Badegärten Eibenstock – ein Paradies für Saunafans

Saunagarten Eibenstock

Ein kleiner Rückblick auf unseren Aufenhalt in den Badegärten Eibenstock – irgendwann am Anfang des Jahres

Unser Tag im Saunaparadies begann – wie immer in unserem Quartier in der Nähe von Eibenstock – mit einem leckeren Frühstück. Tagesziel heute: die Badegärten Eibenstock – eine traumhaft schöne Saunalandschaft, die nun schon zum dritten (und sicher nicht zum letzten Mal) von uns „heimgesucht“ wurde. Für heute hatten wir uns vorgenommen, den ganzen Tag hier zu verbringen und das taten wir auch.

Unser Saunatag begann mit einem Kräuterdampfbad – der Moment wo ich das Gefühl hatte das sich meine Lungen entspannten und ich wieder ruhiger und einfacher atmen konnte. Danach, um 10.30 Uhr, starteten wir mit dem ersten Aufguss des Tages, der „Morgenfrische“ in der finnischen Sauna. Ein relativ gemäßigter Aufguss aus Grapefruit und Johannisbeere, das richtige für den Start. Danach ist Markus erstmal schwimmen gegangen, während ich ins warme Becken bin. Aber ich folgte ihm dann doch zum Schwimmen, man muss ja was für die Figur tun. Weiter ging es mit der Rauchsauna. Die hatten wir, trotz des vollen Parkplatzes, erst einmal ganz für uns. Erst später kam ein zweites Pärchen hinzu, mit dem wir uns etwas unterhielten. Markus blieb noch etwas länger, während es mir erstmal reichte und ich mit in der Sauna-Bar ein leckeres Grapefruit-Weizen schmecken lies. Nachdem Markus dann dazukam und ein Rauchbier genoss beschlossen wir, eine Pause einzulegen und ein paar Minuten in den mitgebrachten Büchern zu schmökern. Aber sehr lange hielten wir es dann doch nicht aus und gingen in de Hexenhaus-Sauna. Die sah genau so aus, wie ich es als Kind aus den russischen Märchenfilmen kannte. Um 13.30 Uhr war der erste Punkt unseres gebuchten Wellness-Paketes da – die 30 minütige Massage. Die durften wir im japanischen Bereich genießen und die war, wie gewohnt, echt toll. Danach gab es endlich was zum Mittagessen.

Während Markus sich für leckere Pasta mit Thunfisch entschied, gönnte ich mir eine Käseplatte. Lecker! Aber es sollte noch leckerer werden – aber erst zum Abendessen. Nach dem wohlverdienten Mittag ging es zum für mich härtesten Aufguss des Tages. Dem Löyli-Aufguss. Im Aufgussplan mit vier Kellen gekennzeichnet hielt er, was er versprach. Er war echt heftig und für mich viel zuviel. Ich verließ die Sauna ohne Markus und verkrümelte mich ins Ofenschwitzbad. Ein großer Raum mit vielen Liegeflächen und einem großen Ofen. Und auf dem Ofen waren noch zwei Plätze frei – sie schienen förmlich auf uns zu warten.

Um 16 Uhr ging es mit dem Schlammbad-Ritual für uns weiter. Wie schon bei unserem ersten Besuch in den Badegärten eine lustige Angelegenheit – den Partner und sich selbst über und über mit Schlamm zu beschmieren. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, man kann sich entsprechend dem was man gern für sich tun würde – gegen unreine Haut, als Peeling oder andere Wehwehchen das passende aussuchen. Nach dem anschließenden Freigetränk und einer Runde Lesen ging es dann in die Russische Banja.

Überhaupt hatten es uns die russischen Saunen diesmal besonders angetan. Ein russischer Honey-Pepper-Wodka musste natürlich auch diesmal sein, nur blieb es halt nicht bei dem einen. Unser Abendessen bildete ein superleckeres „Russisches Roulett“ – eine Platte für 2 mit leckeren russischen Spezialitäten und … Wodka natürlich.

Anschließend durfte Markus – zusammen mit mir natürlich – sein Ostergeschenk genießen. Ein Bierbad. Normalerweise dauert es 45 Minuten, es wird leckeres Brot, Knacker und natürlich Bier gereicht. Da wir jedoch der letzte Durchgang des Abends waren durften wir etwas länger drin bleiben und genossen das natürlich sehr. Unsere „Mitgenießer“ in unserem Bottich eher nicht – bei uns kam nicht so ein großer Spaß auf wie in den Nachbar-Bädern. Dort war eine muntere Truppe älterer Leutchen versammelt, die ihren Spaß hatten. Raus aus dem Bierbad und rein in den letzten Aufguss des Tages – Väterchen Frost lockte uns erneut in die russische Banja und es war der beste und auch der lustigste Aufguss des Tages. Besonders für Markus, der danach noch ein Bündel Birkenzweige geschenkt bekommen hat, die man auch zum Abreiben der Haut verwendet. Zum wieder klar denken können für mich und zum Kreislauf hochpuschen gab es an der Bar noch einen Espresso. Und dann endete der heutige Tag so wie er hier begann – mit einem Gang ins Kräuterdampfbad.

Gegen 21.30 Uhr verließen wir die Badegärten und lagen eine Stunde später, völlig erschöpft vom Tag, in unseren Betten. Und auch wenn wir beide nicht durchschlafen konnten – es war wohl doch zu viel des guten Essens und Trinkens – wir waren entspannt und konnten so in den kommenden Tag starten.

 

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