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Babyparty – ein Fest für die werdende Mama

Eigentlich bin ich nicht der Typ, der jeden Trend aus den USA unbedingt mitmachen muss. Nur um vielleicht IN zu sein oder so. Aber in diesem speziellen Fall konnte ich einfach nicht widerstehen – ich wollte eine eigene Babyparty haben.

Laut Wikipedia ist die Babyparty eine ursprünglich US-amerikanische Tradition und wird dort Babyshower genannt. Sie findet aber auch in Deutschland eine größer werdende Verbreitung. Zu der etwa zwei Monate vor dem errechneten Geburtstermin stattfindenden Feier werden meist nur weibliche Gäste eingeladen, wie die Freundinnen und weiblichen Verwandten der werdenden Eltern. Teils nehmen aber auch Männer teil.

Ich hatte das große Glück, das meine Babyparty von einer lieben Freundin – Karo – organisiert wurde, die trotz ihrer anstehenden Prüfungen ein herrliches Event für mich auf die Beine gestellt hat. Mit einer herrlichen kitschig-romantischen Deko; mit lustigen Spielen und überraschenden Preisen für die Gewinner; mit einer wundervollen Babytorte und leckeren Cupcakes.

Eingeladen waren ein paar meiner engsten Freunde – das ich nicht alle berücksichtigen und einladen konnte tut mir immer noch leid – aber irgendwo musste ich eine Grenze ziehen. Auch wenn es schwer gefallen ist. Nicht alle sind gekommen – aber mit denen die da waren, wurde es eine, wie ich finde, herrliche Feier 🙂 Ich habe mich jede Sekunde wohl gefühlt und hoffe, meinen Gästen ging es ähnlich. Und es waren nicht nur die Mädels, die Freundinnen, sondern auch ein paar Männer – die beiden Paten – dabei.Schlemmereien

Zum Kaffee gab es, wie schon erwähnt, eine wunderbare Babytorte in Eulenform, da ich Eulen liebe 🙂 Selbstgebacken von Karo natürlich und sie war einfach nur herrlich anzusehen. Beim Anschneiden der Torte hätte nicht viel gefehlt und ich hätte Tränen vergossen. Dazu leckere Cupcakes – ebenfalls von Karo, eine Kirschtorte von Kathi und eine Überraschung von Markus und mir: eine Eistorte. Die stammte aus dem Café Lösch und war ebenfalls nicht nur ein Augen- sondern auch ein Gaumenschmaus.

Die Spiele, die Karo sich ausgedacht hatte, waren witzig. So musste sich Markus ein Kissen unter’s Hemd stopfen und dann durften die Gäste sowohl meinen als auch den Bauchumfang von Markus schätzen. Es gab ein Quiz zu meiner Kindheit, wo meine Mama ziemlich geplaudert hat. Die beiden anwesenden Paten mussten Wetttrinken mit Milch aus diesen kleinen Flaschen machen, die sonst mit Liebesperlen gefüllt sind.

Es war ein sehr abwechslungsreiches Programm, das uns geboten wurde. So fand unter anderem auch ein „Fotoshooting“ statt, bei dem dank Kathi und Karin tolle Gruppenfotos entstanden. Aber auch jede Menge toller Schnappschüsse sowie Bilder von Markus und mir mit den einzelnen Gästen.

Leider hielt das Wetter nicht durch, so dass wir dann das anschließende Grillen und Schlemmen, zu dem auch die Partner der Gäste eingeladen waren, in die Wohnung verlegen mussten. Aber auch das ging hervorragend und tat der Stimmung keinerlei Abbruch.

Es gab es superleckeres und reichliches Abendessen – mit vielen Salaten, Auberginen-Röllchen, Kartoffelspießen und weiteren Leckereien. Hier haben meine Gäste viel mitgebracht und meine Mädels Karin und Leen haben den gesamten Vormittag und den vorangegangenen Abend in der Küche gestanden und gewirbelt. Teilweise habe ich meine eigene Küche – soweit ich diese überhaupt betreten durfte – gar nicht mehr wiedererkannt.

Der „fleischige“ Anteil des Abends kam vom Schnizz Dresden und bestand aus einigen Platten mit insgesamt vier verschiedenen Sorten Schnitzel. Im Nachhinein gesehen superlecker alles – aber viel zu viel.

BabypartyNeben den Gastgeschenken für unsere Gäste gab es natürlich auch jede Menge tolle Geschenke für uns. Fast alles für unseren Nachwuchs, ein paar Leckerein für die werdende Mama – da wusste jemand das ich gerade total auf Gummitiere stehe 🙂 und ein Büchergutschein.

Das Highlight unter den Geschenken war das selbstgemachte – ein tolles Babyalbum in dem sich jeder Gast verewigt hatte und bemalte Babysachen. Eine kreative Idee, bei der die Gäste die ausliegenden Bodys, Hosen, Socken und Mützen bemalen konnten. Da sind richtige Kunstwerke entstanden und nicht nur die anwesenden Kinder hatten ihren Spaß dabei.

So kann ich abschließend sagen: Auch wenn es ein anstrengender Tag war und ich nachts wie ein Stein geschlafen habe, so war es doch ein wunderbarer Tag. Dieser amerikanische Brauch gefällt mir 🙂

Ich sage nun DANKE an meine Gäste dafür, das sie da waren, für die tollen Geschenke und das leckere Essen.

Danke an KARO für die Organisation des Ganzen – es war eine Meisterleistung!

Danke an KATHI und KARIN für die entstandenen Fotos.

Danke an KARIN und LEEN für Euren Einsatz in der Küche

Danke an MARKUS – einfach dafür das es Dich gibt und Du das alles mit mir teilst.

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