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Der katholische Bulle von Adrian McKinty

Mit diesem Werk gelingt es Adrian McKinty mich zu begeistern und mich voran zu treiben, weitere Bücher von ihm zu lesen. Diesen Autor muss man sich merken. 

Einerseits schafft er es, den Glaubenskonflikt von Nordirland in den Fokus zu rücken. Jeder hat schon mal was von der IRA und andere Splittergruppen gehört, doch mit diesem Roman wird alles lebendig und man versteht so einiges. Anderseits gelingt es ihm gekonnt, eine Mordserie ins Geschehen einzubinden und so dem Leser dazu zu bringen, Schlüsse zu ziehen.

Den Leser erwartet neben Spannung auch viele Wendungen und ebenso die Einblicke in die irische und englische Konflikte.

Sean Duffy, der katholische Bulle, muss sich durchkämpfen und hat durch seinen „anderen“ Glauben einiges einzustecken, doch dies stört ihn weniger. Er ist ein Arbeitstier, der unbedingt den Fall lösen will und nicht verstehen kann, wie einiges einfach zu den Akten gelegt werden soll, nur weil es wie Selbstmord aussieht. Er ist eine Kämpfernatur und hat Charisma, sicherlich auch Fehler, aber wer hat dies nicht und ein richtig guter knuffiger Ermittler, muss auch solche Seiten haben.

Danke für diesen tollen Thriller.

Sicherlich ist mir die IRA und die Glaubenskonflikte von Nordirland ein Begriff, aber in diesem Roman wird alles lebendig. Der Roman „Der katholische Bulle“ von Adrian McKinty ist ein Thriller, aber mit geschichtlichem Hintergrund. Das liebe ich an Büchern, gut recherchierte Werke, man ist live dabei und lernt die verschiedenen Perspektiven der Parteien kennen.

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