Becoming Steve Jobs von Brent Schlender und Rick Tetzeli

Markus hat über viele Wochen hinweg an diesem Buch gehangen und kam einfach nicht von der Stelle. Bis er dann schließlich das Buch zur Seite gelegt hat. Seine Meinung dazu:

Eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben fällt mir gerade sehr schwer. Über zwei Monate habe ich mich regelrecht „gequält“ mit diesem Buch. Und das, obwohl es doch interessant zu sein schien.

Wer kennt ihn nicht? Steve Jobs, den Begründer von Apple und ein sehr umstrittener Typ Mensch. Sein Name und „seine“ Produkte sind überall auf der Welt bekannt.

Ich habe eine Biographie über einen interessanten Menschen erwartet; einer der als schwierig galt, andere Menschen polarisierte und Visionen hatte, für sie lebte, wie kaum ein anderer.

Was habe ich bekommen?

Ein mehr als 500 Seiten umfassendes Buch, in dem der Autor seine Beziehung zu Steve Jobs schildert und aus dieser Sicht sich an einer Biographie versucht. Leider ist dieser Versuch sehr langatmig geraten. Zudem wird der Leser mit viel zu vielen Informationen überhäuft, die nicht unbedingt das Leben von Steve Jobs betreffen, sondern sich mehr um die Branche drehen, in der er zu Hause war und die er mit vielen anderen über Jahrzehnte geprägt hat.

So erhält – in meinen Augen – der Leser mehr eine Branchenchronik als eine Biographie.

Nachdem ich für ca. 1/3 des Werkes über 2 Monate gebraucht habe, teilweise nicht weiterlesen wollte weil ich die Lust daran verloren hatte, habe ich das Buch abgebrochen und zur Seite gelegt.

Schade, denn richtig vermittelt hätte die Thematik sehr fesseln sein können, davon bin ich überzeugt.

Daten:
Autor: Brent Schlender, Rick Tetzeli
Titel: Becoming Steve Job
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Verlag: Siedler Verlag (November 2015)
ISBN: 978-3827500786
Originaltitel: Becoming Steve Jobs: The Evolution of a Reckless Upstart into a Visionary Leader

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