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Goethe in Karlsbad von Ralf Günther

Das knapp 180 Seiten starke Büchlein führt den Leser an der Seite des Geheimrates Johann Wolfgang von Goethe nach Karlsbad. Gemeinsam mit ihm verhindern wir einen gemeinschaftlichen Suizid eines jungen Liebespaares.

Mit der Wahl der Schreibstils, der gewählten Sprache, schafft es der Autor Ralf Günther mühelos, uns ins Jahr 1816 zu katapultieren. Goethe, der kränklich ist, will sich in Karlsbad (Karlovy Vary) bei den Thermalquellen erholen. Der geplante Suizid erinnert ihn an sein frühes Werk „Die Leiden des jungen Werther“ und er muss es einfach verhindern.

Ich finde, kurzgefasst, das Buch sehr interessant. Es ist eine Hommage an etwas, das sehr komplex, verworren und alles andere als einfach ist. Etwas, das einem Flügel verleiht, zum Absturz bringen kann und die großen Dummheiten anstiftet: die Liebe.

Hierbei wird Goethe sehr gut und vorallen Dingen sehr komplex und vielschichtig geschildert. Vereint er doch sehr viele – guten und weniger gute Eigenschaften – in sich.

Man merkt dem Buch, wie immer wenn Ralf Günther „zur Feder greift“, eine ausführliche Recherche und viel Liebe zum Detail an.

Ich kenne und liebe Karlsbad, aber beim nächsten Besuch werde ich es mit ganz anderen Augen sehen.

Für mich ein sehr interessantes Buch, das ich gerne gelesen habe. Ich vergebe gerne 4 von 5 möglichen Sternen.

Daten:
Autor: Ralf Günther
Titel: Goethe in Karlsbad
Herausgeber: ‎ Kindler Verlag (März 2022)
Gebundene Ausgabe:‎ 176 Seiten

ISBN:‎ 978-3463000046

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