Auf diesem Blog dreht es sich rund um Bücher, Rezensionen, Buchvorstellungen, Interviews und das Kochen von leckeren Speisen aus Topf und Pfanne.

Gedankensplitter: Beobachtungen im Fernbus

Markus war jetzt mal wieder auf Dienstreise – vom Flughafen Berlin-Schönefeld sollte es nach Paris gehen. Zum Flughafen ging es diesmal mit dem Fernbus und da hat sich Markus so seine Gedanken gemacht. 

Jeder hängt an seinem Handy, sitzt allein oder bei jemandem, den er bereits kennt. Die zwei wichtigsten Quellen sind oben im Bus – Strom und Netz. In der Nähe sucht sich keiner Vertraute, sieht sie stattdessen in der Ferne. Wo man Schwächen leichter übersehen kann. Wo man Kompromisse nicht eingehen muss, in dem man von seinem eigenen Standpunkt allzu weit fort muss.
Es ist Ironie, ich schreibe selbst gerade auf dem Handy. Der Notizblock ist im Koffer, dass Handy bei der Hand.
Keine Unterhaltung stört meine Gedanken, nur das Fahrgeräusch läuft im Hintergrund.
Kommunikation ist was alle wollen. Nur reden wollen sie anscheinend nicht. Nicht mit Fremden. So bleibt der Fremde was er bereits ist.

Wie ist das bei Euch, wenn ihr mit Zug oder Bus fahren müsst? Bleibt ihr eher alleine oder sucht ihr das Gespräch mit anderen? Ich gebe zu – ich bleib lieber allein. Genieße die Ruhe, lese oder höre Musik. 

 

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