Auf diesem Blog dreht es sich rund um Bücher, Rezensionen, Buchvorstellungen, Interviews und das Kochen von leckeren Speisen aus Topf und Pfanne.

Türchen 3: ein weihnachtliches Interview

Verhext

Als mir die Idee gekommen ist, ein Weihnachtskalender für meinen Blog zu gestalten, habe ich einige meiner Lieblingsautorinnen gefragt, ob sie etwas dazu beitragen würden. Und ich bin stolz darauf, dass viele meiner Bitte gefolgt sind.  Mehr als 5 Autoren haben „Ja“ gesagt und ich bin sehr froh und sehr stolz darauf. Wer ist ist wird natürlich nicht verraten – das müsst ihr schon selber herausfinden.

Den Anfang macht heute …

… das weihnachtliche Interview mit Kristina Günak

 

 

Katja: Liebe Kristina, wie Eli Weihnachten feiert verrätst Du uns in Deiner Kurzgeschichte „Verhext: Weihnachten bei Eli“. Wie schaut es im Hause Günak aus? Wie feierst Du Weihnachten?

Kristina: Sehr klassisch.

Den Winter zu kalt finden, Baum aufstellen, Kugeln dran hängen, viel essen und hinterher zwei Kilo mehr wiegen.

Katja: Was macht für Dich Weihnachten wirklich aus? Die ganzen Geschenke, auf die man sich ja als Kind (aber auch als Erwachsener) besonders freut? Oder doch etwas ganz anders.

Kristina: Ich fühle mich zu Weihnachten grundsätzlich sehr erschöpft, weil die Wochen davor wie ein Dauerlauf sind. Arbeiten, organisieren, Geschenke kaufen und all dieses Gedöns, machen, dass ich Weihnachten ein wenig scheckig aus der Wäsche schaue. Das legt sich aber meistens nach ein bis zwei Tagen wieder und dann ist Weihnachten doch immer wieder sehr schön.

Katja: Wenn Du an Deine Kindheit zurückdenkst, was war da Dein schönstes Weihnachtsgeschenk?  Worauf hast Du Dich da am meisten gefreut?

Kristina: Boah! Das beste Geschenk war die Ritterburg von Playmobil. Da war ich vielleicht sieben oder acht Jahre alt. Ich liebe es noch heute, Dinge geschenkt zu bekommen, die man zusammenbauen kann. Bedienungsanleitungen lesen ist wunderbar! Jetzt bin ich allerdings in dem Alter, wo ich mich über elektrische Geräte freue! Großes Tennis.

Und damals war es eben diese Ritterburg mit gefühlten 1.000.000 Kleinteilen. Ich erinnere mich, tagelang gebaut zu haben.

Und über Bücher habe ich mich auch ganz rasselig gefreut. Meine Mutter hat mir immer Bücher geschenkt.

Katja: Der Jahreswechsel steht vor der Tür. Was wünschst Du Dir für das neue Jahr? Worauf freust Du Dich? Was wird Dich herausfordern.

Kristina: Ich freue mich wie ein Schnitzel auf den Frühling! (Wenn ich auf den Kalender gucke ist diese Freude zwar etwas verfrüht aber ich

Land in Sicht
Land in Sicht

freue mich trotzig weiter.) Im nächsten Jahr stehen einige Schreibprojekte an. Unter anderem erscheint im April „Land in Sicht“, welches ich unter dem Pseudonym Kristina Steffan für den Diana Verlag geschrieben habe. Aktuell läuft das Lektorat und ein Cover gibt es auch schon

Katja: Und nach dem Blick in die Zukunft natürlich der Blick zurück. Was war dieses Jahr die größte Herausforderung für Dich? Worüber hast Du Dich am meisten gefreut und was hat Dich traurig gemacht?

Kristina: Die größte Herausforderung in meinem Leben ist das Chaos halbwegs unter Kontrolle zu halten. Ich kann leider nicht behaupten, dass das mit jedem Lebensjahr besser klappt. Eher im Gegenteil …

Beruflich gesehen war es wohl „Verhext, Weihnachten bei Eli“ im Alleingang zu machen. Ich hatte zum Glück tolle Mitwirkende, die sich um das Cover, die Formatierung zum eBook und das Lektorat gekümmert haben, aber aufregend war/ist es trotzdem.

Traurig machen mich schlimme Ereignisse wie die Flut im Frühjahr oder der bitterböse Taifun über den Philippinen. Da sitze ich wie paralysiert vor dem Fernseher und leide, weil man, außer spenden, nicht wirklich helfen kann.

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