofort“-Masche ebenfalls zutiefst unsympathisch.

Um es kurz zu machen: Bei mir konnte das Buch nur von seinem Cover her punkten, ansonsten war es leider für mich ein absoluter Reinfall.

Schade. Aber ich kann für dieses Buch nur 1 von 5 möglichen Sternen vergeben.

Daten:
Autor: Karin Lindberg
Titel: Wollsockenwinter: (K)ein Weihnachtsroman
Format: Kindle Edition
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 213 Seiten
Verlag: BookRix (24. November 2016)
ASIN: B01N3SC6LI

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