Auf diesem Blog dreht es sich rund um Bücher, Rezensionen, Buchvorstellungen, Interviews und das Kochen von leckeren Speisen aus Topf und Pfanne.

Kochkurs einmal anders

Köchin

Wer mich kennt, der weiß: Ich liebe es zu kochen. Wer meinen Blog verfolgt, dem dürfte auch mittlerweile aufgefallen sein, das das Kochen neben dem Lesen zu meinen Leidenschaften gehört.

Im Februar war es bei Markus und mir wieder einmal soweit – wir besuchten einen Kochkurs. Doch diesmal nicht in der Volkshochschule oder einer anderen Institution – diesmal führte unser Weg uns in die Küche meiner Eltern.

Auf dem Speiseplan standen Sächsische Wickelklöße mit Mischbraten und Sauerkraut. Ein Rezept von meiner Oma, das ich leider nie selber gekocht habe. Nicht, weil es mich nicht interessieren würde, sondern einfach weil ich es nicht kann.

Aber das sollte sich heute ändern.

Der Mischbraten – bestehend aus Kassler und Schweinebraten – duftete bereits lecker, als wir die Küche betraten. Der „Kartoffelteig“, welcher aus Kartoffeln, Milch, Eier, Mehl, sowie Salz und Muskat zubereitet wird, war bereits fertig. Auch die goldbraun gebratenen Semmelbrösel waren bereits bereit für ihren Einsatz.

Kochen
Kochen

Jetzt ging es los. Zuerst zeigte Mama Gudrun, wie es geht. Etwas Teig auf die bemehlte Arbeitsfläche geben und dünn – aber nicht zu dünn – ausrollen. Darauf einen Esslöffel mit Semmelbröseln verteilen und die Teigplatte zusammenrollen. Die Ränder müssen fest angedrückt werden, ansonsten kann es durchaus passieren, dass die Klöße sich im kochenden Wasser wieder aufrollen und dann bleibt nur eines: ab in den Müll. Das sollte uns nicht passieren, also schön fest andrücken.

Der fertig gewickelte Kloß landete auf einem Teller und ich durfte mich an dieser Technik versuchen. Während es bei Mama auf Grund der Erfahrung rasant ging, brauchte ich wesentlich länger. Aber es ging und bei mir stieg die Vorfreude auf ein leckeres Mittagessen ins unermessliche.

Natürlich lies auch Markus sich nicht lange bitte, rollte die Ärmel hoch und versuchte sich an der Herstellung. Und auch hier gelang es, auch wenn es ihm ähnlich ging wie mir und er doch länger brauchte als unsere „Lehrerin“.

Das Ergebnis war am Ende ein richtig leckeres Essen, das wir vier uns im Anschluss schmecken ließen.

Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn Klöße übrig bleiben, am Abend einfach in Scheiben schneiden und etwas Fett anbraten – ebenfalls sehr lecker!

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