Frettnapf von Murmel Clausen

Nach ich dieses Buch zur Seite gelegt habe, frage ich mich allen Ernstes, was mit mir nicht stimmt. Ich las mir die Rezensionen auf Amazon durch, schaute mir das Cover an: das gleiche Buch – ganz ohne Zweifel. Begeisterte Rezensionen wohin man schaut und bei mir?

Ich konnte, das gebe ich zu, mit dem Buch nichts anfangen. Und ich gebe zu, ab der Hälfte etwa habe ich es nur noch überflogen. Wahrscheinlich ist es doch bei mir so, dass ich mit der Art Schenkelklopfer-Humor nicht klar komme, ihm nichts abgewinnen kann. Ich mag es eher subtiler – nehme ich an.

Dabei haben mich das Thema des Buches und vor allem das Cover sofort angesprochen und so zum Kauf animiert. Die Kapitelüberschriften – Messethemen – haben mich irritiert bis ich merkte das es bei dem Kapitel „Spirituosenmesse“ um einen „Absturz“ von Jens zum Beispiel geht.

Die Figuren des Buches sind, in meinem Augen, total überzeichnet. Immer etwas zu viel des guten und daher in meinen Augen nicht wirklich sympathisch. Dazu die leicht überzogenen Story und der Humor, der mich nur selten wirklich zum Schmunzeln bringen konnte. Alles Gründe, die mich dazu brachten, das Buch immer wieder aus der Hand zu legen und ich musste mich immer wieder zum Lesen zwingen. Schade.

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