Hello Fresh – Kochboxen nach Hause geliefert

HelloFresh

Im Test: Die Classic-Box

Wie versprochen folgt hier der zweite Teil meines Testberichtes über HelloFresh.

Frisch und lecker oder doch nur Nepp – so lautet die Überschrift über meinen 1. Bericht. Nun, wie war die erste Box? Wie erfolgt die Lieferung und wie umsetzbar sind die Rezepte?

Das war das, was mich richtig interessierte und wo ich doch ehrlich gesagt sehr skeptisch war. Aber manchmal sollte man seine Skepsis einfach überwinden und sich auf etwas neues einlassen.

Die Lieferung der Frischebox war für Donnerstag im Zeitraum von 8 bis 12 Uhr angekündigt. Gegen 10 Uhr klingelte der UPS-Fahrer an der Tür und händigte mir ein riesiges Paket aus. In der Küche wurde es natürlich gleich von mir auseinander genommen und gleich gab es bei mir einen großen Pluspunkt. Die gesamten Lebensmittel waren ordentlich und sauber, und vor allen Dingen getrennt verpackt. Die Lebensmittel, die kühl gelagert werden mussten, waren extra noch in einer Folie verpackt, mit Schafswolle und mehreren Kühlpacks versehen. So ist alles knackefrisch und gut gekühlt bei mir angekommen. Die Kleinigkeiten waren alle ebenfalls separat in einer Papiertüte verpackt. Dazu die Rezeptkarten, ein Heftchen wo ich etwas mehr über HelloFresh erfahren konnte und natürlich Werbung.

Am gleichen Tag kam, mit der regulären Post, noch eine Karte mit der Aufschrift „Schön das Du dabei bist“ von HelloFresh. Eine kleine, simple Geste, die mir aber ausgesprochen gut gefallen hat. Das nenne ich Kundenbetreuung und Werbung.

Die Lebensmittel machten alle auf den ersten – und auch auf den zweiten Blick – einen sehr guten und vor allen Dingen hochwertigen Eindruck, so dass ich mich auf das Kochen richtig freuen konnte.

Unser erstes Gericht, das wir zusammen ausprobierten war die Rinderfilet Farfalle-Pasta „Caprese“ mit Mozzarella, Tomaten und Basilikum-Mandel-Crème. Die Rezeptkarten sind optisch sehr ansprechend gestaltet, die einzelnen Arbeitsschritte so detailliert aufgeschlüsselt, dass sowohl der geübte als auch der ungeübte Koch sehr gut damit klar kommt. Nährwertangaben und der Zeitaufwand sind auf den Karten genauso angeführt wie zum Beispiel die „Erfahrungsstufe“.

So sind alle drei Gerichte, für die wir die Zutaten bekommen hatten, ausgesprochen gut gelungen. Wenn ich ganz ehrlich bin, waren das alles Gerichte, die ich so vielleicht nie ausprobiert hätte. Zum einen, weil da teilweise Zutaten dabei sind, für die ich erst in Spezialläden gehen müssten – wie bei dem Tandoori-Burger zum Beispiel – oder an die ich mich bisher noch nicht herangetraut habe – wie das Risotto.

HelloFresh

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Die zweite Box wird diese Woche geliefert – noch einmal die Classic-Box und wir freuen uns darauf, diese Gerichte auszuprobieren:

 Thailändisches „Gelbes Curry“
verfeinert mit Kokosmilch, grünen Bohnen, Champignons und Karotten,
serviert auf Basmatireis

 Knusprige Blumenkohl Bratlinge
mit Kartoffelpüree und grüner Salat,
serviert mit Crème fraîche

 Paprika Spaghetti a la Provence mit Thymian und Rosmarin,
verfeinert mit frisch geriebenem Parmesan und Basilikum

Übrigens: es ist jederzeit möglich die Box zu wechseln und es ist auch jederzeit möglich den Lieferrhythmus zu ändern. Man ist also nicht gezwungen jede Woche eine Box zu nehmen, sondern kann in seinem Kundenkonto jederzeit Urlaub eintragen, Lieferungen aussetzen usw. So werde ich nach der nächsten Box auf die Veggi-Box umsteigen, da ich diese sehr gern probieren möchte und ich habe meinen Rhythmus erst einmal auf 14 Tage geändert.

Nach der vegetarischen Box – über die ich natürlich auch berichten werde, entscheiden Markus und ich zusammen, ob und ich welchem Zeitabstand wir weiterhin diesen Service in Anspruch nehmen oder ob wir diese doch recht gute und interessante Sache wieder aufgeben.

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